Mittwoch, 16. September 2015

Rotes Gold

Als mir kurz vor Ende der Strohwitwenzeit die Decke auf den Kopf fiel, beschloss ich zu den Schwiegereltern zu fahren und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Wir haben dort nämlich immer noch Sachen zwischengelagert und langsam wollen wir unseren Hausstand komplett wissen. Außerdem wollte ich noch ein paar Kilo Preiselbeeren ernten. Aus den paar Kilo wurden letztendlich 13 Kilo und ich habe den ganzen Samstag entsaftet und Marmelade gekocht. Rotes Gold!
Allerdings musste ich mir die Preiselbeeren auch hart verdienen. Da ich in der Spätsommerwärme schwitzte, wurde ich extrem heftig von "Elchfliegen" sowie von Mücken aller Art gestochen/gebissen. Einige verheilen mühsam, aber was nimmt man nicht alles in Kauf... Außerdem bin ich froh, dass ich nur dort gegangen bin, wo es mir mein Schwiegervater am Abend vorher gezeigt hatte. Schwedische Kahlschlagflächen sind unwegsam, nicht ungefährlich und endlos...

11 Kommentare:

  1. Katrin (ohne Blog)16. September 2015 um 17:20

    Was für eine Menge an Saft und Marmelade! Es ist immer wieder eine Freude, wenn man das, was man geerntet hat, in Gläsern haltbar gemacht hat und sich die Regale langsam füllen im Keller und man dann in der Winterzeit, wenn die Natur draußen ruht, die eigene Ernte in vielfältiger Form genießen kann.
    Ich mag das sehr - habe heute Pfirsichmarmelade gemacht von Nachbar's Pfirsichbaum.

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  2. Was für eine Pracht!!! Meine Lehrerin für Produkteverwertung würde strahlen!!!! Note 6!!
    Ganz liebe Grüessli, Rita

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  3. Eine geballte Menge Vitamin im Wintervorrat, lässt alle Mückenstiche und Mühen vergessen.
    Eigentlich ist es auch eine kleine Apotheke, gibt es doch nichts besseres für die Blase und Niere als Preiselbeere
    L G Pia.

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  4. Was sind das für grosse Beeren. Hmmm, ich mag Preiselbeeren auch sehr, nur sind unsere in den Bergen viel kleiner und ich würde Wochen benötigen, um einige Kilogramme ernten zu können. Nur stechen lassen von diesen Plagegeister, das liebe ich überhaupt nicht.

    LG, Brigitte

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  5. Was für eine Ausbeute! Tolles Gefühl oder? Ich hoffe, du hattest trotzdem noch Platz für die Sachen,die du eigentlich abholen wolltest. LG Tellerränder

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  6. Funktioniert dieser "Rechen" eigentlich nur bei Preiselbeeren oder auch bei Heidelbeeren? Aber ich glaube, die sind zu weich dafür.
    Guten Appetit!

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  7. 13 Kilo Preiselbeeren.. wow!! Was für eine Menge ;)) Da warst Du aber fleißig!! Die Fliesen in der Küche finde ich übrigens zauberhaft, Barbara!! Lieben Gruß, Nicole

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  8. Eine tolle Ausbeute und so viel leckerer Wintervorrat. Das lässt die Stiche der Plagegeister bestimmt bald vergessen. Gute Heilung wünscht Christine

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  9. Wow! Das ist ja wunderbar. Viel Freude mit deinem Vorrat. liebe Grüsse von Regula

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  10. Und ich habe grade bei unsere Toskanareise 500 g Preisselbeeren (dort: murtillo rosso) gekauft, die können natürlich mit 13 kg! wow nicht mithalten;-) Gegen Insektenstiche hilft übrigens Spitzwegerich, zerquetschen mit den Fingern oder Zähnen und sofort auftupfen, oder eine Salbe daraus machen. Allerdings weiß ich nicht, ob der in Schweden auch wächst?
    LG aus München
    Stefanie

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  11. Oh man, was gäb ich für ein Glas Preiselbeeren. Ich biete für ein Glas einen Eimer Feigen ;)

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