Dienstag, 30. September 2014

Septembersträuße

Noch gibt es im Großstadtdschungel blühende Pflanzen, aber auch Blätter und Fruchtstände finden ihren Weg in meine Vasen. Sie haben mich den ganzen September über erfreut und ich hoffe, ich kann auch im Oktober noch mehr Herbstschätze ins Haus holen.

Sonntag, 28. September 2014

Sonntagsfreude: Herbstschätze



Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.

Herbststürme

Seit letzter Woche weht hier nun ein anderer Wind - der Herbstwind mit teilweise hohen Geschwindigkeiten. Der Seewetterbericht hat fast täglich Sturmwarnungen im Programm. Mal kommt der Wind aus Norden, mit kalter, klarer Luft und einem Vorgeschmack auf den Winter, mal von Westen mit milderer Luft aber großen Wolken und Regenmengen, mal von Osten mit Meergeschmack und Nebelfetzen.
Wenn der Wimpel waagrecht am Fahnenmast weht und man nicht gerade aus dem Haus muss, dann genieße ich die stürmische Zeit ein bisschen und zünde die ersten Teelichter an.
Bei Herbststürmen unter der Woche, trocknen nasse Kleider in Flur und Dusche während der vormittäglichen Unterrichtspause und ich gönne mir einen heißen Kakao mit Blaubeercookies (nach diesem Rezept) und ein paar Seiten in einem guten Buch, bevor mit der Alltag wieder einholt.
Bei Herbststürmen am Wochenende ziehe ich mich ein paar Augenblicke auf das Kanapee zurück, stricke ein paar Runden und stöbere in Kochbüchern mit Vorfreude auf Geschmäcker und Gerüche, die es nur einmal im Jahr gibt.
Die Herbststürme schütteln auch die Kastanien von den Bäumen, ich sammle sie und habe schon in jeder Jackentasche einen Handschmeichler. Stürmisch ist es auch in mir, die Gefühle wechseln stündlich/täglich die Windrichtung, mal kalt, mal warm, mal trocken, mal feucht. Da nutze ich die stürmische Zeit und igle mich ein - so wie es diese liebe Postkarte aus der Heimat empfiehlt.

Deshalb ist es auch etwas ruhiger hier, aber ein, zwei Einträge pro Woche will ich gerne versuchen zu schreiben :) Habt eine feine, nicht zu stürmische Herbstzeit!

Samstag, 27. September 2014

Herbstsuppe der Woche: Champignon-Sellerie-Suppe

Das Rezept für die Herbstsuppe dieser Woche habe ich in einem Kundenmagazin einer großen schwedischen Supermarktkette gefunden und die Suppe habe ich für sehr lecker sowie schnell und unkompliziert befunden - könnte ein Herbstfavorit werden!
Für 4 Personen braucht man
  • 1 große oder zwei kleine Zwiebeln
  • 1 halben Sellerie
  • 250 g Champignon, gerne braune Wald-/Kastanienchampignons
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • etwas Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Butter
 
Das Gemüse putzen und in kleinere Stücke schneiden, in etwas Butter anschwitzen, mit der Brühe angießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Sellerie weich ist. Die Sahne zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren.
Während die Suppe köchelt, kann man sich dem Clou der Suppe widmen, nämlich Haselnuss-Roggenbrot-Streuseln: Etwa eine kleine Hand voll Haselnüsse hacken, in einer Pfanne trocken anrösten. Die Brotwürfel und reichlich Butter zugeben, so dass die Brotwürfel schön rösch/knusprig werden. Frische oder TK-Petersilie zugeben und kurz durchrühen.
Mehr Herbstsuppenrezepte gibt es hier.

Donnerstag, 18. September 2014

genäht: Schwesternliebe

Meine Schwester und mich trennt fast ein Jahrzehnt und wir sind so unterschiedlich, dass man kaum glauben kann, dass wir Schwestern sind - das denken wir jedenfalls. Sagen uns Leute, verwandt, bekannt oder fremd, wie ähnlich wir uns sind, widersprechen wir heftig! Nein, wir sind uns doch nicht ähnlich - und ähnlich schauen, schon gleich gar nicht! ;)
Meine Schwester ist sehr zierlich - und modebewusst! Und so kommt es, dass ich ein, zwei Mal im Jahr etwas für meine Schwester nähe, was ich nie anziehen könnte oder mich trauen würde. Ich experimentiere dann mit Materialien und Schnitten und es macht mir große Freude. Schon lange hatte ich vor, es hier zu zeigen, aber dann kam wieder was dazwischen... Hier kommt nun also die Schwesternkollektion:

