Dienstag, 26. Februar 2013

Das Krümelmonster...

... hatte mal wieder alle lebensnotwendigen Kekse für ein Intensivstudium aufgegessen und in der Verpackung waren nur noch ein paar Krümel bzw. Brösel übrig...
Aber, wie toll ist das denn, auf der Seite der Verpackung stehen nicht die Inhaltsstoffe, sondern das Rezept, zum Nachbacken!
Also habe ich fix alle nötigen Zutaten gehackt und zu einem Teig verrührt.
Und weil es zwar viele Zutaten sind, aber immer nur kleine Mengen, konnte ich ausgezeichnet Reste verwerten.
Und ab in den Ofen, da soll noch mal jemand sagen, in einem Gasofen kann man keine Kekse backen.
Es wurden sogar viel mehr als jemals in der Packung waren - die Weiterbildung ist vorerst gesichert :)
p.s. Vielen, vielen Dank für alle euren lieben Kommentare! Sie freuen mich von Herzen und ich werde sie mir noch mal in Ruhe durch lesen und die Zeit wird zeigen, wie es weiter geht. Alles Liebe, Barbara

Montag, 25. Februar 2013

Statt TisdagsTutorial: Gedanken

Es ist Montag Abend und um diese Zeit bereite ich normalerweise den Eintrag für das TisdagsTutorial vor. Immerhin habe ich das nun schon 19 mal gemacht, 19 mal das Entstehen einer Bastel- oder Handarbeit, oder eines Rezepts, Schritt für Schritt dokumentiert. Dann die Fotos ausgewählt, editiert. Versucht, die notwendigen Schritte in Worte zu fassen, so dass sie verständlich sind und mehr ermuntern als abschrecken. Das kostet immer viel Zeit. Zeit, von der ich im Moment das Gefühl habe, dass ich sie nicht mehr dafür hernehmen möchte. Ich könnte, aber das wollen/mögen ist nicht mehr so stark da.
Denn ich frage mich, wie viele Menschen schauen sich das eigentlich genau an? Wie viele werden das Ganze jemals selbst nachmachen? Stehen Aufwand und Effekt in einem gesunden Verhältnis? Im Moment kann ich diese Fragen aus dem Bauchgefühl heraus nicht positiv beantworten... Allerdings weiß ich natürlich nicht wie ihr das seht. Was denkt ihr darüber? Würde Euch etwas fehlen, wenn es das TisdagsTutorial nicht mehr geben würde? Was schätzt ihr daran oder was findet ihr doof und überflüssig?
Und dann stelle ich mir wieder einmal die Frage, ob das Bloggen wirklich das richtige Forum für mich und meine Ideen, Werke und Gedanken ist. Ich beobachte zunehmend Tendenzen in der Bloggerwelt und im Internet, die mir überhaupt nicht gefallen. Mich macht das nämlich unsicher und es bereitet mir Unwohlsein, wenn ich nun schon fast täglich auf einem Blog lese, dass die Betreiberin/der Betreiber Probleme mit den sog. Backlinks hat (gute Infos gibt es hier). Eine andere Tendenz, die mich nachdenklich macht, ist ein zunehmender 'Voyeurismus' bzw. auf der anderen Seite eine Art 'Exhibitionismus', der zunehmend auch Handarbeitsblogs und ähnliche befällt. Dazu zähle ich z.B. nackte Schwangerschaftsbäuche ab der 4. Woche wöchentlich... Ich möchte damit niemanden die Freude an der eigenen Schwangerschaft streitig machen, im Gegenteil - es ist ja etwas Schönes und ich ja auch nichts über ein paar Einträge und Bilder dazu - aber ich für meinen Teil will nicht jede Woche an diesen Bildern mit sämtlichen privaten Details teilnehmen. Also wird meine Blogrunde auch zunehmend kürzer und ich fange wieder an, dass ich mir meine Inspiration von anderer Stelle hole/suche. Während ich noch vor einem Jahr das dringende Bedürfnis hatte, der Bloggemeinschaft etwas 'zurückzugeben', weil ich selbst von ihr so viel Inspiration bekam, ist das Gefühl inzwischen andersrum. Es gibt noch eine Hand voll Blogs, die ich gerne lese, aber ansonsten ist die Stimmung zwischen der Bloggerwelt, dem Internet und mir etwas eingetrübt.
Aber weil es eben auch diese Hand voll schöner, inspirierender, netter Blogs gibt und weil ich hier so nette Kommentare bekomme, sowie dass sich drei 'echte' Freundschaften entwickelt haben, - deshalb gibt es hier erstmal weiterhin Sachen zu sehen. Aber ich werde auch weiterhin reflektieren und schauen, wohin es geht - mit mir, diesem Blog, der Bloggerwelt und dem Internet.

