Noch gibt es im Großstadtdschungel blühende Pflanzen, aber auch Blätter und Fruchtstände finden ihren Weg in meine Vasen. Sie haben mich den ganzen September über erfreut und ich hoffe, ich kann auch im Oktober noch mehr Herbstschätze ins Haus holen.
Dienstag, 30. September 2014
Sonntag, 28. September 2014
Herbststürme
Seit letzter Woche weht hier nun ein anderer Wind - der Herbstwind mit teilweise hohen Geschwindigkeiten. Der Seewetterbericht hat fast täglich Sturmwarnungen im Programm. Mal kommt der Wind aus Norden, mit kalter, klarer Luft und einem Vorgeschmack auf den Winter, mal von Westen mit milderer Luft aber großen Wolken und Regenmengen, mal von Osten mit Meergeschmack und Nebelfetzen.
Wenn der Wimpel waagrecht am Fahnenmast weht und man nicht gerade aus dem Haus muss, dann genieße ich die stürmische Zeit ein bisschen und zünde die ersten Teelichter an.
Bei Herbststürmen unter der Woche, trocknen nasse Kleider in Flur und Dusche während der vormittäglichen Unterrichtspause und ich gönne mir einen heißen Kakao mit Blaubeercookies (nach diesem Rezept) und ein paar Seiten in einem guten Buch, bevor mit der Alltag wieder einholt.
Bei Herbststürmen am Wochenende ziehe ich mich ein paar Augenblicke auf das Kanapee zurück, stricke ein paar Runden und stöbere in Kochbüchern mit Vorfreude auf Geschmäcker und Gerüche, die es nur einmal im Jahr gibt.
Die Herbststürme schütteln auch die Kastanien von den Bäumen, ich sammle sie und habe schon in jeder Jackentasche einen Handschmeichler. Stürmisch ist es auch in mir, die Gefühle wechseln stündlich/täglich die Windrichtung, mal kalt, mal warm, mal trocken, mal feucht. Da nutze ich die stürmische Zeit und igle mich ein - so wie es diese liebe Postkarte aus der Heimat empfiehlt.
Deshalb ist es auch etwas ruhiger hier, aber ein, zwei Einträge pro Woche will ich gerne versuchen zu schreiben :) Habt eine feine, nicht zu stürmische Herbstzeit!
Wenn der Wimpel waagrecht am Fahnenmast weht und man nicht gerade aus dem Haus muss, dann genieße ich die stürmische Zeit ein bisschen und zünde die ersten Teelichter an.
Bei Herbststürmen unter der Woche, trocknen nasse Kleider in Flur und Dusche während der vormittäglichen Unterrichtspause und ich gönne mir einen heißen Kakao mit Blaubeercookies (nach diesem Rezept) und ein paar Seiten in einem guten Buch, bevor mit der Alltag wieder einholt.
Bei Herbststürmen am Wochenende ziehe ich mich ein paar Augenblicke auf das Kanapee zurück, stricke ein paar Runden und stöbere in Kochbüchern mit Vorfreude auf Geschmäcker und Gerüche, die es nur einmal im Jahr gibt.
Die Herbststürme schütteln auch die Kastanien von den Bäumen, ich sammle sie und habe schon in jeder Jackentasche einen Handschmeichler. Stürmisch ist es auch in mir, die Gefühle wechseln stündlich/täglich die Windrichtung, mal kalt, mal warm, mal trocken, mal feucht. Da nutze ich die stürmische Zeit und igle mich ein - so wie es diese liebe Postkarte aus der Heimat empfiehlt.
Deshalb ist es auch etwas ruhiger hier, aber ein, zwei Einträge pro Woche will ich gerne versuchen zu schreiben :) Habt eine feine, nicht zu stürmische Herbstzeit!
Samstag, 27. September 2014
Herbstsuppe der Woche: Champignon-Sellerie-Suppe
Für 4 Personen braucht man
- 1 große oder zwei kleine Zwiebeln
- 1 halben Sellerie
- 250 g Champignon, gerne braune Wald-/Kastanienchampignons
- 1 Liter Gemüsebrühe
- etwas Sahne
- Salz, Pfeffer
- etwas Butter
Während die Suppe köchelt, kann man sich dem Clou der Suppe widmen, nämlich Haselnuss-Roggenbrot-Streuseln: Etwa eine kleine Hand voll Haselnüsse hacken, in einer Pfanne trocken anrösten. Die Brotwürfel und reichlich Butter zugeben, so dass die Brotwürfel schön rösch/knusprig werden. Frische oder TK-Petersilie zugeben und kurz durchrühen.
Mehr Herbstsuppenrezepte gibt es hier.
