Montag, 3. November 2014

Abläufe, Jahresläufe, Lebensläufe...

Wie hier am Blog wohl schon öfter durchgeklungen ist, komme ich aus einer sehr ländlichen Gegend in Ostbayern. Dort habe ich ein viertel Jahrhundert verbracht. Entsprechend groß was der Schock, als mich das Leben an andere, städtischere Orte katapultiert hat. Nun bin ich schon seit zweieinhalb Jahren in der Metropole Skandinaviens - und ich habe mich zwar an vieles gewöhnt, aber ich kann nicht behaupten, dass ich es mag oder mich wohlfühle. Nein, ich bin kein Großstadtmensch.
Hinzu kommt auch noch, dass Schweden wohl eines der säkularisiertesten Länder ist. Zudem gibt es kaum gesetzliche Feiertage und die wenigen, die es gibt, hat man auf Wochenenden gelegt. So ist Allerheiligen beispielsweise immer der erste Samstag im November, egal welches Datum es ist. Dieses Jahr traf es sich zufälligerweise punktgenau. Aber selbst ein Feiertag ist Alltag, denn die Geschäfte haben geöffnet wie immer und auch die Großbaustelle macht weiter Lärm wie auch sonst sieben Tage/24 Stunden im Dreischichtbetrieb. Was für ein Unterschied zu dem rhytmisierten Landleben, geprägt durch das Bauern- und Kirchenjahr.
Ich bin bestimmt kein Verfechter von Festhülsen, die sich selber überlebt haben, oder von unnötig Festgefahrenem, aber ich merke sehr, wie mir der mir vertraute (alpenländische) Jahreslauf fehlt: Die natürliche Rhythmisierung, die gegebene Abwechslung von Feiern und Arbeiten, von Festtag und Alltag.
Wie wichtig die Rhythmisierung ist, erlebe ich täglich in der Schule: Wiederkehrende Elemente, die den Schülern Halt geben, die den Kindern helfen, die Deutschstunde spät am Nachmittag nicht allzu lange zu finden. Zeiten für Lachen und Spielen (und auch mal Quatsch machen), Zeiten zum ruhigen Arbeiten, Vorleseminuten und Erzählrunden. Zunächst hatte ich ernsthafte Bedenken, dass alles schnell ermüdend wird - für alle Beteiligten. Vor den Herbstferien musste ich aber feststellen: Die Kinder mögen den eingeübten Ablauf, er gibt ihnen Struktur und halt - und motiviert sie zum Arbeiten. Sie erzählen mir von ihrem unruhigen Unterricht am Vormittag, dass es sie nervt, weil sie oft nicht wissen, was dann kommt oder sie sind vom medialen Feuerwerk übersättigt. Manchmal kann es so einfach sein - und da mache ich gerne weiter, nun nach den Herbstferien...
Diese einstündigen Einheiten für meine Schüler kann ich beeinflussen, ich kann ihnen Rhythmus und Struktur geben, die ich als Pädagogin für gut und wichtig halte. Schwieriger ist es da mit meinem eigenen Leben. Durch den Umzug in ein anderes Land, in eine andere Kultur und andere Herausforderungen ist es ganz schön aus dem Takt, aus dem Rhythmus gekommen. Nun ist ein wichtiger Schritt für mich, den Rhythmus wieder zu suchen und mit neuen Taktschlägen zu kombinieren. Der Schulalltag gibt mir schon mal einen 5/5-Takt vor, der schwedische Kalender das Vorzeichen. Aber die Melodie, die will ich jetzt selber dazu erfinden. Eine kleine, einfache Rhythmisierung, die gut angelaufen ist, ist unser "Samstag-ist-Waschtag"-Projekt: Samstagvormittag putzen, saugen, wischen wir, bringen den Müll weg, kaufen ein und gießen die Blumen. Dann ist Wochenende. Das soll man von nun an auch mehr merken: Besonderes Essen, vielleicht Fleisch, ein Sonntagskuchen, eine Tischdecke auf den Tisch. Und den Klang meiner Heimat aufnehmen, wo es passt, darf er auch die erste Stimme übernehmen. So haben wir ein stimmiges Allerheiligen-Wochenende gehabt: Mit Kirchenbesuch für mich, den ersten Rindsrouladen meines Lebens (also von mir gekocht...), Lesen, Film schauen, Stricken, ein Spielenachmittag mit neuen, lieben Freunden, dem Totengedenken-Gedanken ein bisschen nachhängen, viel Regen, ein bisschen Auflockerung der Wolken...
... und mit einem Seelwecken*.
Ein Auftakt ist also getan und ich hoffe, dass ich diese Melodie weiterspinnen und weiterführen kann, so dass mein Leben wieder ein bisschen rhytmischer wird.

