Seiten

Mittwoch, 29. Mai 2013

Dinner for one: Sellerieschnitzel

Wer auch für sich allein kocht, kann sicher ebenfalls ein Lied davon singen: Viele Einheiten und Gebinde, die man kaufen muss, sind einfach immer zu groß und zu viel. In meinem Kühlschrank haben mich deshalb schon länger eine halbe Sellerieknolle (habe ich immer daheim als Grundlage für Suppen und ähnliches), ein Käsestück (in Schweden wird dieser gerne in 500g-Ecken verkauft) und ein paar Scheiben Schinken (mein Besuch hat nicht so viel gegessen wie ich berechnet hatte...) etwas vorwurfsvoll angeschaut. Zeit für meinen "Klassiker" in der Küche für Strohwitwen (wobei ich glaube, dass es meinem Mann auch schmecken würde, aber ich koche das komischerweise immer nur, wenn er verreist ist...).
Den Sellerie in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und ca. 5 Minuten in Wasser vorkochen. Gut abtropfen lassen.
Eine klassische Panierstraße vorbereiten, sowie den Schinken und den Käse zuschneiden. Achja, eigentlich ist es ja kein klassisches Schnitzel sondern ein Cordon-Bleu... :)
Zu unterst eine Selleriescheibe (nach Wunsch noch salzen und pfeffern - habe ich weggelassen, weil der Schinken und Käse eh Eigengeschmack haben), Schinken drauf, Käse und dann wieder eine Selleriescheibe. Etwas andrücken, dann hält das alles gut zusammen.
Zuerst im Mehl, dann im Ei und schließlich in Semmelbrösel wenden und anschließend von beiden Seiten mit etwas Butter/Butterschmalz goldbraun herausbacken.
Ich habe die Schnitzel Cordon-Bleus mit Risoni (Reiskornförmigen Nudeln) und den letzten Resten aus dem Gemüsefach angerichtet und verspeist :)
Und wenn der Hauptgang schon so gut war, dann kann man sich zum Nachtisch auch mal 'opfern' und endlich die Speiseeisreste aus dem Gefrierfach aufessen ;)

p.s. Ihr werde gerade Zeugen des "Blog-Paradoxon": Sobald ich mich [öffentlich] entschlossen habe weniger zu schreiben, kommt die Lust zu schreiben zurück...

6 Kommentare:

  1. Wahnsinn! Du kochst so gut für dich allein - als ich für mich allein gekocht habe, hatte ich meistens keine Lust, etwas "Ordentliches" zu machen. Das kommt erst jetzt - obwohl es auch nicht gerade einfach ist mit meinen Damen, die das halbe wieder nicht essen (aber wir haben uns zur Maxime gemacht: hauptsache uns (also mir und dem Mann) schmeckt's *hehe*). Alles Liebe. maria

    AntwortenLöschen
  2. Ich glaub, ich brauche unbedingt eine Sellerieknolle :-) Das sieht lecker und super einfach aus. Danke fürs Teilen.
    Liebe Grüße
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  3. Das schaut sehr lecker aus :-)
    Als ich für mich allein gekocht habe, hatte ich meistens nicht so viel Lust... ich finde es toll, dass du es dir gut gehen lässt :-)
    Speiseeisreste ist ein gutes Stichwort. Da haben wir auch noch welche, aber das Wetter macht derzeit keine große "Eislust".

    Liebe Grüße aus dem Regengrau :-)

    AntwortenLöschen
  4. Jaja, das Blog-Paradoxon... kaum lässt man den Druck abfallen, läuft's wie geschmiert. ;-)
    Mmh, das schaut sehr gut aus! Schön, dass Du Dich so verwöhnst, das tut gut. Alles Liebe und Mahlzeit, Martina :-)

    AntwortenLöschen
  5. Also ich find das Blog-Paradoxum ziemlich gut und freu mich sehr, dass die Lust zum schreiben zurückkommt.
    Dein Cordon bleu sieht sehr lecker aus, ich glaub, das probier ich auchmal aus.

    Lieben Gruß
    Biggi

    AntwortenLöschen
  6. Ja, das hab ich auch lange nicht mehr gemacht. Hauptsächlich deshalb, weil mein pubertierender momentan überhaupt nichts für vegetarische Kost übrig hat :-(
    Deine Variante à la Cordon-Bleu wäre da eine echte Alternative :-)
    Danke für die Idee und ein "Hoch" auf das Blog-Paradoxum.
    Alles Liebe
    Melanie
    P.s.: Aus einer kleinen Pause kann eine große Quelle neuer Kraft entstehen!

    AntwortenLöschen