Sommer 2014 - eine Hotpants nach einem Ottobre-Schnitt und ein Jeansminirock nach Augenmaß


Herbst 2013 - eine Webpelzweste und ein Ausgeh-Glitzershirt Beide Schnitte habe ich von anderen passenden Kleidungsstücken abgenommen; so eine Webpelzweste werde allerdings so schnell nicht wieder nähen - die Flusen waren noch wochenlang in unserer Wohnung an allen möglichen und unmöglichen Orten zu finden
Auch diesen Herbst wird wieder etwas entstehen, aber wohl nicht so zeitaufwendig wie die letzten Kollektionen, aber nicht mit weniger Liebe.

Und, 'kleine Schwester', wenn du das hier liest: Ich bin sehr stolz auf dich, wie du deinen Weg gehst!

Mittwoch, 17. September 2014

Herbstsuppenpremiere: Tomatensuppe mit Hirsebällchen

Es ist wieder an der Zeit, wärmende und dampfende Suppen zu kochen, so dass sich die Küchenfenster beschlagen! Mit Sonnenuntergang um 19 Uhr und morgenfrischen Temperaturen sowie dem ersten bunten Laub und Nebelschwaden stellt sich das herbstliche Bauchgefühl ein.
Die Herbstsuppen-Liste vom letzten Jahr gibt es hier und auch dieses Jahr werde ich sie laufend ergänzen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich letztes Jahr eine ganze Woche früher begonnen habe, aber dieser Herbst ist auch ungewöhnlich mild und sonnig - bis jetzt.
Letztes Jahr wurde im kleinen Haus am See fleißig mitgekocht, vielleicht hat die eine oder andere Suppenköchin auch Lust mitzumachen? Wer mag, kann/darf dieses kleine Bild vom Suppenkaspar kopieren und bei sich mit Herbstsuppenrezept einfügen und dann verlinken. Hinterlasst dann bitte hier einen Kommentar, so dass ich euch in die Liste aufnehmen kann. Man darf auch gerne einmalig teilnehmen oder regelmäßig - so wie es passt und gefällt!
Nun aber zur Suppe des Tages: Inspiriert hat mich ein kleiner Rezeptflyer aus dem Hause Sonnentor und meine gut sortierten Reste. Knapp 100 g Hirse, gut 60 g Parmesanreste und eine Anstandshäuflein Semmelbrösel reichten gut für die Suppeneinlage, zu der es das Rezept hier bei Sonnentor gibt.
Es wurden zwar keine Bällchen, sondern eher Pyramiden und andere kreative Formen, aber sie waren echt lecker! Bestürzt war ich allerdings von Sonnentors Vorschlag, man sollte doch als Suppe ihre Päckchensuppe machen - die ist zwar bio, aber hallo, wie schwer ist es denn eine einfache, echte und leckere Tomatensuppe zu kochen?!
Ich habe zwei gehackte Zwiebeln in Olivenöl angedünstet, 2 Dosen a 400g Tomaten zugegeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutersalz gewürzt und kochen lassen. Anschließend habe ich sie mit 2 TL Zucker und Balsamico sowie reichlich Basilikum abgeschmeckt und püriert. Fertig ;-)

