Heute vor einer Woche hatte ich meinen letzten Schultag. Er scheint unendlich weit weg zu sein, auch wenn ich über das eine oder andere noch nachdenke und schon wieder plane. Diesmal freue ich mich schon richtig auf das neue Schuljahr, aber trotzdem sind die Ferien mehr als notwendig, zum Auftanken und als Zäsur.
Dabei ist mir die erste Ferienwoche gar nicht leicht gefallen. Ich fühlte mich rastlos und gestresst, hatte keine Ruhe mal etwas länger an einer Sache dran zu bleiben. Im Haus und Garten war wahnsinnig viel zu tun, gleichzeitig fühlte ich nur Leere.
Jetzt sind wir am Zielort für die erste Ferienhälfte angekommen und langsam komme auch ich an. Mit dem Kopf und mit der Seele. Der Körper ziert sich noch etwas und signaliert deutlich, dass Erholung und Entschleunigung angesagt sind.
Hier, in meiner Heimat, scheint die warme, warme Sonne. Wir genießen die Wärme und das Licht, das überreiche Grün und den blauweißen Himmel. Auch die lauen, dunklen Nächte sind - im Vergleich zu den nordischen hellen und kühlen - wunderbar. Langsam komme ich in den Ferien an und ich genieße sie mehr und mehr - und feiere sie :-)
Die Torte habe ich für ein Mädchen in Göteborg gebacken, das erfolgreich sein erstes Schuljahr abgeschlossen hat. Die kleine Schwester war nicht minder begeistert und wollte vor allem den Schmetterling ;-)
Dienstag, 27. Juni 2017
Freitag, 16. Juni 2017
Plötzlich Sommerferien!
Die letzten Wochen seit den Strohwitwentagen vergingen wie im Flug: Wir haben unseren fünften Hochzeitstag gefeiert (mit einem 3-Gänge-Menü zu Hause, inklusive den letzten eigenen Äpfeln!), Göteborger Verwandtschaft (der Cousin meines Mannes mit Frau und zwei Mädchen) beim Umzug innerhalb der Stadt geholfen, Übernachtungsgäste gehabt, ich hatte mir eine fiese Bronchitis eingefangen, Abschlussausflug mit zwei vierten Klassen in den Wald, Aufräumen des Klassenzimmers, Proben für die Abschlussfeier und...
... plötzlich war der Abend vor dem letzten Schultag gekommen. Ich nähte im Akkord noch 25 Stoffbeutel, die ich mit einem einfachen Gitter versah und...
... mit Dekosteinen befüllte. So kann man eine kleine Beschäftigung für die Ferien immer in der Hosentasche dabei haben.
Weit nach Mitternacht war alles vorbereitet und gepackt, einige Stunden Schlaf, dann fuhr mich mein Mann (ausnahmsweise mit dem Auto) zur Schule. Ich dekorierte das Klassenzimmer, die Kinder kamen, wir feierten noch einen Geburtstag, lösten Sommermatheaufgaben, die Eltern kamen, jedes Kind bekam eine Rose, einen Brief und ein Säckchen, wir Pädagogen bekamen einen schönen "Fresskorb" in Anspielung auf die vielen "Fresskörbe", die die Eltern für unsere zig Ausflüge im Mai und Juni packen mussten,...
... Wir sangen ein Sommerlied und die Nationalhymne auf dem Schulhof, die Sechstklässler, die die Schule nun verlassen, zogen mit der Fahne aus, wir Lehrer räumten auf, ich stieg in die überfüllte Straßenbahn, fuhr heim, stellte meine Taschen und Körbe im Flur ab, legte mich aufs Sofa, schlief bis der Mann kam, und dann trat ich hinaus auf die Terasse.
Ich atmete tief durch, nahm die Holunderblüten wahr, schauten den Wolken zu. Plötzlich waren die Sommerferien da.
Wir Lehrer arbeiten noch bis Mitte nächster Woche mit Nach- und Vorbereitung, aber es ist schon ein ganz anderes Tempo. Heute habe ich mir zudem frei genommen und ich mache nur das Notwendigste und wozu ich Lust habe.
Noch fühlt es sich leer und komisch an, aber ich werde mich schon daran gewöhnen, dass nun plötzlich Sommerferien sind! :-)
... plötzlich war der Abend vor dem letzten Schultag gekommen. Ich nähte im Akkord noch 25 Stoffbeutel, die ich mit einem einfachen Gitter versah und...