Donnerstag, 18. September 2014
genäht: Schwesternliebe
Meine Schwester und mich trennt fast ein Jahrzehnt und wir sind so unterschiedlich, dass man kaum glauben kann, dass wir Schwestern sind - das denken wir jedenfalls. Sagen uns Leute, verwandt, bekannt oder fremd, wie ähnlich wir uns sind, widersprechen wir heftig! Nein, wir sind uns doch nicht ähnlich - und ähnlich schauen, schon gleich gar nicht! ;)
Meine Schwester ist sehr zierlich - und modebewusst! Und so kommt es, dass ich ein, zwei Mal im Jahr etwas für meine Schwester nähe, was ich nie anziehen könnte oder mich trauen würde. Ich experimentiere dann mit Materialien und Schnitten und es macht mir große Freude. Schon lange hatte ich vor, es hier zu zeigen, aber dann kam wieder was dazwischen... Hier kommt nun also die Schwesternkollektion:
Sommer 2014 - eine Hotpants nach einem Ottobre-Schnitt und ein Jeansminirock nach Augenmaß

Herbst 2013 - eine Webpelzweste und ein Ausgeh-Glitzershirt Beide Schnitte habe ich von anderen passenden Kleidungsstücken abgenommen; so eine Webpelzweste werde allerdings so schnell nicht wieder nähen - die Flusen waren noch wochenlang in unserer Wohnung an allen möglichen und unmöglichen Orten zu finden
Auch diesen Herbst wird wieder etwas entstehen, aber wohl nicht so zeitaufwendig wie die letzten Kollektionen, aber nicht mit weniger Liebe.
Und, 'kleine Schwester', wenn du das hier liest: Ich bin sehr stolz auf dich, wie du deinen Weg gehst!
Meine Schwester ist sehr zierlich - und modebewusst! Und so kommt es, dass ich ein, zwei Mal im Jahr etwas für meine Schwester nähe, was ich nie anziehen könnte oder mich trauen würde. Ich experimentiere dann mit Materialien und Schnitten und es macht mir große Freude. Schon lange hatte ich vor, es hier zu zeigen, aber dann kam wieder was dazwischen... Hier kommt nun also die Schwesternkollektion:
Sommer 2014 - eine Hotpants nach einem Ottobre-Schnitt und ein Jeansminirock nach Augenmaß

Herbst 2013 - eine Webpelzweste und ein Ausgeh-Glitzershirt Beide Schnitte habe ich von anderen passenden Kleidungsstücken abgenommen; so eine Webpelzweste werde allerdings so schnell nicht wieder nähen - die Flusen waren noch wochenlang in unserer Wohnung an allen möglichen und unmöglichen Orten zu finden
Auch diesen Herbst wird wieder etwas entstehen, aber wohl nicht so zeitaufwendig wie die letzten Kollektionen, aber nicht mit weniger Liebe.
Und, 'kleine Schwester', wenn du das hier liest: Ich bin sehr stolz auf dich, wie du deinen Weg gehst!
Mittwoch, 17. September 2014
Herbstsuppenpremiere: Tomatensuppe mit Hirsebällchen
Es ist wieder an der Zeit, wärmende und dampfende Suppen zu kochen, so dass sich die Küchenfenster beschlagen! Mit Sonnenuntergang um 19 Uhr und morgenfrischen Temperaturen sowie dem ersten bunten Laub und Nebelschwaden stellt sich das herbstliche Bauchgefühl ein.
Die Herbstsuppen-Liste vom letzten Jahr gibt es hier und auch dieses Jahr werde ich sie laufend ergänzen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich letztes Jahr eine ganze Woche früher begonnen habe, aber dieser Herbst ist auch ungewöhnlich mild und sonnig - bis jetzt.
Letztes Jahr wurde im kleinen Haus am See fleißig mitgekocht, vielleicht hat die eine oder andere Suppenköchin auch Lust mitzumachen? Wer mag, kann/darf dieses kleine Bild vom Suppenkaspar kopieren und bei sich mit Herbstsuppenrezept einfügen und dann verlinken. Hinterlasst dann bitte hier einen Kommentar, so dass ich euch in die Liste aufnehmen kann. Man darf auch gerne einmalig teilnehmen oder regelmäßig - so wie es passt und gefällt!
Nun aber zur Suppe des Tages: Inspiriert hat mich ein kleiner Rezeptflyer aus dem Hause Sonnentor und meine gut sortierten Reste. Knapp 100 g Hirse, gut 60 g Parmesanreste und eine Anstandshäuflein Semmelbrösel reichten gut für die Suppeneinlage, zu der es das Rezept hier bei Sonnentor gibt.
Es wurden zwar keine Bällchen, sondern eher Pyramiden und andere kreative Formen, aber sie waren echt lecker! Bestürzt war ich allerdings von Sonnentors Vorschlag, man sollte doch als Suppe ihre Päckchensuppe machen - die ist zwar bio, aber hallo, wie schwer ist es denn eine einfache, echte und leckere Tomatensuppe zu kochen?!
Ich habe zwei gehackte Zwiebeln in Olivenöl angedünstet, 2 Dosen a 400g Tomaten zugegeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutersalz gewürzt und kochen lassen. Anschließend habe ich sie mit 2 TL Zucker und Balsamico sowie reichlich Basilikum abgeschmeckt und püriert. Fertig ;-)
Die Herbstsuppen-Liste vom letzten Jahr gibt es hier und auch dieses Jahr werde ich sie laufend ergänzen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich letztes Jahr eine ganze Woche früher begonnen habe, aber dieser Herbst ist auch ungewöhnlich mild und sonnig - bis jetzt.
