Dienstag, 28. Januar 2014

Kurzer Lagebericht

Im Moment ist eigentlich alles ein bisschen zu viel, der neue Stundenplan fürs Frühjahrshalbjahr sagt mir nicht so recht zu, macht die Vereinbarkeit von Schule, den langen Fahrzeiten und Weiterbildung an der Uni schwieriger. Das merke ich auch körperlich (der Rücken eben, eine blutige Stelle auf der Lippe, die ich immer wieder aufbeisse usw.). Aber immerhin scheint so etwas wie Alltag einzukehren. Und es ergeben sich immer kurze Pause, die ich versuche zu nutzen um aufzutanken oder einfach mal kurz durchzuatmen. 15 Minuten Blogzeit täglich, die ich mir zugestehe, ist so eine kurze 'Durchschnauf-'Pause. Oder gestern Abend, als ich wegen weiterer 'Vorlesungen' in unserer Küche (der einzige Raum mit ausreichend Licht und weißer Wand!) ins Wohnzimmer zu Stillarbeit abgeschoben wurde - da habe ich mir meinen Leftie-Schal genommen, die BR-Mediathek eingeschaltet (mit Kopfhörer natürlich) und erstmal die Fäden des ersten Farbrapports vernäht. Ich glaube nämlich, dass das ganz gut ist, wenn man schon zwischendurch immer wieder die Fäden vernäht und sich nicht alles bis zum Schluss aufhebt.
Die liebe Melanie hat gefragt, ob ich denn die Finkhofwolle für 'Kratzempfindliche' empfehlen kann. Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht, denn ich bin einerseits sehr unempfindlich, musste aber andererseits die Erfahrung mit einer Norwegerjacke machen, dass diese - obwohl weiches Industriegarn verwendet wurde - mich in unmittelbarem Kontakt zu Hals schon kratzt. Wenn man nicht weiß, ob man Merinoschafwolle (schon relativ weich) am Hals mag, dann sollte man die Finkhofwolle vielleicht nicht für einen Schal verwenden.

2 Kommentare:

  1. Liebe Barbara,
    danke für Deinen Hinweis. Ich wollte mit der Wolle eine Mütze stricken, mein Mann hat einen empfindlichen Kopf ;-)
    Gerade habe ich eine angefangene Mütze aus Alpaka-Garn aufgeribbelt, weil sie kratzte. Er wollte sie zwar trotzdem tragen, aber ich finde, wenn ich ihm etwas stricke, dann soll es auch angenehm zu tragen sein. So bin ich also immer auf der Suche nach kuschelweichen Alternativen. Mann möchte ja Abwechslung auf dem Kopf ;-) Demnächst, wenn ich die Zeit finde, werde ich mal ausprobieren, ob es mir gelingt ein Schnittmuster zu entwerfen, mit dem ich kratzige Kanditaten füttern kann.
    Eine schöne Zeit wünscht Dir Melanie

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Barbara,

    das mit dem Faden verstechen ist ein einfacher, aber wirklich guter Hinweis. Fäden zu verstechen ist bei mir der unbeliebteste Teil des Strickens und Häkelns. Deshalb liegen fertige Teile unnötig lange herum, weil ich keine Lust auf das Fertigstellen habe. Eigentlich schade...

    Zum Füttern von Mützen: das habe ich diesen Winter gemacht. Mützen gestrickt und dann einen Fleecestoff reingenäht.

    Liebe Grüße aus Leipzig,

    Lydia

    AntwortenLöschen