Montag, 15. September 2014

Der Tag danach

Ja, es schaut nach einem Regierungswechsel aus, aber so wirklich freuen will sich hier niemand, denn die rechtsnationalistische/rechtspopulistische Partei ist der einzige große Wahlsieger. Habe ich gestern noch optimistisch von nur 10% gesprochen, zeigte sich nach der Auszählung heute morgen, dass sie wirklich fast 13% der Stimmen erhalten haben. Skandale in der Partei, die anderen Politikern das Karrieregenick brechen würden (Schlägereien mit Eisenrohren, extrem rassistische Äußerungen im Internet, Spielsucht usw.), scheinen die Wähler nicht zu stören, im Gegenteil... Nun sind diese Rechten das Zünglein an der Waage, die Königsmacher und zeigen ihren Triumph ganz offen.
Wie ich gestern schon schrieb, wollen natürlich 87% der Wähler immer noch etwas anderes, aber der politische Wind wird rauer werden. Die Rechten haben nun ungemein an Selbstbewusstsein gewonnen und mit fast 50 Mandaten ziehen auch ebensolche Eisenrohrschläger ins Parlament ein. Stellt euch vor, in Deutschland käme die NPD mit 13% in den Bundestag...
Ich wünsche mir wirklich von Herzen, dass es Stefan Löfven nun gelingt, eine stabile Mitte-Links Koalition zu bilden, so dass die Rechten nicht zu viel an Einflussmöglichkeiten erhalten.
Die Qual der Wahl in der Bäckerei: "Was ist deine Wa(h)l? Wa(h)lnusskuchen, Wa(h)lnussbrot, Wa(h)lnussschnecken oder Wa(h)lnusszopf?"
Für diejenigen unter Euch, die es interessiert, hier noch ein kleiner deutschsprachiger Medienspiegel:
Der ARD-Bericht wurde heftig kommentiert, wobei es z.T. unsachlich und emotional zur Sache geht. Meine Meinung zum Bericht und den Kommentaren: Der Bericht war absolut angemessen und notwendig. Wurde die letzten Jahre immer noch nur einseitig positiv vom Traumland Schweden berichtet, darf die Berichterstattnung nun auch mal auf die andere Seite hängen. Keine der vom Autor genannten Aspekte sind übertrieben oder überzogen. Und wenn einige meinen, dass das Einwanderungsproblem  und die zunehmende Rechtsradikalisierung sich nur auf die Großstädte bezieht, dem sei gesagt, dass die rechtsnationalistischen Schwedendemokraten in Örkelljunga - mitten auf dem flachen Land - 24% bekommen haben, also fast jeder 4. hat dort eine rechtsextreme Partei gewählt.

Und dabei steht Schweden mit seinem Rechtsruck ja nicht allein da, man schaue nur nach Frankreich und andere südeuropäische Länder. Macht euch das kein Bauchweh?

Sonntag, 14. September 2014

Sonntagsfreude: Demokratie

Heute ist Wahltag in Schweden: Reichstag, Bezirks- und Kommunalrat werden gewählt. Ich bin dankbar, dass ich in einem demokratischen Land leben darf, in dem freie, geheime Wahlen, freie Meinungsäußerung und Menschenrechte im Grundgesetz verankert sind. Da es in meinem Heimatland ja ebenso ist, ist es fast selbstverständlich. Dabei ist es in viel zu vielen Ländern nicht selbstverständlich.
Alle in Schweden sind nicht der Meinung, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben sollen - immerhin jeder 10. wird nach ersten Prognosen seine Stimme der rechtsextremen Partei geben, aber 9 von 10 Wähler werden ihre Stimme den demokratischen Parteien geben.
Ob ein Machtwechsel gelingt oder nicht, meine Sonntagsfreude ist die Dankbarkeit dafür, in einer demokratischen Gesellschaft leben zu dürfen.

Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.

Samstag, 13. September 2014

Hauptstadtmorgen: 3 Minuten

Es ist Freitag, noch früh am Morgen, ich bin auf dem Weg von Schule 1 zu Schule 2 von vier an diesem Tag. Der Freitag ist zwar der letzte Tag der Woche, aber auch der längste, vor 17:45 werde ich nicht nach Hause kommen, obwohl ich schon zur 1. Stunde begonenn habe. Ich reihe mich in die Fahrradkolonne der Arbeitenden ein, hetze im gleichen Takt von Ampel zu Ampel, im Kopf überlege ich, was ich noch kopieren muss, hänge in Gedanken einem Elterngespräch nach. Plötzlich habe ich die große Hauptstraße verlassen, bin schon in dem kleinen Park. Ein Blick auf die Uhr, ich liege sehr gut in der Zeit. Ich schiebe das Fahrrad vom Fahrradweg, schaue nach oben und atme aus.
Mit einem Mal ist es ganz ruhig, der Verkehr braust nur noch in der Ferne. Die Herbstsonne hat sich durch den Morgennebel geschoben.
Ich schaue nach unten und entdecke die ersten farbenfrohen Herbstblätter. Ich sammle einen Strauß, der zu Hause die Kommode schmücken soll. Ich bin ganz bei mir, schaue nur nach den Blättern, ihrer Form, den Farben. Die Gedanken sind unterbrochen. Plötzlich schrecke ich durch ein Geräusch auf: Zwei Eichkätzchen jagen sich übermütig immer um einen Stamm herum.
Zwei Studenten kommen den Weg herauf, bleiben in einem Sonnenfleck stehen und küssen sich verliebt. Die Eichhörnchen verschwinden in den Baumkronen. Meinen Laubstrauß packe ich vorsichtig in den Rucksack, setze den Helm wieder auf und mache mich wieder auf den Weg.