*Bei uns schenkt eigentlich der Taufpate dem Patenkind einen Seelwecken. Seelwecken gibt es aber in verschiedenen Regionen mit verschiedenen Hintergründen.

13 Kommentare:

  1. Ich liebe deine Texte, deine Vergleiche (5/5-Takt, Vorzeichen, Melodie) und ich mag auch den Gedanken an einen Rhytmus. Ich habe hier das Jahreszeitenbuch aus dem Verlag Freies Geistesleben und auch Marias Hausbuch. Aber oft komme ich mir albern vor, weil soviele Kindersachen dabei sind und wir ja nur zwei Erwachsene sind. Ich versuche einen Rhytmus zu finden, der für uns passt und dazugehört auch der Wochenrhytmus. Samstags ist hier auch Putz-und Aufräum- und Waschtag, Freitag Nachmittag nach der Arbeit fahre ich einkaufen. Ich lese ja seit meiner Kindheit immer wieder die Unsere kleine Farm-Bände (irgendwie muss man ja Visionen im Leben erhalten :-D ) und besonders mag ich die Wochenbeschreibung:

    "Montag Waschtag,
    Dienstag Bügeltag,
    Mittwoch Flicktag,
    Donnerstag Buttertag,
    Freitag Putztag,
    Samstag Backtag,
    Sonntag Rasttag."

    Wie furchtbar, dass in Schweden immer alles immer aufhat. Da würd ich verrückt werden. Ich finde unseren geschlossenen/freien Sonntag wundervoll! Das tut mir so gut. Und hier im etwas Ländlichen haben einige Geschäfte bereits Samstag Nachmittag geschlossen. Und das funktioniert auch..

    Ich mag den Jahreszeitenrhytmus auch sehr. Ich freue mich auf und über jede Jahreszeit :)

    Vielleicht können wir uns gegenseitig etwas vorsummen (um bei deinem Bild zu bleiben) :)

    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Gesa,

      weißt du, mir ging es genau so: Auch ich hatte immer bedenken, ob es nicht doof ist, wenn ich dies und das mache, nur für zwei Erwachsene, ohne Kinder...
      Bekanntlich ist der Kopf ja rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können und ich bin froh, dass sich da manches tut :-) Zum einen wehre ich mich gegen den Kernfamilienbegriff und dass da immer Kinder dazugehören müssen. Mein Mann und ich sind auch eine Familie, wenn auch eine sehr kleine, aber dann haben wir ja auch noch unsere Großfamilien rund rum.
      Zum anderen ist wohl erlaubt, was gefällt. So lange der Mann mitmacht (und mein Mann ist da sehr offen und experimentierfreudig), probieren wir jetzt vieles aus, was ich früher immer mit dem Etikett "später, wenn wir Kinder haben" verschoben habe. Nein, dieses Jahr will ich mit meinem Mann Fenstersterne basteln, Nikolauslieder singen, eine Krippenlandschaft aufbauen, Kekse backen usw. Nur die Zeit setzt uns Grenzen :(

      Ich wünsche dir eine schöne Spätherbstzeit und viel Vorfreude auf die Zeit danach - mit vielen Ritualen und Vorhaben, die den Jahreslauf bewusster werden lassen!

      Eine liebe Umarmung von mir,
      Barbara

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  2. Das ist ein sehr schöner Post. Ich finde so eine völlige Säkularisierung irgendwie schrecklich. Für mich ist sie auch ein Zeichen dafür, dass Effizienz und Kommerz das Kommando übernommen haben :-(. Aber es ist schön, dass du deinen Shcülern Struktur geben kannst und es sie motiviert. Ich brauche das auch. Gerade jetzt im Urlaub: einen Tagesplan haben. Sich nicht zwanghaft daran festklammern, aber die Sachen auch machen und nicht einfach den Tag vergammeln

    Liebste Grüße zu dir :)

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    1. Liebe Polyxena,

      schön, dass du seit einer Weile zu mir gefunden hast!
      Ja, stimme dir zu - und hier regieren wirklich Effizienz und Kommerz! Man sieht das als vermeintlichen Fortschritt und belächelt andere 'altmodischere' Entwürfe, aber ich glaube, dass man früher oder später auch einsehen wird, dass man da auf dem Holzweg war. Allein die Stresserkrankungen usw., den modernen Menschen geht es ja auch nicht wirklich gut.