genäht: Für Nachteulen

Inzwischen wohnt sie ja schon mehr als ein halbes Jahr bei mir und wir kommen an sich recht gut miteinander zurecht. Meine Freude am Rumschrauben und 'Mankeln/Macheln' kommt mir dabei zugute ;) Dabei habe ich alle Facetten der Schweizerin noch gar nicht ergründen können. Eine Sache, die mich allerdings schon lange gereizt hat, ist das Vernähen von Jerseystoffen. Dass meine *Nina gleich mehrere Overlock-Stiche im Repertoire hat, war mir bisher nicht bewusst, aber dass sie welche hat, das wusste ich. Ein perfektes Februar-Projekt also, wenn der Mann unterwegs ist - lange Abende um sich dem Buch mit Sieben Siegeln zu nähern...
Stofftechnisch wollte ich nicht zu viel investieren, man weiß ja nie wie so ein Experiment endet. Da das Stoffgeschäft meines Vertrauens aber gerade eine Preiskampagne auf Kinderjerseys hatte, schlug ich da zu. Was aber nun daraus nähen? Na klar, ein Nachthemd! Das kann ich brauchen, es sieht fast niemand (siehe "man weiß ja nie wie so ein Experiment endet..."), und ich kann verschiedene Sachen ausprobieren. Voila, seit gestern Abend ist es fertig und es wurde doch recht ansehnlich. Aus dem restlichen Stoff werde ich nun für meine fast 4-jährige Nichte einen Schlafanzug nähen und dabei meine Kenntnisse erweitern und vertiefen.
Und hier noch ein Tragefoto, heute morgen mit authentischer Aufsteh-Frisur für euch gemodelt :) Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett...

Sonntag, 24. Februar 2013

Sonntagsfreude: Frühlingsboten

 Diese Woche vor unserem Haus entdeckt!
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Frau Kreativberg. Auf der neuen Liste gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.

Samstag, 23. Februar 2013

Zwei schwedische Klassiker...

... erwarten mich heute Abend. Nämlich eine Tüte Lördagsgodis und das Melodifestivalen...
Bevor ihr aber weiterlest, setzt Euch erstmal die Kopfhörer auf/stellt die Lautsprecher an, ich habe Euch ein lustiges Medley der schwedischen Pop(ulär)musik zusammengestellt :)
 Ja, mit Melodifestivalen bezeichnet man nicht den Eurovision Songcontest, sondern den ganzen Vorentscheidungszirkus, der Schweden ganze 6 Wochen in Atem hält. Zuerst gibt es vier Vorrunden, die traditionell in Karlskrona, Göteborg, Skellefteå und Malmö stattfinden. Dabei gehen jeweils 8 Teilnehmer an den Start, von denen je zwei direkt ins Finale gehen und zwei zur sog. 'zweiten Chance' (andra chans). Die 'zweite Chance' findet dann in Karlstad statt und das Finale in Stockholm. Heute ist die vierte Vorrunde, dann nächste Woche die zweite Chance und schließlich dann noch das Finale in zwei Wochen. So groß ist das ganze spätestens seit Abba und dieses Jahr ist Schweden dank des letztjährigen Siegs das Gastgeberland und entsprechend wird auch das hier zelebriert. Normalerweise ist so Kommerz-Pop-Klamauk nicht meine Sache, aber dieses Jahr habe ich mich irgendwie daran 'festgesehen'... (Als Entschuldigung dafür könnte auch gelten, dass mein Mann ja nicht hier ist und es effektive Strickzeit ist...)
Man lernt so unglaublich viel über die schwedische Gesellschaft finde ich, wenn man so eine Show verfolgt, die von fast der Hälfte der Einwohner (3-4 Millionen, man denke sich eine solche Einschaltquote von 40-50% in Deutschland...) gesehen wird. Mein Eindruck ist, dass dieses Jahr relativ viele Klassiker dabei sind (die Lieder sind nicht die Melodifestivalbeiträge, die sind noch nicht freigeschaltet), so wie Rikard Wolff, Caroline av Ugglas, und die skandalträchtigen Army of Lovers, deren Frontfrau angeblich die Geliebte des Königs war. Es sind aber auch die Helden der Kindergarten- bzw. Schulkinder wie Sean Banan oder Yohio (der übrigens ein Junge ist) sowie die Gewinner diverser Casting Shows dabei. Für die junge Damenwelt gibt es auch dies und das zu sehen. Und schließlich nimmt dieses Jahr auch eine Künstlerin teil, die ich eigentlich immer sehr geschätzt und gemocht habe, und von der ich immer hoffte, sie würde nicht am Melodifestivalen teilnehmen... Naja, hier ist ein Lied von Anna Järvinnen, das mir gefällt.
Und dazu esse ich meine Lördagsgodis, was so viel wie Samstagssüßigkeiten bedeutet. Ich weiß nicht, ob es schon eine Tradition ist, aber viele Eltern erlauben z.B. ihren Kindern am Samstag Süßigkeiten zu essen oder auch für das gemütliche Zusammensein mit Freunden kauft man eben am Samstag/für den Samstag Süßigkeiten. Aber nicht so wie in Deutschland in 100g/200g Tüten, sondern man schaufelt offen angebotene Süßigkeiten (swe: lösviktsgodis) in eine Tüte. Und das nicht zu knapp! Laut des entsprechenden (schwedischen) Wikipedia-Eintrags dazu, sind die Schweden nämlich Weltmeister und essen mehr als 18kg pro Kopf und Jahr der bunten Zuckerbomben! Es werden mehr als 100 Millionen solcher Tüten mit einem durchschnittlichen Gewicht von 350 Gramm verkauft. Höhepunkt des Verkaufs ist der Gründonnerstag, wenn die Ostersüßigkeiten gekauft werden, die dann in solche Papiereier gefüllt werden. Einen Link wert ist auch ein Bild der Süßigkeitenwände, die man in allen Lebensmittelgeschäften findet. Meine Godis werden aber eher schnell zu Ende gehen...
Habt ein schönes Wochenende!

