Grau wie der Himmel, braun wie das Laub und die Pilze, grün wie eine Erinnerung an saftiges Gras und sommerliche Bäume...
Die rosa-lila Sockenprojekte sind vorerst abgeschlossen, nur ein Paar in selbiger Wunschkombination wartet noch, in Größe 28, das wird mal zwischendrin von der Nadel hüpfen...
Jetzt ein Paar Herrensocken für meinen Mann in braun-meliert und ein Paar Buben-Socken grün mit Neon-Streifen für meinen Neffen - mit 10 Jahren schon Größe 38!
Ich wickle die Knäuel rund, damit sie sich im Stoffbeutel unterwegs schöner abwickeln lassen. Eine sehr meditative Arbeit :-)
Ein paar Minuten, Alltagsfluchten...
Montag, 20. Oktober 2014
Samstag, 18. Oktober 2014
Samstagsvergnügen
Nach Sonntagsfreude ist mir irgendwie diese Woche nicht so: Zu grau, zu stressig, zu traurig, zu schlecht die Nächte, zu fordernd die Schüler, zu kurz (kürzer) die Tage usw.
Der Tag heute hatte auch keinen so guten Anfang, aber dann kam ich langsam in Schwung und setzte mein Vorhaben in die Tat um: Die Wohnung herbsttauglich zu machen. Nun sind die Fenster innen sauber, die Fensterbretter abgewischt und die Zugluftstopper wieder an ihrem Platz. Jetzt im dritten Einsatzjahr kann ich auch sagen, dass sich der Einsatz von naturbelassener Schafwolle und 'atmungsaktivem' Baumwollstoff sehr bewährt hat. Obwohl sie manchmal feucht werden (Kondens) fühlen sie sich immer noch trocken und sauber an und riechen nicht :-)
Auch die Windlichter habe ich ins Fenster gehängt und schließlich meine Schulmaterialien aufgeräumt. Die verschwundenen Übungskärtchen sind trotzdem nicht aufgetaucht :( Dafür habe ich auch einige Teeschachteln und andere Behältnisse mit Geschenkpapier überzogen. So ein ordentlicher Anblick tut gut!
Schließlich noch eine Runde an Socken stricken und dabei die neue Staffel der Landfrauenküche schauen. Da die Folge aus Mittelfranken war, war auch das Heimweh nicht zu groß ;-)
Ein akzeptabler Samstag also, mit Augenblicken, die ein Lächeln hervorlockten...
Eine Suppe schaffe ich diese Woche auch wieder nicht, aber hoffentlich kommende Woche: Die letzte Woche vor den Herbstferien!
Der Tag heute hatte auch keinen so guten Anfang, aber dann kam ich langsam in Schwung und setzte mein Vorhaben in die Tat um: Die Wohnung herbsttauglich zu machen. Nun sind die Fenster innen sauber, die Fensterbretter abgewischt und die Zugluftstopper wieder an ihrem Platz. Jetzt im dritten Einsatzjahr kann ich auch sagen, dass sich der Einsatz von naturbelassener Schafwolle und 'atmungsaktivem' Baumwollstoff sehr bewährt hat. Obwohl sie manchmal feucht werden (Kondens) fühlen sie sich immer noch trocken und sauber an und riechen nicht :-)
Auch die Windlichter habe ich ins Fenster gehängt und schließlich meine Schulmaterialien aufgeräumt. Die verschwundenen Übungskärtchen sind trotzdem nicht aufgetaucht :( Dafür habe ich auch einige Teeschachteln und andere Behältnisse mit Geschenkpapier überzogen. So ein ordentlicher Anblick tut gut!
Schließlich noch eine Runde an Socken stricken und dabei die neue Staffel der Landfrauenküche schauen. Da die Folge aus Mittelfranken war, war auch das Heimweh nicht zu groß ;-)
Ein akzeptabler Samstag also, mit Augenblicken, die ein Lächeln hervorlockten...
Eine Suppe schaffe ich diese Woche auch wieder nicht, aber hoffentlich kommende Woche: Die letzte Woche vor den Herbstferien!
