Montag, 2. Februar 2015

JahresZeit Februar

Schon ist der erste Monat des Jahres rum und während ich diese Zeilen hier tippe, zeigt sich der Februar von seiner grauen Seite. Nasser Schnee fällt in schweren Flocken vom Himmel, die längeren Tage (nun 8 Stunden hier!) lassen sich nur erahnen. Nicht umsonst wird der Februar auch kleiner Bruder des Novembers genannt. Die Weihnachtssachen werden nun endgültig weggepackt und in Schweden beginnt die Jahreszeit, die man Frühlingswinter nennt.
Der Februar beginnt mit Lichtmess am heutigen 2. Februar. Neben dem kirchlichen Abschluss der Weihnachtszeit, bedeutet das für mich auch: Diesen Monat noch einmal bewusst Kerzen anzünden, die noch so dunklen Abende erleuchten, nachweihnachtliche Kerzenreste für vorweihnachtliches Kerzenziehen zusammenpacken und wegräumen.
Ich will auch die Sonne bewusst wahrnehmen (wenn sie denn mal scheint). Kurze Sonnenspaziergänge, das Gesicht in das immer wärmere Licht halten. Den Sonnenaufgang und -untergang markiere ich mir mit kleinen Klebestreifen am Fenster, ich messe die Zunahme des Tageslichts...
Nach dem Rot-Gold-Grün der Weihnachtstage bestimmen vor allem weiß und hellblau die Farben in unserer Wohnung. Es soll noch bewusst winterlich sein, um dem Frühling nicht vorzugreifen, aber ich hole mir die Farben (und den Frühling) schon mit kleinen Farbtupfern ins Haus: Blumen, farbenfrohe Handarbeiten, Luftschlangen, die den Fasching andeuten.
Der Februar lädt auch zu besonderen kulinarischen Genüssen ein, die es nur einmal im Jahr gibt. Ich finde gerade diese Einmaligkeit markiert eine besondere Zeit und die Vorfreude ist riesig.
Hier in Schweden ist es die Zeit der Semlor, in Bayern sind es die gefüllten Faschingskrapfen und anderes Schmalzgebäck (das ich sicher auch backen werde, wenn ich dann nicht mehr das ganze Treppenhaus mit Schmalzduft beglücke...).
Genießt diese erste Februarhälfte mit allen Sinnen: Schmecken, Sehen, Fühlen und Riechen - und hört ihr auch schon, wie die Vögel morgens schon wieder singen, egal ob es regnet oder schneit?!

4 Kommentare:

  1. Wir waren am Wochenende in Bayern zum Kurzurlaub und haben auch Faschingskrapfen gegessen. Hier heißen sie ja eher Pfannkuchen und da wo ich herstamme Berliner ... vermutlich schmecken sie auch überall etwas anders :-) Über so unterschiedliche Namen für gleiche Dinge muss immer wieder schmunzeln.
    Liebe Grüße in den Norden!
    Stefanie

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  2. Liebe Barbara, ich würde am Liebsten alles Frühlingshaft dekorieren und muss mich schwer damit zurückhalten, denn noch ist es nicht soweit. Ich halte es daher wie Du, kleine Farbtupfer erlaube ich mir, der Rest muss noch warten. Und so trist ist der Februar mit dem Faschingsfest nicht, obwohl der Blick aus dem Fenster anderer Meinung ist.
    Eine farbenfrohe Handarbeit ist bei mir gerade, eine vor gut zwei Jahren angefangene Stoffpuppe zu Ende zu bringen. Mittlerweile bin ich dabei sie einzukleiden.
    Vielleicht liege ich falsch, vielleicht auch nicht, habt ihr ein Haus gefunden? Ist das die eine gute Veränderung ? Ich würde es euch so gönnen.
    Die Vögel hörte ich auch schon einige Male, da kann der Frühling wirklich nicht mehr weit sein.
    Ich wünsche Dir einen sonnigen schönen Februar.
    Liebe Grüße
    Sabine

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  3. Hallo!
    Mein Bachgefühl sagt mir, dass du bald backen wirst , ohne die Nachbarn mit dem Geruch zu belästigen. Ich hoffe, ich liege richtig.
    Frühlingswinter, ein schöner Ausdruck.

    Liebe Grüsse Tellerränder

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  4. ja, ich sehe es wie Tellerränder!!!! alles Gute dazu.
    Sanne

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