Ihr werdet gleich sagen: Was? Die Tasche ist ja aus dem Drogeriemarkt, was hat sie denn da genäht?!
Natürlich nicht die Tasche, aber den Inhalt :-)
Als reisende Lehrerin muss ich ja immer alles dabei haben: Stifte, Radiergummi, Spitzer. Die schwedischen Schüler gehen ja ohne eigenes Federmäppchen zur Schule und erwarten, dass alles da ist. Bislang hatte ich zwei Schlampermäppchen, aber durch die vielen Reisen wurden die Stifte schnell brüchig und letztendlich waren wir alle genervt: Von den ewig kaputten Stiften, vom Spitzen, von Spitzerspänen, die die Stifte und Radiergummis ekelig macht usw.
Letzte Woche habe ich mir dann endlich die Zeit gestohlen und wirklich schnell, schnell (keine große Nähkunst, Genauigkeit - Fehlanzeige) endlich Stifterollen genäht, Säckchen für Radiergummis und Spitzer. Nun sind die steuerfinanzierten Schreibgeräte ordentlich verpackt und die Brüchigkeit hat sich erheblich reduziert. (Hoffentlich wissen die schwedischen Steuerzahler meine Nachhaltigkeit und Sparsamkeit zu schätzen!)
Meine zwei bis drei Sanduhren bekamen auch noch eine Hülle, die sie transporttauglicher macht.
2 m grüner Baumwollstoff, bunte Gummibänder und doch insgesamt 3 Stunden Arbeitszeit = eine glückliche Lehrerin (man sollte auch die Wirkung von Maigrün im November nicht unterschätzen!) und Schüler, die plötzlich wie gestochen schreiben... Klar, die neuen Stifte sind ja Zauberstifte ;-)
Die Kärtchen sind von der Krabbelwiese.

Deine Näharbeiten sind klasse geworden und erleichtern Dir und Deinen Schülern den Schulalltag. So soll's sein.
AntwortenLöschenDie Farbe find ich übrigens toll.
Liebe Grüße
Sabine
Ich finde die Idee toll... Die Steuerzahler sollen sich freuen
AntwortenLöschenLiebste Grüße zu dir :-)
Hallo, seit einiger Zeit lese ich immer wieder in deinem Blog mit. Er ist soooo schön. Mir gefällt was Du schreibst, besonders auch der post zum Thema Rituale. Ich wohne in einem kleinen oberbayrischen Dorf, und hier wird das Bauern- und Kirchenjahr noch sehr bewußt gefeiert, obwohl manches auch schon schwindet oder verfremdet oder ausartet. Aber für mich merke ich imme wieder wie gut mir diese besonderen Tage und Rituale tun, und wie sehr sie mir in meinem Alltag auch Halt und Freude geben. Übrigens habe ich an Allerheiligen auch einen Seelenwecken gebacken, für unsere Firmpatenkinder. Beim Sockenstricken würde mich übrigens interessieren wie Du die Spitze machst, vernähst Du die verbleibenden Maschen, oder verstrickst Du sie auf der linken Seite? Viele Grüße Susanne
AntwortenLöschenLiebe Susanne,
Löschenherzlichen Dank für deinen netten Kommentar! Gerne mache ich ein Sockenspitzen-Spezial - sobald ich die Spitze eines Sockens erreicht habe. Hoffentlich am Wochenende :-)
Alles Liebe,
Barbara
Sehr interessant an den Bildern finde ich den Einblick in dein/euer Bücherregal. Ich schaue so gerne in die Bücherregale anderer :-)
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