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Dienstag, 28. Februar 2017

Fernsehfreier Februar - Fazit

Die Zeit verging ja wie im Flug. Heute ist schon der letzte Tag im Februar, offiziell damit auch der letzte fernsehfreie Tag. Ich will ein Fazit ziehen und so manchen Gedanken auch hier für mich selber festhalten.
Heute im Vogelfutterplatz-TV: Das verliebte Schwanzmeisenpärchen
Ich muss ja gestehen, dass ich es nicht konsequent durchgehalten habe. Beispielsweise habe ich mir zwei Faschingssitzungen angeschaut, aber auch die eine oder andere Sendung in Notsituationen. Allerdings habe ich viel sorgfältiger ausgewählt.
Der fernsehfreie Februar hat bei mir ein Nachdenken und Umdenken ausgelöst.
Ich habe das Fernsehen als Quelle für muttersprachliche Populärkultur erkannt, die ich nicht missen möchte, da ich aktiv zweisprachig leben möchte.
Ich habe, angeregt durch einen Leserinnen-Kommentar, eingesehen, dass manchmal Entspannen, einfach Konsumieren, vor dem Fernseher auch sein darf, sein kann, sein muss.
Wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch, kommt es auf das Wie, das Was und das Warum an.
Die Fastenzeit beginnt ja dieses Jahr mit dem 1. März. Anlass genug, darüber nachzudenken, wie es weiter gehen wird, mit dem fernsehfreien Leben.
Ganz fernsehfrei nein, viel weniger und bewusster ja. Man sagt ja immer, dass der Mensch 40 Tage braucht um Gewohnheiten zu verändern, Verhaltensweisen nachhaltig anzunehmen. Da sind also 28 Tage Februar viel zu kurz.
Ich nehme meine Vorsätze bezüglich TV-Konsum also mit in die Fastenzeit: Weniger und bewusst ausgewählt. Zwei Tage pro Woche sollen ganz bildschirmfrei werden, also auch ohne Surfen im Internet.
Denn genauso wie den Fernsehkonsum muss ich auch meinen Internetkonsum hinterfragen. Was und wieviel tut gut? Was ist sinnvoll? Wie viele Eindrücke kann ich eigentlich aufnehmen? Wieviel Inspiration braucht der Mensch (ravelry, pinterest)?
Ich werde mir gut überlegen, welche Tage sich als bildschirmfrei eignen und wie ich sie stattdessen gestalten will. Ich bin neugierig und freue mich darauf. Und ich bin darauf gefasst, dass ich auch scheitern kann. Dann versuche ich es nächstes Jahr im Februar wieder ;-)
Liebe Gesa, herzlichen Dank für die tolle Anregung! Es hat mir viel Spaß gemacht!
Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn es darum geht die spannende Fragen zu beantworten: Woher kommt plötzlich der Nebenbuhler im Sturm? Für wen wird sie sich entscheiden?...

2 Kommentare:

  1. Liebe Barbara,
    dein Fazit des fernsehfreien Monats nehme ich mir auch nochmal zu Herzen: Es geht um das Wie, das Was und das Wo, also darum, dass wir selbst entscheiden, wann wir das Gerät abschalten und wann einschalten wollen. Es geht eben nicht darum, dass das Gerät die Macht über uns besitzt, sondern dass wir selbst die Fäden in der Hand behalten ;-)
    Danke für die Anregung mit dem Internet - da möchte ich bei mir auch hinschauen, sodass ich es bewusst zum Nachschauen einsetzte oder auch bewusst surfe, aber nicht ewig darin hängenbleibe...

    Aber gleich schaue ich mir zur Entspannung eine Doku an und stricke nebenher...Das habe ich mir heute bewusst als Ziel gesetzt nach einem ganzen Tag "Rödelei";-).

    Herzliche Grüße,
    Franziska

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  2. Schwanzmeisen, ich liebe Schwanzmeisen! Und alle anderen Piepmätze auch!
    Beim Fernsehen hättest Du ja recht... Der Bildschirm klaut mir sehr viel Zeit, das ist mir bewusst. Trotzdem mag ich momentan nicht davon lassen, die Ablenkung tut so gut!
    Für mich würden sich sowieso die schönen, hellen Sommermonate besser für einen Fernsehverzicht eignen. Liebe Grüsse, Miuh

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