Sonntag, 2. November 2014

Sonntagsfreude: Sonne

Während ich diese Zeilen hier schreibe, ist es noch nicht einmal fünf Uhr nachmittags und doch ist es schon vollkommen dunkel draußen und der Mond leuchtet durchs Fenster herein, so dass ich ihn von meinem Schreibtisch aus sehen kann. Der Oktober war ein sehr grauer Monat. Er war zwar durchwegs mild, aber die Sonnentage konnte man an einer Hand abzählen. Da ist es extra frustrierend, ermüdend und deprimierend, wenn die immer kürzer werdenden Tage nicht mal richtig hell werden.
Nun kam sie aber wieder - die liebe Sonne. Sie ist schon so schwach und milchig, dass sie nicht mal mehr wärmt. Die armen Nachbarn, die im Erdgeschoss wohnen, bekommen nun bis Februar keine Sonnenstrahlen mehr ins Wohnzimmer, da der niedrige Bogen der Sonne die Nachbarhäuser nicht mehr übersteigt.
Wenn sie kommt, will ich sie bewusst genießen und wahrnehmen - Licht-im-Dunkeln-Momente sammeln, für die kommenden Wochen...
Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.

4 Kommentare:

  1. Novembersonnenstrahlen genießen ist wirklich eine Sonntagsfreude :-D
    Hab einen schönen Tag und morgen einen schönen Start in den Alltag!
    Liebe Grüße, Karin

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  2. Die sonnigen Tage, auch wenn sie kalt sind, sollte man in der Tat genießen und ja das ist eine wirkliche Sonntagsfreude.
    Hab einen schönen Sonntag und eine schöne neue Woche.
    Liebe Grüße
    Sabine

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  3. Auch hier ist es inzwischen sehr früh sehr dunkel, aber tagsüber hat die Sonne Kraft (fast zu viel für Anfang November). Ich genieße den Winter und den späten Herbst sehr, deine Schilderungen klingen aber - im Gegensatz zum Winter hier - sehr anstrengend. Deine armen Nachbarn von unten. Bis Februar keinen Sonnenstrahl in der Wohnung zu haben, stelle ich mir schwer vor. Es ist für dich bestimmt schwieriger als für die Menschen um dich herum, weil du nicht mit derart dunklen Wintern aufgewachsen bist, oder? Allerdings klingt es bei dir auch immer sehr gemütlich, so als könntest du dir die Zeit wohlig machen. Liebe Grüße!

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  4. Hier war es zwar öfter sonnig, aber davon bekomme ich auf Arbeit nicht viel mit. Morgens ist es nebelig und abends wieder dunkel. Nicht meine Jahreszeit, eher deprimierend

    Liebste Grüße zu dir :-)

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