... mit Dekosteinen befüllte. So kann man eine kleine Beschäftigung für die Ferien immer in der Hosentasche dabei haben.
Weit nach Mitternacht war alles vorbereitet und gepackt, einige Stunden Schlaf, dann fuhr mich mein Mann (ausnahmsweise mit dem Auto) zur Schule. Ich dekorierte das Klassenzimmer, die Kinder kamen, wir feierten noch einen Geburtstag, lösten Sommermatheaufgaben, die Eltern kamen, jedes Kind bekam eine Rose, einen Brief und ein Säckchen, wir Pädagogen bekamen einen schönen "Fresskorb" in Anspielung auf die vielen "Fresskörbe", die die Eltern für unsere zig Ausflüge im Mai und Juni packen mussten,...
... Wir sangen ein Sommerlied und die Nationalhymne auf dem Schulhof, die Sechstklässler, die die Schule nun verlassen, zogen mit der Fahne aus, wir Lehrer räumten auf, ich stieg in die überfüllte Straßenbahn, fuhr heim, stellte meine Taschen und Körbe im Flur ab, legte mich aufs Sofa, schlief bis der Mann kam, und dann trat ich hinaus auf die Terasse.
Ich atmete tief durch, nahm die Holunderblüten wahr, schauten den Wolken zu. Plötzlich waren die Sommerferien da.
Wir Lehrer arbeiten noch bis Mitte nächster Woche mit Nach- und Vorbereitung, aber es ist schon ein ganz anderes Tempo. Heute habe ich mir zudem frei genommen und ich mache nur das Notwendigste und wozu ich Lust habe.
Noch fühlt es sich leer und komisch an, aber ich werde mich schon daran gewöhnen, dass nun plötzlich Sommerferien sind! :-)
Montag, 5. Juni 2017
Diese Strohwitwentage
Zur Zeit ist mein Mann mal wieder auf Dienstreise und wir haben ein langes Wochenende, da morgen der schwedische Nationalfeiertag ist. Da dachte ich mir, ich würde endlich mal wieder Zeit zum Bloggen haben, denn zum Zeigen gäbe es genug.
Nun ist es zwar tatsächlich so, dass ich weniger Zeit mit Kochen usw. verbringe, aber ich kann meine Strohwitwentage ganz gut anderweitig ausfüllen. Bei schönem Wetter bin ich rund um die Uhr im Garten (wenn ich nicht in der Schule bin...) und bei Regen widme ich mich kleinen Kreativprojekten, die ich schon lange mal machen wollte.
Ich habe Rhabarber-Bananen-Marmelade gekocht, die sehr lecker geworden ist. Dieses Jahr werden wir Mittsommer nicht bei den Schwiegereltern feiern (= kein Mittsommerkleid dieses Jahr), aber wir werden schon das Wochenende davor hinfahren. Wenn ich da noch Rhabarber von der Schwiegermutter bekomme, werde ich noch eine Portion kochen, als "Danke-für-das-Schuljahr-Geschenke" für den Hausmeister, die Rektorinnen usw.
Wenn man Selbstgemachtes verschenkt, ist mir auch die Aufmachung immer ganz wichtig. Es muss nicht teuer oder mit zig Rüschen sein, aber meiner Liebe zum Handgemachten Ausdruck verleihen. Also habe ich mal wieder Radiergummi-Stempel geschnitzt.
Von hier habe ich die Anleitung für einen einfachen Mehlleim ...
... und nachdem dieser abgekühlt war, ging's ans Aufkleben.
Es hat super funktioniert und ab jetzt gibt es hier nur noch solche schönen Etiketten geben, die sich außerdem wieder ganz leicht ablösen lassen. Und schwups, war schon wieder ein regnerischer Stohwitwenvormittag vorbei...
p.s.: Da dieses Jahr die Sommerferien ein bisschen anders sein werden, mache ich keine Blogpause diesen Sommer, sondern werde euch die langen, warmen Tage mit extra vielen Beiträgen versüßen. Die Pause mache ich ja notgedrungen jetzt schon ;-) Habt es fein!