Sonntag, 12. Oktober 2014
Sonntagsfreude: Herbstausflug
Eine große Sonntagsfreude: Trotz kühlem, nassem Herbstwetter unterwegs sein, so manches von oben und aus der Ferne betrachten, heiße Schokolade aus der Thermoskanne trinken und herzlich über das Regenponcho-Monster lachen :-)
Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Genäht: Herbstliches für die Wohnung
Es fällt mir im Moment wirklich nicht leicht, eine zufriedenstellende work-live-balance zu finden. Nachdem ich meiner Chefin nun ganz klar gesagt habe, dass ich keine weitere Schule annehmen werde, werden nun einfach die Kinder 'umgeschichtet'. So kann man es auch machen... Mein armer Mann und die 'Telefonseelsorger' in der Heimat mussten da in letzter Zeit einiges aushalten, was sich so an Frust angesammelt hat.
Ein wichtiges Teilziel für mich im Oktober ist nun, dass ich mir wieder Zeit nehme, ganz bewusst, für meine Hobbys, die für mein Wohlbefinden und meinen Seelenfrieden ganz wichtig sind. Ein erstes Projekt ist mir gelungen: Einen Tag Stoffe gesucht, an einem anderen Tag zugeschnitten, in Etappen genäht. Immer wieder 10, 20 Minuten, wie es sich ergab. Die Nähmaschine und das Bügelbrett durften stehen bleiben, so kann man auch leichter wieder da weitermachen, wo man aufgehört hat. Und jetzt freue ich mich einfach über ein bisschen frischen (Herbst-)Wind in der Wohnecke...
Ein wichtiges Teilziel für mich im Oktober ist nun, dass ich mir wieder Zeit nehme, ganz bewusst, für meine Hobbys, die für mein Wohlbefinden und meinen Seelenfrieden ganz wichtig sind. Ein erstes Projekt ist mir gelungen: Einen Tag Stoffe gesucht, an einem anderen Tag zugeschnitten, in Etappen genäht. Immer wieder 10, 20 Minuten, wie es sich ergab. Die Nähmaschine und das Bügelbrett durften stehen bleiben, so kann man auch leichter wieder da weitermachen, wo man aufgehört hat. Und jetzt freue ich mich einfach über ein bisschen frischen (Herbst-)Wind in der Wohnecke...
Montag, 6. Oktober 2014
Herbstsuppe der Woche: Orientalische Linsensuppe
Ohje, diese Woche bin ich nicht früh, sondern recht spät dran. Hier kommt also nun noch ganz schnell - hektisch während der Mittagspause getippt - die Suppe der Kalenderwoche 40 - so dass die Woche 41 nun beginnen kann ;-) . Das Rezept kommt aus diesem Kochbuch, in dem ich letztens einen Abend fleißig geblättert habe - mmh, so viele leckere Rezepte!
Die Suppe dieser Woche steht im Zeichen der roten Linsen. Davon braucht man 200 g und außerdem noch
Das Gemüse würfeln, in etwas Butter anschwitzen, Linsen zugeben, mit Joghurt und Brühe aufgießen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, abschmecken und pürieren. Dann kommt noch das i-Tüpfelchen: Nochmal etwas Butter schmelzen und Paprikapulver unterrühren.
Die Suppe in Teller füllen und die Paprikabutter darüberträufeln. Die restliche Paprikabutter habe ich in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag zum Anbraten von Fleisch verwendet - sehr lecker!
Die Suppe dieser Woche steht im Zeichen der roten Linsen. Davon braucht man 200 g und außerdem noch
- 1 große Zwiebel
- 2 Gelbe Rüben
- 1 Liter Gemüsebrühe (im Original 1 1/8 l, aber das wird zu dünn, finde ich)
- 125 g Joghurt (natur)
- Salz, Pfeffer
Das Gemüse würfeln, in etwas Butter anschwitzen, Linsen zugeben, mit Joghurt und Brühe aufgießen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, abschmecken und pürieren. Dann kommt noch das i-Tüpfelchen: Nochmal etwas Butter schmelzen und Paprikapulver unterrühren.
Die Suppe in Teller füllen und die Paprikabutter darüberträufeln. Die restliche Paprikabutter habe ich in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag zum Anbraten von Fleisch verwendet - sehr lecker!
Mehr Herbstsuppenrezepte gibt es hier.
Bald ist es hier hoffentlich auch wieder weniger rezeptlastig...
Samstag, 4. Oktober 2014
Tag der Zimtschnecke
Da die Schweden ja arm an gesetzlichen Feiertagen sind, müssen sie halt selber neue erfinden, so z.B. den Tag der Zimtschnecke. War das wohl ursprünglich ein Werbegag der Bäckereien, so ist der 4. Oktober als Kanelbullens dag inzwischen so etabliert, dass er sogar in Schüler- und Lehrerkalendern vermerkt ist. (Der 5. Oktober ist übrigens der Weltlehrertag...) Natürlich wurden heute auch bei uns Kanelbullar gebacken und das Rezept will ich euch nicht vorenthalten - sie schmecken nämlich nicht nur am 4. Oktober...