Letztes Jahr wurde im kleinen Haus am See fleißig mitgekocht, vielleicht hat die eine oder andere Suppenköchin auch Lust mitzumachen? Wer mag, kann/darf dieses kleine Bild vom Suppenkaspar kopieren und bei sich mit Herbstsuppenrezept einfügen und dann verlinken. Hinterlasst dann bitte hier einen Kommentar, so dass ich euch in die Liste aufnehmen kann. Man darf auch gerne einmalig teilnehmen oder regelmäßig - so wie es passt und gefällt!
Nun aber zur Suppe des Tages: Inspiriert hat mich ein kleiner Rezeptflyer aus dem Hause Sonnentor und meine gut sortierten Reste. Knapp 100 g Hirse, gut 60 g Parmesanreste und eine Anstandshäuflein Semmelbrösel reichten gut für die Suppeneinlage, zu der es das Rezept hier bei Sonnentor gibt.
Es wurden zwar keine Bällchen, sondern eher Pyramiden und andere kreative Formen, aber sie waren echt lecker! Bestürzt war ich allerdings von Sonnentors Vorschlag, man sollte doch als Suppe ihre Päckchensuppe machen - die ist zwar bio, aber hallo, wie schwer ist es denn eine einfache, echte und leckere Tomatensuppe zu kochen?!
Ich habe zwei gehackte Zwiebeln in Olivenöl angedünstet, 2 Dosen a 400g Tomaten zugegeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutersalz gewürzt und kochen lassen. Anschließend habe ich sie mit 2 TL Zucker und Balsamico sowie reichlich Basilikum abgeschmeckt und püriert. Fertig ;-)
Montag, 15. September 2014
Der Tag danach
Ja, es schaut nach einem Regierungswechsel aus, aber so wirklich freuen will sich hier niemand, denn die rechtsnationalistische/rechtspopulistische Partei ist der einzige große Wahlsieger. Habe ich gestern noch optimistisch von nur 10% gesprochen, zeigte sich nach der Auszählung heute morgen, dass sie wirklich fast 13% der Stimmen erhalten haben. Skandale in der Partei, die anderen Politikern das Karrieregenick brechen würden (Schlägereien mit Eisenrohren, extrem rassistische Äußerungen im Internet, Spielsucht usw.), scheinen die Wähler nicht zu stören, im Gegenteil... Nun sind diese Rechten das Zünglein an der Waage, die Königsmacher und zeigen ihren Triumph ganz offen.
Wie ich gestern schon schrieb, wollen natürlich 87% der Wähler immer noch etwas anderes, aber der politische Wind wird rauer werden. Die Rechten haben nun ungemein an Selbstbewusstsein gewonnen und mit fast 50 Mandaten ziehen auch ebensolche Eisenrohrschläger ins Parlament ein. Stellt euch vor, in Deutschland käme die NPD mit 13% in den Bundestag...
Ich wünsche mir wirklich von Herzen, dass es Stefan Löfven nun gelingt, eine stabile Mitte-Links Koalition zu bilden, so dass die Rechten nicht zu viel an Einflussmöglichkeiten erhalten.
Für diejenigen unter Euch, die es interessiert, hier noch ein kleiner deutschsprachiger Medienspiegel:
Und dabei steht Schweden mit seinem Rechtsruck ja nicht allein da, man schaue nur nach Frankreich und andere südeuropäische Länder. Macht euch das kein Bauchweh?
Wie ich gestern schon schrieb, wollen natürlich 87% der Wähler immer noch etwas anderes, aber der politische Wind wird rauer werden. Die Rechten haben nun ungemein an Selbstbewusstsein gewonnen und mit fast 50 Mandaten ziehen auch ebensolche Eisenrohrschläger ins Parlament ein. Stellt euch vor, in Deutschland käme die NPD mit 13% in den Bundestag...
Ich wünsche mir wirklich von Herzen, dass es Stefan Löfven nun gelingt, eine stabile Mitte-Links Koalition zu bilden, so dass die Rechten nicht zu viel an Einflussmöglichkeiten erhalten.
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| Die Qual der Wahl in der Bäckerei: "Was ist deine Wa(h)l? Wa(h)lnusskuchen, Wa(h)lnussbrot, Wa(h)lnussschnecken oder Wa(h)lnusszopf?" |
- Die Wahl in der Süddeutschen Zeitung
- Der Bericht des schwedischen Radios auf deutsch
- Und die allgemeine Nachrichtenseite des Schwedischen Radios auf deutsch mit vielen Themen zur Wahl
- Auch der Spiegel berichtet darüber
- Und die ARD hatte im Vorfeld noch einen interessanten Bericht veröffentlicht
Und dabei steht Schweden mit seinem Rechtsruck ja nicht allein da, man schaue nur nach Frankreich und andere südeuropäische Länder. Macht euch das kein Bauchweh?
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