In wenigen Stunden geht das alte Jahr 2016 zu Ende und ein neues beginnt. Es war nicht das beste Jahr, aber auch nicht das schlimmste. Wichtige Vorhaben konnten umgesetzt oder zumindest angefangen werden und entscheidende Weichen wurden gestellt. Für das neue Jahr nehmen wir uns nichts Neues vor, sondern wir wollen das, was wir begonnen haben, fertig stellen, sowohl im materiellen als auch im ideellen Bereich.
Eine Portion Glück würde dabei nicht schaden...
Heute Abend werden wir den Jahreswechsel im Kreis von lieben Menschen feiern. Auch wenn ich wieder etwas angeschlagen bin (Erkältung Nr. 324), freue ich mich darauf. Da alle im neuen Jahr etwas Glück brauchen können, haben wir Glücksschweine gebacken.
Aus hellem Hefeteig für Kleingebäck und mit schwarzen Olivenstückchen für die Augen.
Dazu gesellen sich auf dem Tisch gefaltete Schweinchen in verschiedenen Rosatönen. Da kann ja dann gar nichts mehr schief gehen.
Ich danke Euch für dieses Blogjahr, für alle netten virtuellen Begegnungen und für Briefe und Päckchen, die mich auf dem traditionellen Weg erreicht haben.
Samstag, 31. Dezember 2016
Sonntag, 18. Dezember 2016
Sonntagsfreude 22/2016: Kaum zu glauben...
Am Sonntag
einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die
ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung
schlicht und einfach eine
Sonntagsfreude sind :)
| Bestätigung über die schwedische Staatsbügerschaft |
(und weiterhin deutsche natürlich...)
Ich fühle mich nach wie vor nicht sonderlich schwedisch, wohl eher als Europäerin, aber die Freude über die Erleichterung im Alltag bei allen Dingen, v.a. mit Banken und Behörden, ist enorm!
Freitag, 16. Dezember 2016
Schwedisches Wintergebäck (4): Weicher Pfefferkuchen mit Preiselbeeren
Obwohl ich diesen Advent dachte, dass er ewig dauern würde, verfliegt nun doch die Zeit ziemlich schnell und man kann die Tage bis zu den Weihnachtsferien schon an einer Hand abzählen. Wir befinden uns auch in den Wochen mit den kürzesten Tagen im Jahr und freuen uns, wenn abends noch Freunde oder Kollegen vorbei kommen, um das Haus anzusehen und/oder einfach zum Ratschen. Je dunkler die Abende, desto mehr zieht man sich nämlich zurück. So sehe ich zu, dass wir immer mit Gebäck versorgt sind, für uns selbst zum Tee oder für vorweihnachtliche Besucher.
Dieser weihnachtliche Rührkuchen ist kein Kunststück und einfach zu machen. Wegen der Preiselbeermarmelade und der Creme fraiche bleibt er zudem lange saftig. Für eine Kranzform (ca. 1 1/2 Liter Volumen) braucht man
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Eier und Zucker schaumig verrühren. Butter, Creme fraiche und Preiselbeermarmelade sowie die Gewürze unterrühren. Das Mehl mit dem Bikarbonat mischen und im Teig unterheben. Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Form geben und ca. 45 Minuten backen.
Nach dem Backen erstmal 5 Minuten stehen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form stürzt. Über Nacht unter einem Geschirrtuch auskühlen lassen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Preiselbeeren (gefroren) sowie Preiselbeergrün garnieren.
Dieser weihnachtliche Rührkuchen ist kein Kunststück und einfach zu machen. Wegen der Preiselbeermarmelade und der Creme fraiche bleibt er zudem lange saftig. Für eine Kranzform (ca. 1 1/2 Liter Volumen) braucht man
- 100 g Butter (geschmolzen)
- 2 Eier
- 250 g Zucker
- 150 g Creme fraiche
- 1 1/2 TL Ingwer
- 1 1/2 TL Kardamom
- 1 TL Nelken
- 2 TL Zimt
- 1 dl Preiselbeermarmelade
- 1 TL Bikarbonat
- 210 g Weizenmehl
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Eier und Zucker schaumig verrühren. Butter, Creme fraiche und Preiselbeermarmelade sowie die Gewürze unterrühren. Das Mehl mit dem Bikarbonat mischen und im Teig unterheben. Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Form geben und ca. 45 Minuten backen.
Nach dem Backen erstmal 5 Minuten stehen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form stürzt. Über Nacht unter einem Geschirrtuch auskühlen lassen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Preiselbeeren (gefroren) sowie Preiselbeergrün garnieren.
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Yarn Along 12/2016: Magical
Reading: Harry Potter und der Feuerkelch (No. 4)
Joining Ginny for another inspiring Yarn Along
Ich habe soeben Harry Potter für mich entdeckt und ich genieße es, dass ich bedingt durch meinen angeschlagenen Zustand und die langen Abende manchmal für Stunden (!) in die Welt der Zauberer abtauchen kann. Als Harry Potter rauskam, wäre ich eigentlich im richtigen Alter gewesen, aber da das damals so hysterisch war, konnte und wollte ich die Bücher nicht lesen. Nun sind sie (fast) schon Klassiker und die Zauberwelt eine willkomme Abwechslung zum Alltag.
