Montag, 10. November 2014

Sonntagsfreude am Montag

Ich habe so ein schönes Wochenende hinter mir! Die Frequenz der Blogeinträge lässt ja schon ein bisschen darauf schließen, dass Ende letzter Woche und am Wochenende das richtige Leben sehr intensiv war... Nach einer organisatorischen Meisterleistung konnten wir noch am Freitagabend nach Westen zu den Schwiegereltern starten und trotz der insgesamt 800 km Autofahrt (Schweden ist verdammt groß...) nehme ich so viel Wochenendfreude mit in diese neue Woche, die heute schon wieder begonnen hat (mit viel Regen und Nebel).
Es war eine Freude
  • sich bekochen und bespülen* zu lassen
  • dass die Nächte dort dunkel und ruhig sind
  • dass sich am Sonntag die Sonne zeigte
  • den Großvater zu treffen: Er ist zwar sehr verwirrt, aber er erkannte uns :-) Er ist eine meiner wichtigsten Bezugspersonen in der Familie meines Mannes
  • ländliche Gemeinschaft zu erleben: Acht Leute um einen Tisch, gutes Essen, Zusammenrücken in der dunklen Jahreszeit
  • lange Spaziergänge zu genießen und Winterpilze zu sammeln
  • ein bisschen zu stricken
  • auf der Küchenbank  zu sitzen, zu ratschen und nichts tun
Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.
 
*Wir haben ja in unserer Wohnung keine Spülmaschine...

6 Kommentare:

  1. Oh ja - besonders den letzten Punkt deiner Aufzählung könnte ich endlos !!!!! genießen. :))

    Das tut wirklich gut, wenn man so ein tolles Wochenende genießen kann, mit den Menschen, die man sehr mag. Es ist schön, hier zu lesen, dass du in diesen Tagen soviel Freude erleben konntest.

    Ich habe gestern beim ungeplanten nächtlichen Spontan-Babysitten deinen Sockenstrick-Trick mit dem Durchfädeln des Anfangsfadens durch die Anfangsmasche ausprobiert. Beim Lesen hatte ich es nicht sofort verstanden, aber beim Stricken war es plötzlich ganz logisch. Was für ein genialer Einfall!! Kein Rumärgern mehr, weil die Maschen dauernd auseinander rutschen. Vielen Dank für's Teilen. Auch meine Tochter ist ganz begeistert und hat schon ihre Sockenbestellung aufgegeben. ;) Aber da muss sie jetzt erst mal warten. Erst sind meine Bett-Socken dran (kalte Füße sind nachts echt unangenehm) und dann mein Schal, der schon seit dem letzten Winter auf Vollendung wartet. Und da wäre ja auch noch die Ajour-Stola, die halbfertig im Strickkorb ruht (ähm - mit deutlicher Betonung auf "ruht" ;).

    Planst du eine Fortsetzung deiner Socken-Stricktricks?. Das mit der verstärkten Ferse - so wie es deine Oma dir beigebracht hat - das würde mich schon interessieren. Weil (in Beantwortung deiner Frage, wie lange einfach gestrickte Fersen halten) die einfach gestrickten Fersen bei meiner Familie eigentlich immer schon nach knapp zwei Monaten durchgescheuert waren. Daraufhin habe ich das Sockenstricken wieder aufgegeben. Aber mit verstärkter Ferse... da würde sich bei mir ja glatt wieder die Freude am Sockenstricken einstellen . :))

    Aber nur, falls du Zeit und Lust hast. Das Stricken geht einem ja schnell von der Hand, wenn man die Anleitung im Kopf hat. Aber so eine Anleitung aufschreiben .... das ist ja doch immer ziemlich mühselig.

    Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche.
    Liebe Grüße
    Heike

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    1. Ja, die verstärkte Ferse hat noch eine Vorteil: sie gibt ein angenehmes Polster zwischen Ferse und Schuhhinterwand. Es ist sehr sehr einfach, aber ich weiss natürlich nicht, wie Frau 60°Nord sie macht.
      Ich mache es so: in der ersten Reihe: eine rechts stricken, die nächste rüberheben (wie zum Linksstricken aber ohne Strickmanöver...), dann wieder eine rechts stricken und die nächste wieder rüberheben usw. bis zum Ende der Reihe.
      Die nächste Reihe ist genau andersherum: die erste rüberheben, die nächste rechts stricken, wieder rüberheben die nächste rechts stricken, usw. bis zum Ende der Reihe.

      Sehr bald sieht man den Effekt, und auch in welcher Reihe man gerade ist. Die länglicher erscheinenden Maschen sind die in der vergangenen Reihe nur rübergehobenen Maschen, und die kleiner erscheinenden Maschen sind die gestrickten gewesen. Dann muss man es in der aktuellen Reihe einfach andersherum machen: die länglicheren werden gestrickt, die kleineren rübergehoben.
      Hinten ergibt sich ein schönes Muster: hinter den Maschen die gehoben wurden spannt sich das Garn, was den wunderbaren Effekt hat, das man zwei Lagen Garn hat und folglich die Fersenwand schön dicklich ist. Ich liebe sie sehr!

      Viel Erfolg und viele Grüsse
      Klara

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    2. Liebe Klara,
      vielen Dank für die super Erklärung. Das werde ich gleich ausprobieren, sobald der Sockenschaft seine Ziellänge erreicht hat :) Ich hatte mir was ganz kompliziertes vorgestellt, aber so schwierig klingt es ja gar nicht. Und das mit dem zusätzlichen Polster an der Ferse scheint mir ein sehr schöner Nebeneffekt zu sein. Da werde ich wohl doch nicht darum herumkommen, ein Paar Socken für meine Tochter dazwischen zu schieben. Sie wird sich freuen. :) Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
      Heike

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    3. Vom ganzen Herzen: gern geschehen!
      Herzliche Grüsse
      Klara

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  2. Das klingt nach einem schönen Wochenende aus.

    Liebste Grüße zu dir :-)


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  3. Das klingt gut, liebe Barbara!

    Viele Grüsse!

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