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Mittwoch, 7. Januar 2015

Nähen am Abend

... erquickend und labend... oder so
So könnte doch ein Sprichwort heißen, oder? ;-)
Ich hatte heute meinen ersten Arbeitstag nach den Ferien und kam gleich sehr einigermaßen frustriert nach Hause. Die strukturellen und organisatorischen Probleme, an denen der Muttersprachunterricht krankt, sind wie ein immer wiederkehrendes Geschwür und machen so viel kaputt. Morgen beginnt dann immerhin wieder der reguläre Unterricht :-)
Nachdem wir dann um halb neun endlich gegessen hatten und der Wasserkessel auf dem Ofen blubberte, merkte ich, wie sich ein ungutes Gefühl einschlich: Frustration, Kopfweh, Wehleidigkeit... Was soll ich denn tun? jammerte ich meinem armen Mann die Ohren voll. Mach doch was mit den Händen, ein kleines, anspruchsloses Projekt!
 Na, da musste er mich nicht lange bitten: Ich setzte mich zu ihm an den Küchentisch, wo er arbeitete und begann dieses kleine, anspruchslose Projekt zuzuschneiden. Sogar der sorgsam aufbewahrte Minirest von diesem Stoff konnte noch einer weiteren Bestimmung zugeführt werden. Drei Nähte an der Nähmaschine, den Rest konnte ich wieder von Hand am Küchentisch erledigen.
Mit jedem Stich wurde ich ruhiger und zufriedener. Etwas mit den Händen machen, das tut mir sehr gut. Mit dem Mann ein paar Worte wechseln, ein paar Takte summen, glücklich die Zwischenergebnissen präsentieren...
... und nach weniger als einer Stunde war mein Traumnadelkissen fertig! :-)
Die Anleitung kommt aus diesem Buch der schwedischen Stickerin Karin Holmberg.

5 Kommentare:

  1. Der Spruch gefällt mir! Und der kleine Wal auch. Ich kann dir nur recht geben, manchmal nach einem vollen Tag in der Schule und mit meinem Kids zu hause, fühle ich mich vollkommen ausgelaugt. Wenn ich dann auf der Couch versumper, bleibt das so, wenn ich mich aber doch aufraffe und mit meinen Händen werkel gehe ich total entspannt ins Bett.
    lg
    Anja

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  2. Schöööööööööööön :-) und nicht nur als Nadelkissen einsetzbar... Ich wünsche dir ganz viel Kraft, gute Nerven und Durchhaltevermögen! Gedanklich bin ich oft bei dir. Liebe Grüße aus dem kleinen Haus am See

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  3. Oh ja: Etwas mit den Händen machen wirkt in solchen Situationen wahre Wunder - genauso wie rausgehen an die Luft, in die Natur. Dein Post erinnert mich daran, wie gut (auch mir) solche kleinen Nähprojekte tun und dass ich mich viiiiieeeel öfter spontan an die Nähmaschine setzen sollte. Danke fürs Teilen und liebe Grüße aus dem Süden
    Teresa

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  4. Hey,
    ja, ich habe auch fast immer abends das Problem, dass ich mich kaum aufraffen kann und dadurch unentspannt und unausgeglichen bin. Dabei habe ich das Gefühl, dass der Tag viel mehr Stunden hat, wenn ich Abends noch etwas hobbymäßiges mache.. Trotz der Müdigkeit, trotz der Dunkelheit..
    Ich habe zu Weihnachten das Buch hier (http://www.amazon.de/Jahreszeiten-Tische-Marjolein-van-Leeuwen/dp/3772509401/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1420738604&sr=8-1&keywords=jahreszeitentisch) bekommen und fertige nun für meine Wurzel (https://gesasgartenglueck.wordpress.com/2014/09/13/sonntagsfreude-7/) Wichtelkinder an. Eigentlich sind das schöne kleine Projekte für den Abend.. Ja, ich werde gleich die Küche fertig machen und dann setze ich mich hin und nähe eine Kleinigkeit.
    Danke für die Inspiration und den Schubs! ;-)
    Liebe Grüße,
    Gesa

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  5. Schöne Idee... Mir helfen Basteleien und Handarbeiten auch immer

    Liebste Grüße zu dir :-)

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