Nun ist es zwar tatsächlich so, dass ich weniger Zeit mit Kochen usw. verbringe, aber ich kann meine Strohwitwentage ganz gut anderweitig ausfüllen. Bei schönem Wetter bin ich rund um die Uhr im Garten (wenn ich nicht in der Schule bin...) und bei Regen widme ich mich kleinen Kreativprojekten, die ich schon lange mal machen wollte.
Ich habe Rhabarber-Bananen-Marmelade gekocht, die sehr lecker geworden ist. Dieses Jahr werden wir Mittsommer nicht bei den Schwiegereltern feiern (= kein Mittsommerkleid dieses Jahr), aber wir werden schon das Wochenende davor hinfahren. Wenn ich da noch Rhabarber von der Schwiegermutter bekomme, werde ich noch eine Portion kochen, als "Danke-für-das-Schuljahr-Geschenke" für den Hausmeister, die Rektorinnen usw.
Wenn man Selbstgemachtes verschenkt, ist mir auch die Aufmachung immer ganz wichtig. Es muss nicht teuer oder mit zig Rüschen sein, aber meiner Liebe zum Handgemachten Ausdruck verleihen. Also habe ich mal wieder Radiergummi-Stempel geschnitzt.
Von hier habe ich die Anleitung für einen einfachen Mehlleim ...
... und nachdem dieser abgekühlt war, ging's ans Aufkleben.
Es hat super funktioniert und ab jetzt gibt es hier nur noch solche schönen Etiketten geben, die sich außerdem wieder ganz leicht ablösen lassen. Und schwups, war schon wieder ein regnerischer Stohwitwenvormittag vorbei...
p.s.: Da dieses Jahr die Sommerferien ein bisschen anders sein werden, mache ich keine Blogpause diesen Sommer, sondern werde euch die langen, warmen Tage mit extra vielen Beiträgen versüßen. Die Pause mache ich ja notgedrungen jetzt schon ;-) Habt es fein!
Sonntag, 14. Mai 2017
Frühlingsfrische Brotzeit
Die Brotfrage ist bei uns ständig ein Thema. Als meine Eltern hier waren, war der Brotverbrauch recht hoch und wir konnten guten Gewissens einen Laib im Brotkasten haben, ohne dass der speziell alt wurde. Wenn man zu zweit ist und nur einer aus einer Brotkultur kommt, ist es schon schwieriger. Oft schneiden wir einen Laib auf und frieren Viertel ein, aber die sind immer zu viel, oder zu wenig, oder wir vergessen, das Brot rechtzeitig aufzutauen. Für unsere Zweisamzeit ist da Kleingebäck, sprich Semmeln, die bessere Wahl. So habe ich in letzter Zeit sehr oft die Brennnesselsemmeln gebacken, aber auch Krusties sind bei uns sehr beliebt.
Das Rezept kommt aus der Landlust März/April 2013 und man beginnt damit, 200 g Dinkelkörner mit kaltem Wasser aufzukochen, ausquellen und abkühlen zu lassen. Eventuell überschüssiges Wasser abgießen.
Für den Hefeteig brauch man
Aus dem Teig 16 Semmeln formen und nochmal kurz gehen lassen. Den Ofen auf 225 Grad vorheizen. Bevor man die Semmeln in den Ofen schiebt, werden sie kreuzförmig eingeschnitten und mit Wasser bestrichen. Man könnte sie auch noch mit Dinkelflocken bestreuen, aber das mache ich nicht (mehr), weil die oft nur runterfallen und/oder verbrennen.
Nach 10 Minuten bei 225°C senkt man die Hitze auf 200°C und lässt die Semmeln für weitere 15 Minuten im Ofen.
Während die Küche warm und wohlig wird, hört draußen auch der Regen auf. Ich stelle die Semmeln fürs Abendessen kurz im Korb zum Abkühlen auf die Terasse, ziehe die Gummistiefeln an und gehe in den Garten. Die Luft riecht so gut nach Frühling!
Unterm Küchenfenster habe ich einen Frühbeetkasten, den ich jetzt täglich beernten muss, denn das Grünzeug wächst schneller, als wir es essen können... Ich wähle Radieschen aus, die ohnehin zu nahe wachsen.