      Herzliche Grüße,
      Barbara

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  3. Dein Text macht mich nachdenklich und ich versuche mir vorzustellen, ohne "Wochenende", sprich geschlossene Läden ab Samstag Nachmittag und Sonntag zu leben. Auch unsere Feiertage geben uns doch die Möglichkeit, zu verschnaufen, aus dem Alltag auszureissen.
    Dass das nicht mehr möglich wäre, das kann ich mir irgendwie nicht wirklich vorstellen.
    Deine Gedanken dazu und das zurück finden, in diese "Stimmung" finde ich wunderbar. Dazu wünsche ich Dir viel Vorfreude und Freude beim wiederfinden;)
    Und koch bitte viel aus Deiner Heimat! Ich habe erst wieder kürzlich erfahren, wie gutes Essen Körper und Seele zusammen hält!! Also gönnt Euch was;)
    Ganz liebe Grüessli, Rita
    PS Dein "Weggen" sieht zum Anbeissen aus!!

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    1. Liebe Rita,
      der Seelwecken war auch rekordschnell aufgegessen... Zu wenig bayerische Küche gibts hier bestimmt nicht, da mein Mann ein großer Fan davon ist. Vielleicht hat er mich sogar ein bisschen nur deswegen geheiratet ;-)

      Ganz liabi Griass,
      Barbara

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  4. Liebe Barbara, das Leben ohne Feiertage finde ich mittlerweile echt schlimm, obwohl ich auch aus einem Land komme, wo fast keine Feiertage gibt. Nein, Feiertage gibt es schön, nur die Läden sind trotzdem offen, auch am Heiligen Abend bis 22 Uhr. Das finde ich jetzt echt schlimm obwohl es früher für mich ganz normal war und eher die Mittagspause im Dorfladen für mich etwas ungewöhnliches war.
    Wenn ich Deine Beiträge lese, kann ich mich oft wiederfinden, nur die Situation war umgekehrt, ich kam aus einer Grosstadt und bin in einem Dorf gelandet. Da musste ich erst ein wenig schlucken. Mittlerweile fühle ich mich hier sehr wohl und möchte es nicht mehr missen. Dafür habe ich aber viele Jahre gebraucht und habe versuch gegenüber neuen offen zu stehen, auch wenn ich es am Anfang schrecklich fand. Ich wünsche Dir Deinen Weg in und mit der Großstadt zu finden!
    Liebe Grüße
    felis

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    1. Liebe Felis,

      danke für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich sehr, dass du immer wieder hier vorbeischaust und kommentierst. Auch wenn ich durchaus nachvollziehen kann - so wie du auf deinem Blog schreibst - dass man die Zeit gut einteilen muss: Computerzeit, Hobbyzeit usw. - da freue ich mich umso mehr, dass du hier ein bisschen deiner Zeit lässt! :-)
      Ich wünsche dir einen schönen Spätherbst auf dem Lande!
      Alles Liebe,
      Barbara

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  5. Liebe Barbara, deine Gedanken zum Thema Feiertage und Rhythmik zu lesen und dabei mittels deiner Fotos am Werden eines (offensichtlich sehr leckeren) Seelweckens unmittelbar beteiligt zu sein - das war ein sehr schöner Ausklang eines langen Tages. Vielen Dank dafür :))
    Nein, so ganz ohne Feiertage und die damit verbundenen (Zwangs)Ruhepausen würde ich auch nicht recht glücklich werden. Das sich freuen auf ein Fest, die Vorbereitungen, das eventuelle Schmücken und Basteln für den Tag, das würde mir auch sehr fehlen. Aber auch mir würde am meisten die Ruhe fehlen, die einzieht, wenn an Sonn- und Feiertagen der Alltag eine Pause macht. Wenn draußen pausenlos der tägliche Wahnsinn tobt kann man sich, selbst wenn man es sich ganz fest vornimmt, auch in seinen vier gemütlichen Wänden nicht gänzlich davon befreien. Da hilft wohl nur: Fenster und Vorhänge zu, Lieblingsmusik anmachen, Tee kochen, Kerzen anzünden, sich mit einem guten Buch in den Sessel kuscheln und sich für eine Stunde - oder zwei, oder drei... - in die Welt der Phantasie zu verabschieden. Naja, ich weiß. Die Zeit dafür fehlt viel zu oft. Aber wünschen darf man ja. ;)
    Ich bin ganz bei dir, wenn du erzählst, dass deine Deutschschüler es genießen, bei dir einen vorhersehbaren Unterricht zu haben. Ich stelle immer wieder fest, dass genau diese Sicherheit, die damit für die KInder einhergeht, so wichtig für sie ist. Und als Erwachsener hat man ja auch nur Vorteile ;) - eine leichtere Planung (man folgt ja selbst auch diesem festgefügten Muster), einen ruhigen Ablauf der Stunde, gute Lernerfolge bei den Kindern und - die Hauptsache - glückliche und zufriedene Kinder. Gestern waren meine DaZ-Kinder nicht wirklich begeistert, als ich sie zum Kurs abholte. Die Sonne schien noch so schön und sie hätten viel lieber noch ein wenig gespielt. Nach einer Stunde sehr konzentrierten Arbeitens waren sie allerdings doch sehr empört. Was???? Schon vorbei??? Aber wir haben doch noch gar nicht ... und es folgte eine Liste ihrer Lieblingssprachspiele, die man unmöglich alle in eine Stunde packen kann ;) Ein schöneres Lob konnten sie mir gar nicht geben.
    Ich wünsche dir eine schöne Woche und noch viele Gelegenheiten, vom Vorteil eines höheren Stockwerks zu profitieren, um ein paar Sonnenstrahlen in deinem Zimmer begrüßen zu dürfen, bevor die Sonne Ferien von Hohen Norden macht.
    Liebe Grüße, Heike