Was passt da besser als Hermines Alltagssocken zu stricken?! Die kostenlose Anleitung gibt es auf Ravelry übrigens auch auf Deutsch.
Dienstag, 13. Dezember 2016
TisdagsTutorial Spezial zum Luciatag
Schon lange habe ich dienstags (tisdags) keine Anleitung mehr gezeigt, aber zum Luciatag muss ich diese Kategorie einfach wiederbeleben. Neulich sah ich in einem Handwerksladen gestrickte Lussekatter als Baumschmuck oder Geschenkanhänger und mir hat die Idee so gut gefallen, dass ich mich daheim gleich hingesetzt habe und eine Lussebulle gestrickt habe.
Man braucht Garn-/Wollreste in Safransgelb und Braun, dicke Stricknadeln (hier Nr. 6) und eine dicke Häkelnadel.
Ich habe mir ein Knäuel Gelb abgewickelt und mit zwei Fäden gearbeitet: 50 Maschen anschlagen,
1 R links
1 R rechts
abketten.
Mit dem braunen Faden habe ich mit einigen Luftmaschen und ein paar Stäbchen einen kleinen Fleck gehäkelt. Insgesamt braucht man 2 "Rosinen".
Nun geht es auch schon ans Zusammenrollen und -nähen: Jeweils eine Rosine ans Ende des gelben Bandes legen und dieses dann gegengleich aufrollen. Mit ein paar Stichen kreuz und quer durch die Lussebulle fixieren. Einen Anhänger anbringen.
Die Lussebulle schaut nicht nur nett am Tannenbaum aus, sondern macht sich auch gut als Geschenkanhänger - vielleicht zusammen mit einem Päckchen Sonnentor-Safran und dem Rezept für schwedischen Safrangebäck?!
Man braucht Garn-/Wollreste in Safransgelb und Braun, dicke Stricknadeln (hier Nr. 6) und eine dicke Häkelnadel.
Ich habe mir ein Knäuel Gelb abgewickelt und mit zwei Fäden gearbeitet: 50 Maschen anschlagen,
1 R links
1 R rechts
abketten.
Mit dem braunen Faden habe ich mit einigen Luftmaschen und ein paar Stäbchen einen kleinen Fleck gehäkelt. Insgesamt braucht man 2 "Rosinen".
Nun geht es auch schon ans Zusammenrollen und -nähen: Jeweils eine Rosine ans Ende des gelben Bandes legen und dieses dann gegengleich aufrollen. Mit ein paar Stichen kreuz und quer durch die Lussebulle fixieren. Einen Anhänger anbringen.
Die Lussebulle schaut nicht nur nett am Tannenbaum aus, sondern macht sich auch gut als Geschenkanhänger - vielleicht zusammen mit einem Päckchen Sonnentor-Safran und dem Rezept für schwedischen Safrangebäck?!
Täuschend echt ;-)
Ich wünsche Euch einen schönen Luciatag und viel Licht in der dunklen Zeit!
Bitte beachtet, dass alle Anleitungen -
soweit nicht anders angegeben - mein geistiges Eigentum sind. Alle
Anleitungen sind ausschließlich für den privaten und nicht kommerziellen
Gebrauch bestimmt; auch Gegenstände, die nach den Anleitungen gefertigt
werden, dürfen nicht verkauft werden.
Montag, 12. Dezember 2016
Nachmittags
Wenn es nachtmittags um 3 schon so dunkel wird, dann lasse ich ganz bewusst das Licht noch eine Zeit lang ausgeschaltet. Ich setze mich an den Küchentisch und fülle meine Tasse mit dampfenden Tee. Vielleicht esse ich ein paar Pfefferkuchen. Ich zünde eine Kerze an. Und ich lasse die Dunkelheit den Garten umfangen, die frühe Winternacht senkt sich herab und im Häuschen wird es ganz still.
Sonntag, 11. Dezember 2016
Sonntagsfreude 21/2016: Die einfachen Dinge
Am Sonntag
einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die
ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung
schlicht und einfach eine
Sonntagsfreude sind :)
Wie ich schon gestern bei meinem einfachen Rezept geschrieben habe, muss es nicht immer kompliziert, aufwendig oder teuer sein, damit es mir und anderen Freude macht. Dieser Advent, der ein bisschen langsamer und einfacher sein muss, weil ich nicht mehr schaffe und schnell müde werde, lässt mich neu denken und umdenken. Eine einfache und doch so bekannte und alte Idee...
... und ich freue mich an jedem Tag der Woche, nicht nur am Sonntag, über diese einfache Nelkenorange, die Weihnachtsduft in unsere Küche zaubert.
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