Ich gehe noch zu meinem anderen Frühbeet im "Gartl", wo ich andere Radieschen angesät habe. Ich möchte gerne die Farben vergleichen. Ich öffne die Terassentür einen Spalt und rufe meinem Mann zu: 'Könntest du bitte etwas Wasser zum Kochen bringen?' 'Für die Schnecken, oder?' frägt er zurück. Nun weiß er schon, was das bedeutet, wenn ich um kochendes Wasser bitte :-)
Schnecken (und Schlangen) sind das Schlimmste für mich. Ich kann mich so vor einer dicken Nacktschnecke ekeln, dass ich unkontrolliert einen spitzen Schrei ausstoße und wie Rumpelstilzchen hüpfe. Danach sehe ich mich um und hoffe, dass mich niemand gesehen hat, denn es war ja nur eine Schnecke, aber ich bringe es nicht fertig, mich nicht zu ekeln...
Also gibt es für mich nur drei Alternativen: Enten (im Moment aber hier nicht machbar, funktionieren aber sehr gut bei meinen Eltern), Bierfallen und kochendes Wasser. Im Moment sind noch nur kleinere Exemplare unterwegs, aber ich will ihnen von Anfang an keine Chance geben. Nach der Schneckenrunde hole ich noch das wohlverdiente rosa Radieschen und gehe mit meiner frühlingsfrischen Ernte ins Haus, das so gut nach frischem Brot riecht und mollig warm ist.
Frische knusprige Semmeln, Radieschen aus dem eigenen Garten, Bio-Nordsee-Käse und eine Radler aus Bayern, ein warmes, trockenes Häuschen und saftiges Grün vorm Fenster - einfache Dinge, die uns sehr reich machen!
Das Rezept kommt aus der Landlust März/April 2013 und man beginnt damit, 200 g Dinkelkörner mit kaltem Wasser aufzukochen, ausquellen und abkühlen zu lassen. Eventuell überschüssiges Wasser abgießen.
Für den Hefeteig brauch man
- 200 g Weizenmehl
- 200 g Weizenvollkornmehl
- 100 g Hartweizengrieß
- 100 g Körner (ich mische Leinsamen, Sesam und Sonnenblumenkerne zu gleichen Teilen)
- 2 TL Salz
- 2 EL Sonnenblumenöl
- 2 EL Honig
- 1/3 Würfel Hefe
- knapp 300 ml lauwarmes Wasser
Aus dem Teig 16 Semmeln formen und nochmal kurz gehen lassen. Den Ofen auf 225 Grad vorheizen. Bevor man die Semmeln in den Ofen schiebt, werden sie kreuzförmig eingeschnitten und mit Wasser bestrichen. Man könnte sie auch noch mit Dinkelflocken bestreuen, aber das mache ich nicht (mehr), weil die oft nur runterfallen und/oder verbrennen.
Nach 10 Minuten bei 225°C senkt man die Hitze auf 200°C und lässt die Semmeln für weitere 15 Minuten im Ofen.
Während die Küche warm und wohlig wird, hört draußen auch der Regen auf. Ich stelle die Semmeln fürs Abendessen kurz im Korb zum Abkühlen auf die Terasse, ziehe die Gummistiefeln an und gehe in den Garten. Die Luft riecht so gut nach Frühling!
Unterm Küchenfenster habe ich einen Frühbeetkasten, den ich jetzt täglich beernten muss, denn das Grünzeug wächst schneller, als wir es essen können... Ich wähle Radieschen aus, die ohnehin zu nahe wachsen.
Ich gehe noch zu meinem anderen Frühbeet im "Gartl", wo ich andere Radieschen angesät habe. Ich möchte gerne die Farben vergleichen. Ich öffne die Terassentür einen Spalt und rufe meinem Mann zu: 'Könntest du bitte etwas Wasser zum Kochen bringen?' 'Für die Schnecken, oder?' frägt er zurück. Nun weiß er schon, was das bedeutet, wenn ich um kochendes Wasser bitte :-)
Schnecken (und Schlangen) sind das Schlimmste für mich. Ich kann mich so vor einer dicken Nacktschnecke ekeln, dass ich unkontrolliert einen spitzen Schrei ausstoße und wie Rumpelstilzchen hüpfe. Danach sehe ich mich um und hoffe, dass mich niemand gesehen hat, denn es war ja nur eine Schnecke, aber ich bringe es nicht fertig, mich nicht zu ekeln...