Freitag, 22. Februar 2013

Dalapferd mal anders

Das Dalapferd ist ja - v.a. im Ausland - das Symbol für Schweden schlechthin. Für eine Freundin, die Geburtstag hatte, entstand - nach dem Prinzip der Kinderkopfkissen - ein Sofakissen mit den Dalapferden, aber eben mal anders...

Donnerstag, 21. Februar 2013

Wandertagebuch: Teilzielchen

Seit vorgestern habe ich wieder ein Meilensteinchen oder ein Teilzielchen erreicht. Ich habe mit dem Einreichen meiner Hausarbeit ein Viertel des Didaktikkurses zur sozialwissenschaftlichen Fächerkombination abgeschlossen. Seit gestern steht nun nicht mehr Religionswissenschaft, sondern schwedische Geschichte und ihre Didaktik auf dem Stundenplan. Damit habe ich auch schon wieder ein Viertel des Frühlingssemesters hinter mich gebracht. Jetzt müsste dann nur langsam endlich auch der Frühling kommen...
Was mich auf meinem (Wander-)Weg allerdings schon beschäftigt, ist, dass sich seit meiner eigenen (ersten) Studienzeit kaum etwas verändert hat. Ich spreche hier nicht von den Fächerinhalten, sondern von der sozialen Komponente. Ich wähnte mich ja hier im Gleichstellungs- und Gleichberechtigungsland schlechthin, aber ich muss mich ja schon immer wieder fragen: Wo sind alle schlauen, selbstbewussten, emanzipierten Mädchen?
90% der Studenten sind Jahrgang 1992 und in ihrem 3. Semester. Ohne es zu werten, aber es ist einfach eine Beobachtung - es kommen alle jungen Studentinnen immer topgestylt ins Seminar. Die Nägel sind kunstvoll bemalt, die Accessoires sind genau aufeinander abgestimmt. In gewisser Weise finde ich das beneidenswert, sie nehmen sich Zeit für sich und ihr Wohlbefinden, was ich nie tun würde. ABER, sie sagen im Seminar kaum etwas. Wir haben 5 männliche Studenten, die meiner Meinung nach nicht über mehr Kompetenzen verfügen als die weiblichen, aber diese dominieren den verbalen Austausch im Seminar. Sie sitzen breitbeinig, entspannt zurück gelehnt in den Stühlen und hauen mit einem Selbstbewusstsein in der Stimme Sätze raus, dass man nur so schaut. Dabei ist vieles nicht einmal ganz korrekt oder relevant, aber sie geben allen Zuhörern das Gefühl, dass es so wäre... Und die Studentinnen glauben ihnen (?) oder sie bringen zumindest kein Gegenargument vor.
Letztere kommen dann öfters von meiner Seite und ich glaube, ich werde dadurch für den Typ Frauen wie Angela Merkel gehalten: Sie können zwar was, sind aber nicht besonders hübsch/attraktiv... ;)