Donnerstag, 11. September 2014

Bin ich eine schlechtere Lehrerin...

... weil ich keine eigenen Kinder habe?
Zumindest in Schweden scheint das bei Grundschullehrerinnen die zweite Frage nach der Frage nach dem Namen zu sein. Egal ob von Kollegen oder Eltern, es scheint dies eine wichtige 'Zusatzqualifikation' zu sein. Ich frage mich nun, ob das in D/Ö/CH (inzwischen) auch so ist? Ist das nicht eigentlich Privatsache? Und, Hand aufs Herz, vertraut ihr einer Lehrerin mehr, wenn ihr wisst, dass sie selbst Kinder hat? Ich würde das wirklich gerne wissen! Ich frage mich nämlich...

Muss ich eigene Kinder haben, um eine gute Pädagogin sein zu können? 
Muss ich eigene Kinder haben, um meinen Schülern gut zuhören zu können? 
Muss ich eigene Kinder haben, um gute Kinderbuchempfehlungen aussprechen zu können? 
Muss ich eigene Kinder haben, um qualifizierte Tipps für eine bilinguale Erziehung geben zu können?


Müsste ich - wäre ich Ärztin - selbst alle Krankheiten gehabt haben, um eine gute Ärztin zu sein?...

Dienstag, 9. September 2014

Unser Speiseplan

Gesa fragte letzte Woche, wie ich es denn mit unserem Speiseplan handhabe und sie ist nicht die einzige, also will ich nochmal kurz "alles wichtige" rund um unseren Speiseplan zusammenfassen.
Ich habe ihn Anfang des Jahres mit Aquarellfarben auf festerem Papier gemalt und - da ich damals noch kein Laminiergerät hatte - habe ich ihn mit selbstklebender Folie überzogen, so dass er abwischbar ist. Ich beschrifte ihn mit wasserlöslichen Folienstiften, die ich aus Deutschland importiert habe.
Obwohl in Schweden fast alle Lebensmittelgeschäfte auch am Sonntag geöffnet haben, versuche ich die Sonntagsruhe zu halten und spätestens am Samstag einzukaufen. Meist überlege ich mir am Freitag Abend oder am Samstag Vormittag, was ich am Wochenende kochen möchte und was es Schnelles unter der Woche geben kann/soll. Probiere ich neue Rezepte aus, notiere ich mir das Kochbuch und die Seitenzahl, wo ich das Rezept entdeckt habe. Interessanterweise suche ich seltenst Rezepte im Internet. Ich mag das, mich mit einem Stapel Kochbücher auf die Couch setzen und blättern - ein Wochenendritual...
Kriterien für die Rezepteauswahl sind am Wochenende v.a. der Genussfaktor, unter der Woche die Zeit und oft auch was an Lebensmitteln noch da ist und schnell weg muss. Trotzdem kann es eine Woche mal passieren, dass ich eher unökonomisch oder unökologisch einkaufe und koche, weil mich total nach etwas verlangt oder weil ich verplant bin... Zu ersterem muss ich gestehen, dass ich im Moment immer total ausgehungert bin, wenn ich abends heimkomme, da kann es nicht fleischig, fettig und süß genung sein. Zu letzterem - ja, auch in einer versuchsweise gleichberechtigten (halbschwedischen) Beziehung liegt die Verantwortung hinsichtlich Essensplanung zu 90% bei mir.
Eine Umstellung von Deutschland her ist auf jeden Fall, dass die warme Hauptmahlzeit des Tages das Abendessen, schwed. middag, ist. Da wir nur zu zweit sind, koche ich immer für vier und hebe die Reste für das Mittagessen am nächsten Tag auf. Wie transport- und aufwärmtauglich die Gerichte sind, spielt auch eine Rolle bei der Auswahl.
 Weil ich im Moment eben so viel Seelenfutter-Bedarf habe, schützt mich der Speiseplan aber auch vor übermäßigem Fleisch- und Fettkonsum und gibt der grünen Küche den Platz, den sie haben sollte. Er hilft uns auch bei der Verteilung der Kochdienste und erspart die überflüssigen "Schatz, was gibt es heute zu essen"-Fragen ;-) Ich mag ihn, den Speiseplan und es ist einfach nur Gewöhnungssache. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert!

