Ich war nie der große Faschingsfan, ich ging höchstens mal auf den Schulfasching oder auf den Fasching vom Kirchenchor, aber ich mochte den Fasching sehr als Bestandteil im Jahreskreis. Das Farbenfrohe, das Verrückte, Unbeschwerte, das humoristische Ausschelten der Obrigkeit und das dazugehörige Essen. In den letzten Jahren musste ich in Schweden feststellen, dass mir das sehr fehlt.
Mit eigener Küche und gutem Abzug gab es keinen Aufschub mehr: Schmalzgebackenes musste her :-) Apfelkrapfen gibt es in meiner Familie traditionsgemäß eher zum Kirta im Herbst, wenn es noch Äpfel im Überfluss gibt, aber bei der letztjährigen Apfelernte haben wir noch immer genug jetzt im Februar.
Einen Hefeteig von 500 g Mehl, verfeinert mit 60 g Butter und 60 g Zucker sowie Zitronenschale und zwei Eiern, rechteckig ausrollen, mit Äpfeln und Rosinen belegen und aufrollen. Mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden und nochmal gehen lassen.
Die Krapfen von beiden Seiten goldgelb in Butterschmalz herausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Am Besten schmecken sie natürlich frisch, aber ich liebe auch schon etwas 'zähe', altbackene Krapfen zum Frühstück in heiße Schokolade getaucht. Mmmh!
Das restliche Schmalz habe ich durch ein Sieb, mit Küchenpapier ausgelegt, abgegossen und dann gleich wieder in den (ebenfalls mit Küchenpapier) ausgetrockneten Topf zurückgegossen, so dass ich es beim nächsten Mal wieder erwärmen und wieder verwenden kann. Dann will ich nämlich 'richtige' Faschingkrapfen backen.
Mmmh, ich liebe diese Apfelkrapfen, in Schokoladensoße getaucht habe ich sie noch nie probiert, könnte ich mir aber auch gut vorstellen.
AntwortenLöschenMeine Mutter hat früher immer Apfelringe durch einen Teig gezogen und in Fett abgebacken, auch immer zur Karnevalszeit. Du hast einen schönen Blog.
Ganz lieben Gruß und einen schönen Sonntag
wünscht Dir Birgit
Das liest sich lecker.kannte ich so noch nicht. Wir heben das restliche Fett auch immer auf und verwenden es für alles aus der Pfanne wie Schnitzel, gebratene Nudeln oder ähnliches.
AntwortenLöschenWas es hier nicht alles zu lesen gibt, da bin ich ja voll im Hintertreffen!! Die Krapfen wären genau meins!!! Köstlich! Auf alle Fälle viel Freude beim Futtern!
AntwortenLöschenHerzlich, Rita
Da läuft einem glatt das Wasser im Munde zusammen, ich glaube nächste Woche werde ich auch mal Apfelkrapfen backen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße Petra
Lecker,werde dein Rezept,werde es auch ausprobieren.Danke für deinen tollen Post(freue mich immer wieder von dir zu lesen).Liebe Grüße Elke
AntwortenLöschenIch finde, dass man Krapfen auch super einfrieren und dann bei 150°C 10 Minuten aufbacken kann. Das hat uns mal ein Biobäcker erzählt, der nur einmal in der Woche auf den Markt kam und uns so die ganze Faschingszeit mit Krapfen versorgte. Ich mag Fasching nämlich auch nur als Teil des Jahreskreises und finde, das beste am Fasching sind die vielen tollen, verschiedenen Krapfen, die man dann bekommt...
AntwortenLöschenDie Apfelkrapfen werde ich sicher mal nachbacken.
Liebe Grüße Jonna
Namnam! Leider muss ich in die Schule, sonst würde ich jetzt grad die Backschürze anziehen. :-) Liebe Grüsse von mir
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