Die letzten Wochen seit den Strohwitwentagen vergingen wie im Flug: Wir haben unseren fünften Hochzeitstag gefeiert (mit einem 3-Gänge-Menü zu Hause, inklusive den letzten eigenen Äpfeln!), Göteborger Verwandtschaft (der Cousin meines Mannes mit Frau und zwei Mädchen) beim Umzug innerhalb der Stadt geholfen, Übernachtungsgäste gehabt, ich hatte mir eine fiese Bronchitis eingefangen, Abschlussausflug mit zwei vierten Klassen in den Wald, Aufräumen des Klassenzimmers, Proben für die Abschlussfeier und...
... plötzlich war der Abend vor dem letzten Schultag gekommen. Ich nähte im Akkord noch 25 Stoffbeutel, die ich mit einem einfachen Gitter versah und...
... mit Dekosteinen befüllte. So kann man eine kleine Beschäftigung für die Ferien immer in der Hosentasche dabei haben.
Weit nach Mitternacht war alles vorbereitet und gepackt, einige Stunden Schlaf, dann fuhr mich mein Mann (ausnahmsweise mit dem Auto) zur Schule. Ich dekorierte das Klassenzimmer, die Kinder kamen, wir feierten noch einen Geburtstag, lösten Sommermatheaufgaben, die Eltern kamen, jedes Kind bekam eine Rose, einen Brief und ein Säckchen, wir Pädagogen bekamen einen schönen "Fresskorb" in Anspielung auf die vielen "Fresskörbe", die die Eltern für unsere zig Ausflüge im Mai und Juni packen mussten,...
... Wir sangen ein Sommerlied und die Nationalhymne auf dem Schulhof, die Sechstklässler, die die Schule nun verlassen, zogen mit der Fahne aus, wir Lehrer räumten auf, ich stieg in die überfüllte Straßenbahn, fuhr heim, stellte meine Taschen und Körbe im Flur ab, legte mich aufs Sofa, schlief bis der Mann kam, und dann trat ich hinaus auf die Terasse.
Ich atmete tief durch, nahm die Holunderblüten wahr, schauten den Wolken zu. Plötzlich waren die Sommerferien da.
Wir Lehrer arbeiten noch bis Mitte nächster Woche mit Nach- und Vorbereitung, aber es ist schon ein ganz anderes Tempo. Heute habe ich mir zudem frei genommen und ich mache nur das Notwendigste und wozu ich Lust habe.
Noch fühlt es sich leer und komisch an, aber ich werde mich schon daran gewöhnen, dass nun plötzlich Sommerferien sind! :-)
Wie schön, wieder von dir zu hören.
AntwortenLöschenIch wünsche dir wundervolle, erholsame und sonnige Ferientage.
Laß es dir gut gehen!
Eine Lehrerin wie Dich, die nach Mitternacht noch an Geschenken fuer ihre Schueler bastelt, haette ich mir auch gewuenscht! Toll! Geniess es, zu spueren, wie die Anspannung des Schuljahres von Dir abfaellt (so ist es doch, oder?) und hab schoene Ferien!
AntwortenLöschenWir haben noch drei Wochen. Sie werden im Flug vorbei gehen. Eine schöne Sommerzeit wünsche ich dir. Regula
AntwortenLöschenWas für eine liebe Lehrerin, die so an ihre Schüler denkt. Aber die werden in den Ferien auch an Dich denken, wenn sie denn ab und an das Säckchen zur Hand nehmen. *g*
AntwortenLöschenLG zu Dir
Manu
Genießen !!!!
AntwortenLöschenWir starten am Montag nach den Pfingstferien in den 5 1/2 Wochen Endspurt ... und dann teile ich das Gefühl :-)
Schöne Ferien, Slo
Hej,
AntwortenLöschenbei uns sind erst nächste Wochen Ferien. Diesmal hat die Klassenlehrerin die Kinder zu sich nach hause zum Grillen eingeladen :0) meine tochter kommt jetzt in eine andere Stufe mit der 7. klasse. alle fahren mit dem rad dorthin. das kennt man aus deutschland auch nicht. Am letzten Tag wird auch immer zusammen gesungen, und der dannebrog gehisst. Ferie, Ferie, Ferie! deine säckchen sind eine super idee! dann geniess mal deine ferien, wir fahren auch bald nach schweden, entspannen...hab noch ein schönes WE! Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)
Ich wünsche Dir wunderschöne Sommerferien! Bei uns beginnt am Montag der Endspurt. Noch 5 1/2 Wochen. Die Beutel finde ich ja eine tolle Idee, vielleicht ahme ich Dich noch nach.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Nula