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    1. Liebe Heike,

      danke für deinen herzlichen und langen Kommentar! Du hast Recht, es ist schwierig, gegen den Rhythmus der Zeit anzugehen, aber ich glaube, es kann weitestgehend gelingen...
      Tragischerweise ist es heute hier ganz still- totenstill: Auf der Riesenbaustelle unterhalb unseres Wohnviertels kamen heute zwei Bauarbeiter ums Leben, einer wurde schwer verletzt. Als Ursache für dieses Unglück steht in der Zeitung: Zu viel Zeitdruck, zu viele Arbeiter gleichzeitig auf der Baustelle, damit nur alles schnell fertig wird. Ich genieße nun die unwirkliche Ruhe, soweit es geht, aber es bleibt ein schales Gefühl dabei und es macht mich sehr nachdenklich...
      Ich glaube, Kindern einen Rhythmus anzubieten und zu geben, ist in der heutigen Zeit auch eine wichtige Aufgabe von uns Lehrern. Und ja, solche Stunden tun gut, gell?! Sie wiegen vieles auf, womit man sonst so zu tun hat...

      Alles, alles Liebe,
      Barbara

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  6. Liebe Barbara, wie schön von dir soviel Positives und Kreatives zu lesen.
    Tja, früher haben wir nach den langen Öffnungszeiten gelechzt...heute denke ich darüber auch etwas differenzierter.
    Da ich Verwandtschaft in den Staaten habe, ist mir das rund-um-die-Uhr Einkaufprinzip geläufig, ich für meinen Part weiß aber, dass ich es so nicht nutzen würde.
    Was ich für sehr wichtig erachte ist das Er- und Ausleben der unterschiedlichen Feier und Festtage.
    Rituale die nicht an Konsum und Kommerz gebunden sind.
    Ein schöner Post!
    Hg sendet Dir Birgit, die dir recht viel Sonne wünscht und schon von dem täglichen novembergrau hier ganz frustriert ist... :-(

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  7. ...ganz, ganz liebe Grüße in den hohen Norden :-) Dein Wecken schaut sehr lecker aus und hat sicherlich auch so geschmeckt. Bei uns gab es dieses Wochenende auch Rouladen - witzig, irgendwie. Dass ich dein Leben und wie du alles meisterst, bewundernswert finde, habe ich dir ja schon oft geschrieben. Du hast echt meine Hochachtung und ich finde es einfach toll, wie gut du dir deine Zeit einteilen kannst und auch bei all dem Alltagsstress Zeit für deine Hobbies findest. schön finde ich auch, dass ihr gemeinsame Rituale in euerem Leben habt - und wieso sollte man Fenstersterne basteln, kekse backen und Nikolauslieder singen nur mit kindern können? Nee, das darf man auch nur für sich selbst tun :-) Mein Mann musste da auch jedes Jahr durch ;-) (ohne kind!)... ich finde, das gehört zur Weihnachtszeit dazu...
    ich denke oft an dich, komme aber leider nicht so zum Schreiben, wie ich gerne wollte. ich hoffe, dass sich das bald wieder bessert,
    bis dahin...
    ...ganz liebe Grüße aus dem kleinen Haus am See (o:

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  8. Liebe Barbara, hier sind so wundervolle Kommentare, da ist schon alles gesagt äh geschrieben. Bleibt mir nur dir eine schöne Zeit zu wünschen und dir ganz liebe Grüße in den hohen Norden zu schicken :-D Karin

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