Also gibt es für mich nur drei Alternativen: Enten (im Moment aber hier nicht machbar, funktionieren aber sehr gut bei meinen Eltern), Bierfallen und kochendes Wasser. Im Moment sind noch nur kleinere Exemplare unterwegs, aber ich will ihnen von Anfang an keine Chance geben. Nach der Schneckenrunde hole ich noch das wohlverdiente rosa Radieschen und gehe mit meiner frühlingsfrischen Ernte ins Haus, das so gut nach frischem Brot riecht und mollig warm ist.
Frische knusprige Semmeln, Radieschen aus dem eigenen Garten, Bio-Nordsee-Käse und eine Radler aus Bayern, ein warmes, trockenes Häuschen und saftiges Grün vorm Fenster - einfache Dinge, die uns sehr reich machen!
Samstag, 13. Mai 2017
Bauernregel Nr. 4
Tee und Wolle tun sehr gut,
wenn Sankt Servaz wüten tut.
Ich habe meine Strickblockade hinterfragt und hatte die Einsicht, dass komplizierte Muster im Moment nicht zu meiner Lebenssituation passen. Also stricke ich eine Jacke in kraus rechts :-)
... natürlich mit Wolle aus meinem Vorrat an Finkhofwolle.
Freitag, 12. Mai 2017
Bauernregel Nr. 3
Wenn die Tür im Garten steht,
ein Bauabschnitt zu Ende geht.
Lange war es still hier, quasi eine Zwangspause... Meine Eltern waren hier und wir haben die letzten Wochen mit wunderschönem Frühlingswetter (und auch schon mal 20 Grad!) genutzt, um den vorletzten Bauabschnitt bezüglich der Wiederherstellung des Gartens u.ä. nach den Sickerungsarbeiten durchzuziehen. Vor allem meine Eltern haben dankenswerter Weise mit der Gelassenheit und dem Durchhaltevermögen der älteren Generation Tag aus, Tag ein gewerkelt, während wir mit unserem Berufsalltag und anderen Verpflichtungen jonglierten.
Die Rehe sind jetzt aus dem Garten ausgesperrt, das "Tomatenhaus" steht, das Regal im Vorratskeller wurde optimiert, noch mehr Äpfel wurden verarbeitet, wir führten Gespräche über Gott und die Welt, rieben uns auch mal aneinenander, wie das so ist, wenn zwei Generationen (und zwei Kulturen!) aufeinander treffen, aber die gegenseitige Wertschätzung und Liebe prägte alle Projekte, die angepackt wurden.
Leider fallen die Frühlingsarbeiten im Garten auch so oft mit der intensivsten Phase in der Schule zusammen. In nur einem Monat beginnen für die Kinder schon die Sommerferien (14. Juni), kaum vorstellbar, da uns momentan Mamertus (gestern) und Pankraz (heute) auch noch etwas kühle Polarluft vorbeischicken. Ich habe diese Woche täglich bis abends Eltern-Schüler-Gespräche geführt, unkomplizierte, aber auch schwierigere, die man noch zu Hause mit sich rum trägt.
Nun wird es aber ruhiger und ich hoffe, dass es hier wieder mehr zu lesen und zu sehen gibt. Alles Liebe!
Donnerstag, 20. April 2017
Apfelliebe: Später Apfelsaft
Es ist Mitte April und wir haben immer noch eigene Äpfel. Der Vorratskeller unseres alten Häuschens hat sich hervorragend für die Lagerung bewährt. Nun sind aber viele nicht mehr so schön. Sie einfach so auf den Kompost zu werfen, würde ich aber nicht übers Herz bringen. Also schneiden wir die Äpfel aus, entsaften sie roh, erwärmen den Saft im Topf und füllen ihn in Flaschen. Später Apfelsaft - oder doch früher?! Es ist immerhin der erste des Jahres ;-)
Einen Teil des Tresters habe ich übrigens, auf Backpapier aufgestrichen, im Dörrapparat getrocknet. Den zerstoßenen Trester mische ich Semmeln bei oder anderem Früchtetee...
Einen Teil des Tresters habe ich übrigens, auf Backpapier aufgestrichen, im Dörrapparat getrocknet. Den zerstoßenen Trester mische ich Semmeln bei oder anderem Früchtetee...
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