Montag, 13. August 2018

Apfelliebe: Apfelkuchen zum Abschied

Unsere Lieblingsnachbarn gehen für 3 Jahre in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo der Mann eine Projektanstellung bekommen hat. Das tut uns etwas leid, denn es war wirklich eine sehr angenehme Nachbarschaft und v.a. hatte der Nachbar vier Bienenstöcke, von denen mein Garten und unsere Obstbäume wirklich profitiert haben. Die Bienen sind schon zu seinen Eltern umgesiedelt worden und nächste Woche es geht auch für die Nachbarsfamilie los. Es wird auch spannend, wer dann da einziehen wird (sie vermieten das Haus...).
Vor Kurzem waren wir bei ihnen zum Abschiedsessen und ich habe einen Apfelkuchen mitgebracht. Weil das Ganze sehr spontan war, musste ein schnelles Rezept her, für das ich alles zu Hause hatte. Ich machte schließlich einen Kuchen, wieder aus einem Saltå Kvarn-Kochbuch, und weil der sooo gut war, möchte ich das Rezept hier mit euch teilen.

Für eine Springform 18-20 cm Durchmesser:

  • 125 g Butter
  • 1 1/2 dl Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 2 TL gemahlener/zerstoßener Kardamom
  • 2 1/2 dl Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Naturjoghurt
Den Ofen auf 200°C vorheizen, eine Springform vorbereiten und aus den obigen Zutaten einen Rührteig herstellen (erst Butter mit Zucker, dann Eier, dann die trockenen Zutaten und schließlich das Jogurt).
Den Rührteig in die Form geben und dann den Kuchen mit Apfelschnitzen von

  • 3 säuerlichen Äpfeln belegen und mit
  • 2-3 EL Rohrzucker sowie
  • 1 EL Zimt
  • und 2 EL Pinienkerne bestreuen.
Für 35 - 40 Minuten ins Backrohr geben und vor dem Servieren eventuell noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

***
{Hinweis: Im Folgenden verlinke ich auf eine Seite, die kommerzieller Art ist. Ich habe aber keinerlei Absprachen o.ä. mit den Betreibern der Seite, sondern möchte Euch darauf nur deshalb hinweisen, weil mir der Inhalt der Seite als hilfreich und interessant erscheint.}

Auf der Seite von Saltå Kvarn gibt es auch ganz viele Rezepte, die man sich vielleicht mit rudimentären Schwedisch-Kenntnissen oder einem Übersetzungsprogramm mal durchschauen kann.

4 Kommentare:

  1. Auch wenn ich Apfelkuchen (genau so wie alle gekochten / gebackenen Früchte) eigentlich nicht mag, tönt das Rezept mit dem Kardamom sehr interessant, direkt schon orientalisch!
    Hoffentlich habt ihr auch für die nächsten 3 Jahre nette Nachbarn! Ich habe beim ersten Lesen "3 Wochen" gelesen und dachte noch, warum die Nachbarn deswegen so einen Aufwand machen? Aber wow, 3 Jahre...!
    Wirst Du sie (falls die Zeit dafür reicht) besuchen? Während unseren Oman-Ferien haben wir ein Deutsches Paar kennengelernt, welches etwa alle 3 Jahre dem Beruf / der Arbeit des Mannes folgend umzieht. Sie haben ziemlich viel Besuch von Freunden und Bekannten, welche die Chance nutzen, ein exotisches Land so kennen zu lernen.
    Liebe Grüsse, Miuh

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  2. Hej Barbara,
    also der KUchen sieht sehr lecker aus, ich kann ihn schon fast riechen :0) Im Urlaub haben wir doch tatsächlich ganz viel leckere sachen im ferienhaus liegen lassen, teils schwedische leckereien,teils etwas von der fähre. Aber der mann meiner schwedischen (Ex-)Kollegin, denen das häuschen gehört, fährt diese woche hin und bringt dann die sachen mit :0) wenn ich sie bei Åsa abhole, werde ich bestimmt auch mit was schwedisch gebackenem zum kaffee verwöhnt :0) Ich finde schwedisch gar nicht so schwer und gut zu verstehen. danke für das rezept. ganz lg aus Dänemark, Ulrike :0)

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  3. Danke liebe Barbara für das Rezept! Ich habe es den vorhandenen Backzutaten angepasst und mit Birnen und Mandeln anstatt Äpfel und Pinienkernen gebacken. Sehr lecker...
    Viele Grüße Stefanie

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  4. Der Kuchen gelang sehr gut. Anstatt Pinienkerne hatte ich Cashewkerne un ich habe ein paar Pflaumen hinzugefügt. Wirklich lecker!
    Liebe Grüße
    Rita

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