Für den Teig braucht man
Für die Füllung braucht man Zimt und etwas Zucker sowie geschmolzene Butter.
Den Teig zu einer rechteckigen Platte von etwa 40 x 50 cm ausrollen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Auf die eine Hälfte den Zimtzucker aufstreuen.
Die zimtlose Hälfte darüber klappen und gut andrücken. Mit einem Teigrädchen oder Messer ca 2-3 cm breite Streifen schneiden. Die Menge ergibt etwa 10 Schnecken.
Nun die Teigstreifen zwirbeln und "verknoten". Mit genügend Abstand auf ein Backblech setzen.
Für den obligatorischen schwedischen Zuckerschock die Schnecken mit Eigelb bepinseln und großzügig mit Hagelzucker bestreuen. Nun ab in den Ofen für 15 bis 20 Minuten.
Genießen!
Für den Teig braucht man
- 400 g Mehl
- 75 g Zucker
- 21-25 g Hefe
- 75 g weiche Butter
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- 150-200 ml Milch (lauwarm)
Für die Füllung braucht man Zimt und etwas Zucker sowie geschmolzene Butter.
Den Teig zu einer rechteckigen Platte von etwa 40 x 50 cm ausrollen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Auf die eine Hälfte den Zimtzucker aufstreuen.
Die zimtlose Hälfte darüber klappen und gut andrücken. Mit einem Teigrädchen oder Messer ca 2-3 cm breite Streifen schneiden. Die Menge ergibt etwa 10 Schnecken.
Nun die Teigstreifen zwirbeln und "verknoten". Mit genügend Abstand auf ein Backblech setzen.
Für den obligatorischen schwedischen Zuckerschock die Schnecken mit Eigelb bepinseln und großzügig mit Hagelzucker bestreuen. Nun ab in den Ofen für 15 bis 20 Minuten.
Genießen!
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Oktober
Willkommen, Oktober! Ich freue mich auf dich, deine Farben, die dunklen Abende, kühle und klare Luft, geheimnisvolle Morgenstunden mit Nebelhorngetute...
Hinter meine Vorhaben für den September kann ich fast überall einen Haken setzen - es waren realistische Ziele und es fühlt sich gut an, dass es machbar war. In letzter Sekunde (Dienstag Abend) habe ich nun doch nach 1 1/2 Monaten wieder meine Nähmaschine ausgepackt und ich hoffe, dass sie nun wieder öfter brummt - Ideen finden sich wieder ein. Von einer Routine bin ich leider immer noch weit entfernt, aber ich hoffe, dass sich nun im Oktober zumindest der Stundenplan nicht mehr verändert.
Folgende Punkte dürfen auf meine Oktober-Liste:
Hinter meine Vorhaben für den September kann ich fast überall einen Haken setzen - es waren realistische Ziele und es fühlt sich gut an, dass es machbar war. In letzter Sekunde (Dienstag Abend) habe ich nun doch nach 1 1/2 Monaten wieder meine Nähmaschine ausgepackt und ich hoffe, dass sie nun wieder öfter brummt - Ideen finden sich wieder ein. Von einer Routine bin ich leider immer noch weit entfernt, aber ich hoffe, dass sich nun im Oktober zumindest der Stundenplan nicht mehr verändert.
Folgende Punkte dürfen auf meine Oktober-Liste:
- Weiter an einer möglichen Arbeitsroutine arbeiten und Arbeitszeit und private Zeit konsequenter trennen (Diensthandy aus usw.)
- Sonne, Licht und Farben sammeln, aber auch Kerzenständer, Windlichter und Laternen wieder hervorholen und abends kerzeln
- Die Fenster winddicht machen
- Eine Seminarreihe am Kinderbuchinstitut besuchen
- Endlich Herbstferien haben und eine kleine, feine Reise machen
- Das Material, Skizzen und Anleitungen für weitere Krippenfiguren sichten und eventuell mit einer Figur anfangen
- Eine bessere Abendroutine finden, die mich pünktlich und einigermaßen entspannt einschlafen lässt (Fußbäder, computerfreie Zeit, stricken...)
- Schneckenpost schreiben
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