Samstag, 6. September 2014

Hörenswertes...

... zum Wechsel vom Links- zum Rechtsverkehr in Schweden im Kalenderblatt vom 3. September. Kaum einer weiß überhaupt, dass es in Schweden bis 1967 (!) Linksverkehr gab. Mein Schwiegervater erzählt gerne davon - ein Stück Geschichte. Ob auch so viele Urlauber mit riesen Wohnmobilen auf den Straßen unterwegs wären, wenn immer noch die linke Spur die Seite der Wahl wäre?
Hier geht es zum Nachhören oder Nachlesen...

Freitag, 5. September 2014

Gestickt: Gästebucheintrag

Ich muss zugeben, dass ein etwas ambitioniertes Vorhaben war und beinahe hätte ich es nicht geschafft, obwohl ich wirklich überall daran gestickt habe. Der Gästebucheintrag für die Hochzeit meines Bruders wurde aber dank der langen Reisezeit gerade noch fertig und hier zeige ich Euch natürlich den Spruch, den ich gestickt habe. Mit dem Leinen habe ich die ganze DinA4-Seite beklebt und ein 'Nostalgie-Foto' von uns aufgeklebt, sowie auch unsere Namen aufgestickt.

Mittwoch, 3. September 2014

September

Der August ist nur so vorbei geflogen, aber ich konnte wirklich einiges erledigen und erleben! Das meiste ist zufriedenstellend aufgeräumt, Besuche genossen, Feste gefeiert und den harten Schulanfang gemeistert. War früher* der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit, so mag ich ihn jetzt immer noch, aber ich sehe ihm auch mit gemischten Gefühlen entgegen: Es wird dunkler, schon jetzt verlieren wir jeden Tag 5 Minuten Tageslicht, das sind eine gute halbe Stunde pro Woche, 2 Stunden im Monat...
Für den September habe ich nicht so viele Vorhaben, aber ein paar Punkte dürfen auf meine September-Liste:
  • eine Schulalltagsroutine entwicklen, die die Arbeitsbelastung bewältigbar werden und 'Luftlöcher' zum Aufatmen lässt
  • so viel wie möglich draußen sein, das Licht, die Sonne aufnehmen - und wenn es auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad ist
  • gutes Essen genießen, zumindest am Wochenende etwas backen
  • noch mehr Socken stricken
  • mich von meinem Schwiegervater impfen lassen (das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt wird)
  • wählen gehen (kommunal und regional, der Mann wählt auch den Reichstag mit)
  • vielleicht wieder die Nähmaschine hervorholen, wenn es sich passend anfühlt
  • mein wiederentdecktes Hobby Lesen pflegen (und hier darüber schreiben)
*bevor ich dauerhaft nach Schweden gezogen bin

Montag, 1. September 2014

Alltagfreude: Ein reiches Wochenende

Nach einer superturbulenten Schulanfangswoche, habe ich mich so auf das Wochenende gefreut. Und es wurde ein reiches Wochenende, reich an ganz anderen Eindrücken, reich an Zeit zu zweit, reich an Augenblicken, die ich mit in die neue Woche nehmen will.
Am Freitagabend habe ich ein Paar Kindersocken fertig gestrickt und ein neues Buch angefangen zu lesen.
Während der Mann das Samstagsfrühstück macht, noch ein bisschen im Bett liegen bleiben, Podcast hören und ein neues Paar Socken anstricken (rosa ist die Wunschfarbe der Bestrickten, nicht meine erste Wahl...).
In Ruhe den Speisenplan für die kommende Woche schreiben, damit es viele gute Abendessen gibt!
Naturerlebnisse, frische Luft und Sonne!
Den Sonntag mit Zeilen an liebe Menschen abschließen und zeitig ins Bett! Das war wirklich ein gutes, reiches Wochenende - eine gute Voraussetzung für eine neue, fordernde Woche...