Diese Gedanken beschäftigen mich von daher, da man immer wieder die Klagen hört, dass die Jungen in fast allen europäischen Grundschulwesen benachteiligt werden würden, so auch in Schweden. Was passiert dann aber in den Sommerferien zwischen Schulabschluss und weiterführender Ausbildung, so dass dieses Bild dann z.B. auf der Universität umgedreht ist?!
Natürlich muss das nicht bedeuten, dass man nicht erfolgreich ist, wenn man nichts sagt. Die Zahlen sprechen ja dafür, dass die weiblichen Studenten ihre Abschlüsse genau so gut machen, wie die männlichen. Aber man muss sich und seine Kompetenzen doch auch gut 'verkaufen' können?!
Und dann frage ich mich, was ich daraus Konsequenzen für mein zukünftiges Wirkungsfeld als Lehrerin ziehen kann, wenn es uns im Jahr 2013 in Schweden noch nicht gelingt, in einem Hochschulseminar eine ausgeglichene Diskussion mit männlichen und weiblichen Teilnehmern zu führen...

Dienstag, 19. Februar 2013

TisdagsTutorial: Zündholzschachtel-Kommode

Haha, was für ein Name - Zündholzschachtel-Kommode! :) Aber Streichholzschachtel-Kommode ist auch nicht kürzer...
Kurzum, es handelt sich hierbei um einen echten Klassiker! In Kindertagen in vielerlei Varianten als Kommode, Nachttisch o.ä. fürs Puppenhaus gebastelt, heute freue ich mich über eine schöne Möglichkeit meine Kleinigkeiten zu sortieren und aufzubewahren. Das Prinzip ist nicht schwer, aber hier einfach noch mal Schritt für Schritt, so wie ich es mache.
Man braucht eine Menge leerer Zündholzschachteln, Kleber und evtl. Klebestreifen, Schere, Bleistift und Lineal, kleine Holzperlen, Nadel und Faden, und schließlich schönes Papier. (die Rosinendose habe ich auch noch mit Papier bezogen, sie funktioniert jetzt als Stiftedose...)
Die Qual der Wahl - hoch oder breit? Ich habe mich für 3x4 entschieden... Dann alle 'Schubladen' herausholen, die Mitte markieren. Mit einem kurzen Fadenstück die Perle befestigen und innen alles gut verknoten. Fadenenden abschneiden.
Anschließend die 'Schubladen' wieder zurück in die jeweilige Schachtel und dann setzt man zuerst die Reihen zusammen. Schließlich klebt man die Reihen übereinander und die Kommode hat ihre fertige Form.
Die Höhe, Breite und Tiefe der Kommode abmessen und ein entsprechendes Papierstück zuschneiden. Dann die Kommode damit rundherum einkleiden und ggfs das Ende am Boden noch mit einem kleinen Stück Klebeband zusätzlich fixieren. Fertig :)
Schaut mal, in der Kommode ist Liebe drin... :)

Montag, 18. Februar 2013

Zwischenstand Gute-Laune-Strick

Vielen Dank für die lieben Rückmeldungen zu meinem Post hier. Besonders die lieben persönlichen e-mails freuen mich ganz besonders, aber die Kommentare natürlich auch :)
Da fühle ich mich ganz schön angespornt und inzwischen fehlen schon 'nur noch' 36 Reihen im Farbverlauf, der eine interessante psychologische Wirkung auf die Strickerin hat. So erfreue ich mich immer wieder aufs Neue, wenn wieder eine gelbe, orange, rote, grüne oder blaue Runde kommt, denn man sieht da so gut, dass man wirklich vorwärts kommt. Eine Runde ist aber inzwischen schon ein abendfüllendes Projekt. Nun habe ich mir aber auch die Mühe gemacht, das Strickstück auf meinen drei längsten 'Kabeln' der KnitPro-Nadeln zu verteilen und auf dem Bett auszubreiten.

Das war nun tatsächlich auch das erste Mal, dass ich die Jacke so gesehen habe - und nicht nur als 'Sack' auf den Rundstricknadeln. Was soll ich sagen, ich bin sehr zufrieden :) Ich mag Buntes und finde, dass Erwachsene sich eh oft viel zu langweilig anziehen... Nun denn, hier noch ein paar Fakten für die Strickerinnen unter euch: Ich stricke mit 3,5er Nadeln und die Wolle heißt Frische Fische von Schoppel. Sie ist unheimlich ergiebig, bis jetzt habe ich gut 150 Gramm verbraucht. Als Inspiration hat mir diese Vorlage gedient, aber da meine Wolle viel dünner ist, stricke ich nun mehr nach 'Gefühl'. Die Armlöcher habe ich z.B. so platziert nachdem ich die Jacke auf ein Shirt gelegt habe, das mir gut passt und das ich wahrscheinlich unten drunter tragen werde.

