Im Moment weiß man hier gar nicht so recht, wie man das Wetter eigentlich benennen soll. Mal scheint es wechselhaft wie im April, dann wieder Dauergrau wie im November. Gerade aber hat sich eine dicke, dicke Nebeldecke vom Meer her kommend über unseren Stadtteil gelegt. In den Abendstunden kann man es zur Zeit richtig gehend beobachten, wie sich die Suppe wabernd vom Hafen an Land bewegt und alles einhüllt. Auf dem Foto kann man es leider nicht so gut erkennen. Ich finde diesen Meeresnebel aber sehr beeindruckend, so kenne ich das gar nicht von daheim.
Vor ein paar Tagen kam auch der Regen und hat den Schnee weggewaschen. Nach einigen Wochen ohne Regen ist das Klopfen der Tropfen gegen die Fenster wieder ein ganz ungewohntes Geräusch. Irgendwie finde ich es sogar schön.
Der Schnee ist nun fast komplett verschwunden. Seit zwei Tagen haben wir auch schöne Phänomen, dass sich die Nebel-Wolkendecke einmal am Tag etwas lichtet und die Sonne hindurch scheint. Wie kräftig und wärmend muss sie erst sein, wenn sie nicht durch ein Nebeltuch hindurch scheinen muss.
An der westlichen Hauswand beantworten zarte Geschöpfe die Frage vom Anfang jedoch ganz eindeutig:
Es ist Frühlingswetter! Wir sind seine Boten und strecken schon mal die Köpfchen heraus! Sicher kommt noch das eine oder andere Mal Schnee, aber wir sind das sichere Anzeichen, dass es heller und wärmer werden wird!
Das schlimmste ist geschafft! Die Kraniche sind da, jetzt ist der Frühling nicht mehr weit :-)
AntwortenLöschenLiebe Grüße Melanie