Freitag, 24. Februar 2017

Apfelliebe: Langsames Apfelbrot

Nachdem ich neulich schon mal das schnelle Apfelbrot gebacken hatte, nutzte ich die Ferien letzte Woche, um auch mal langsames Apfelbrot zu backen. Das Rezept kommt mal wieder von der wunderbaren Roswitha Huber, deren Buch "Gutes Brot" ich nur immer wieder wärmstens empfehlen kann.
Die Zutaten für das Tiroler Apfelbrot erinnern ein bisschen an das weihnachtliche Früchtebrot, was mir perfekt erschien, um endlich Trockenfrüchte-Reste verarbeiten zu können.
Zu 250 g Feigen und 250 g Rosinen kommen 200 g Rohrzucker und 500 g Dinkelvollkornmehl.
Ganze 750 g Boskop-Äpfel verlangt das Rezept, gut, dass wir noch so viel haben ;-) Diese werden grob mit der Schale gerieben und dann zusammen mit...
... 150 g ganzen Haselnüssen, 1 EL Kakao, 1 EL Zimt und 1 TL Nelkenpulver sowie 1 TL Salz und 1 Päckchen Backpulver in die Teigschüssel geben. Das Seltsame an diesem Rezept ist, dass man außer 50 ml Rum keinerlei andere Flüssigkeit zugibt.
Den Teig gut durchrühren (eine ausreichend große Schüssel verwenden! Ich benutzte meine 5 Liter-Schüssel), so dass alles gut vermischt wird. Man hat dann eine bröselige Mischung, die man über Nacht stehen lässt. Ich habe sie in den Vorratskeller, also kühl, gestellt.
Voila, am nächsten Tag ist der Teig toll durchgeweicht, die Äpfel haben ihre Feuchtigkeit abgegeben. Im Rezept steht nur, dass man zwei Wecken formen soll. Das erschien mir etwas schwierig, so dass ich den Teig fest in eine alte Eisdose gedrückt und dann gestürzt habe.
Die Wecken mit Rahm bestreichen und mit einer Gabel einstechen. Dann für 90 Minuten bei 180 Grad backen.
Ein eher schweres und kompaktes Brot, das aber himmlisch schmeckt. Ich esse es sowohl mit Käse als auch mit Marmelade, oder einfach nur mit Butter. Und es schmeckt gar nicht nur weihnachtlich, sondern es schmeckt nach mehr... Perfekt für kühle Spätwintertage :-)

5 Kommentare:

  1. Katrin (ohne Blog)24. Februar 2017 um 19:34

    Ich habe ein ähnliches Rezept, da werden auch 750g. Äpfel mit Zucker, Nüssen, Rosinen und zwei Gläsern Schnaps über Nacht ziehen gelassen, am anderen Tag kommen dann noch 500g Mehl dazu, Kakao, Nelken und Zimt. Die Masse kommt in eine Kastenbackform. Wir essen das "Brot" allerdings als Früchtebrot ohne was zum Kaffee am Nachmittag.

    Deine Bilder sind wirklich toll geworden!

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    1. Das Rezept, das du beschrieben hast möchte ich auch empfehlen. Genau so mache ich auch unser "Früchtebrot".

      Dein Brot, liebe Barbara, sieht sehr lecker aus!

      Herzliche Grüße, Maike

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  2. Das ist grossartig! Schade, dass ich morgen wegfahre, muss das bis nächstes Wochenende warten. :-) Nimm mich mit ins Palmenhaus! Liebe Grüsse von Regula

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  3. Ich liebe solche Früchtebrote sehr und mit etwas Butter darauf bin ich wunschlos glücklich!
    Vielen Dank für das Rezept!
    Herzlich, Rita

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  4. Hallo und liebe Grüße aus Niedersachsen!
    Ich möchte mich auf diesem Weg noch für das wirklich tolle Rezept bedanken, auch wenn der Beitrag doch schon etwas älter ist ;) Das Apfelbrot habe ich nun schon einige male mit einer kleinen Abwandelung gebacken - ich hasse Nüsse, also kommen Mandeln rein... lecker! Auch backeich keine Wecken, da meine Familie nicht so auf Apfelbrot steht und mir ein Wecken echt zu viel wird, ich backe es in Muffinförmchen so ca. 50-60 Minuten und froste diese portionsweise ein. So hab ich schnell mal eine Mahlzeit fürs Büro griffbereit :-)
    Nochmals viele lieben Dank dafür. Dir und deiner Familie alles gute und bleibt gesund
    Herlichst Elena (stille, anonyme Leserin)

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