Donnerstag, 2. Oktober 2014

Oktober

Willkommen, Oktober! Ich freue mich auf dich, deine Farben, die dunklen Abende, kühle und klare Luft, geheimnisvolle Morgenstunden mit Nebelhorngetute...
Hinter meine Vorhaben für den September kann ich fast überall einen Haken setzen - es waren realistische Ziele und es fühlt sich gut an, dass es machbar war. In letzter Sekunde (Dienstag Abend) habe ich nun doch nach 1 1/2 Monaten wieder meine Nähmaschine ausgepackt und ich hoffe, dass sie nun wieder öfter brummt - Ideen finden sich wieder ein. Von einer Routine bin ich leider immer noch weit entfernt, aber ich hoffe, dass sich nun im Oktober zumindest der Stundenplan nicht mehr verändert.

Folgende Punkte dürfen auf meine Oktober-Liste:
  • Weiter an einer möglichen Arbeitsroutine arbeiten und Arbeitszeit und private Zeit konsequenter trennen (Diensthandy aus usw.)
  • Sonne, Licht und Farben sammeln, aber auch Kerzenständer, Windlichter und Laternen wieder hervorholen und abends kerzeln
  • Die Fenster winddicht machen
  • Eine Seminarreihe am Kinderbuchinstitut besuchen
  • Endlich Herbstferien haben und eine kleine, feine Reise machen
  • Das Material, Skizzen und Anleitungen für weitere Krippenfiguren sichten und eventuell mit einer Figur anfangen
  • Eine bessere Abendroutine finden, die mich pünktlich und einigermaßen entspannt einschlafen lässt (Fußbäder, computerfreie Zeit, stricken...)
  • Schneckenpost schreiben


3 Kommentare:

  1. Das klingt doch schön! Eine bessere Abendroutine finden möchte ich auch. Mir wäre es am liebsten, wir hätten gar keinen Fernseher im Haus, aber da spielt der Mann nicht mit. Ich hätte soviel mehr Zeit zum Lesen, Nähen usw. Ich bin einfach nicht diszipliniert genug, mich NICHT mit auf die Couch zu setzen, dabei empfinde ich es (außer die Gesellschaft vom Mann) als verschwendete Zeit... Was mache ich nur? Irgendwelche Tipps?
    Ist Schneckenpost normale Briefpost? Dann mache ich mit! :) Ich bekomme so gerne Post im echten Briefkasten und nicht in der Mailbox!
    Alles Liebe,
    Gesa

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    1. Liebe Gesa,
      ich weiß nicht, ob ich dir so viele Tipps geben kann - wir haben eben wirklich einfach keinen Fernseher. Zudem bin ich ziemlich ohne Fernseher aufgewachsen, ich bin es also nicht so viel anders gewöhnt - und als bei meinen Eltern ein besseres Gerät mit mehr Programmen einzog, da war ich wohl schon zu 'alt' ;-) Und inzwischen ist auch ein großes Stück an Überzeugung dabei. Natürlich schauen wir auch mal fern, aber dann ganz bewusst ausgewählte Programme aus der Mediathek. Für mich ist das Radio ein sehr wichtiges Medium, v.a. mein Internetradio... Dort höre ich live zu oder höre Podcasts an. Dabei kann man immerhin nebenbei stricken usw.
      Vielleicht kann man sich ja auf einen Fernsehabend in der Woche mit gemeinsam ausgesuchtem Programm, einem Glas Wein oder Tee o.ä. einigen und die anderen Abende ist es ok, dass du etwas anderes machst - bzw. auch einen Hobbyabend in der Woche einplanen (wobei ich das ständig mache und viel zu oft schaffe ich es doch nicht - wegen der Arbeit oder - ebenfalls verschwendete Zeit! - sinnloses Surfen im Internet, weil der Kopf einfach zu leer ist). Ein Versuch wäre es ja wert, oder?! ;-)
      Herzliche Grüße, Barbara

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    2. Guten Morgen,
      ich habe, als ich noch alleine wohnte, viele Jahre auch keinen Fernseher gehabt. Ganz freiwillig und weil ich es überflüssig fand. Ich habe für mich gestern die Regel aufgestellt, dass ich vorher in der Fernsehzeitung nachschaue, ob etwas kommt, das ich sehen will. Wenn ja, dann schaue ich das - und genau das, danach nicht mehr rumzappen ;) Und wen nichts kommt (was ja meistens so ist), dann schaue ich gar nicht. So habe ich gestern einen wundervollen Abend mit den Gartenbüchern verbracht :)
      Danke für den Denkanstoss!
      Liebe Grüße,
      Gesa

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