Sonntag, 17. Februar 2013

Sonntagsfreude: Halbzeit

Manchen vergeht die Zeit ja viel zu schnell, manche wünschen sich sogar einen 36 Stunden - Tag. Mir kann im Moment die Zeit nicht schnell genug vergehen, aber nun, heute am Sonntag ist: Halbzeit! Nun kann ich die Tage runterzählen bis mein Eremiten-Dasein hier ein Ende hat :)
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Frau Kreativberg. Auf der neuen Liste gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.

Samstag, 16. Februar 2013

Buntes zum Frühstück

Nachdem man hier am Rand ein Glas mit einem sehr farbenfrohen Getränk erahnen konnte, habe ich schon mehrere Fragen bekommen, was das denn für ein 'Zaubertrank' sei. Ich hab es nicht erfunden, sondern habe mehrere Rezepte und Inspiration aus dem Internet kombiniert, bestimmt durch das was gerade in der Küche vorrätig war.
Inzwischen schlürfe ich den 'Zaubertrank' nun schon die zweite Woche und ich merke, wie gut es mir tut. Nicht, dass es irgendwelche geheimen Zauberinhaltsstoffe hätte, im Gegenteil, das Getränk ist eher banal. Aber ich schaffe es oft nicht vor der Uni genügend Festes zu frühstücken, damit ich auch den ganzen Vormittag durchhalte. Da hilft mir mein Zaubertrank, dass ich mich satt und gestärkt mit den Kursinhalten auseinandersetzen kann.
Hier kommt also mein farbenfrohes Lieblingsgetränk, das sich sicher auch gut in jedes Wochenendfrühstück integrieren lässt... :)
Für ein großes Glas: 1 Banane, gefrorene Heidelbeeren, 3 EL Haferflocken - mit Milch aufgießen, mixen - fertig!
Schönes Wochenende euch allen!

Donnerstag, 14. Februar 2013

Vårvinter

Vårvinter - ein schönes schwedisches Wort, wie ich finde. Man spricht es worwinter aus. Vårvinter ist aus zwei Jahreszeiten zusammengesetzt, nämlich vår - Frühling und vinter - Winter.
Vårwinter, das ist jetzt, wenn die Tage langsam länger werden.
Vårvinter, das ist, wenn die Singvögel schon in den Zweigen singen, obwohl es grau und trist ist.
Vårvinter, das ist noch viel Winter auf dem ersten Blick, aber schon verborgene Frühlingsvorzeichen.
Ganz offensichtlich schon - die Erlen. Sie sind nicht mehr kahl und bizarr, sondern sie sind schon ganz schwarz aus der Entfernung.
Noch dunkel, winterlich angepasst, hängen sie schon voll mit männlichen und weiblichen Blütenständen.
Wenn das kein untrügliches Anzeichen ist, dass auch dieses Jahr irgendwann der Frühling kommen wird?

Dienstag, 12. Februar 2013

TisdagsTutorial: Semlor

In Schweden ist heute der sog. Fettisdagen, also frei übersetzt der Fette Dienstag. An diesem Tag gibt es traditionell die Semlor (Einzahl: semla) und hier kommt das Rezept für Euch zum Nachmachen :)
Zunächst bäckt man aus einem Hefeteiggrundrezept (mit Fett, Zucker und 1 Ei) für 500 g Mehl acht bis zehn "Brötchen", die man vor dem Backen mit Eigelb bestreicht.
Wenn diese abgekühlt sind, schneidet man einen flachen Deckel ab und holt etwas Teig/Brösel heraus, so dass ein Loch im Inneren entsteht.
Die "Innereien" (Brösel) gibt man in eine Schüssel. Nun nimmt man eine gute Hand voll Mandeln, Zucker und Milch. Die Mandeln werden gehackt (z.B. in der Moulinette) und dann zusammen mit etwa 60 Gramm Zucker zu den Bröseln in die Schüssel gegeben. Mit Milch (etwa 100 ml) verrührt man das ganze nun zu einer etwas flüssigen Masse.
Nun die Masse gleichmäßig in die Vertiefungen geben. Dann die Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel geben. Über die Füllung eine schöne Sahnehaube spritzen.
Dann noch mit Puderzucker bestreuen und genießen!
Habt noch einen schönen Faschingsdienstag!