Wie hier schon angekündigt, sollte mein Schwesterherz auch diese Saison etwas aus meiner Handarbeitsstube erhalten. Wünsche wurden abgehört, Notwendigkeiten am Rande aufgeschnappt und notiert.
Notwendig waren ein paar warme Socken für die Stiefel im Herbst und für garantiert warme Füße im Bett.
Gewünscht wurde ein Oversize-Shirt nach einem Schnitt aus der Burda 9/14. Das Thema/die Farbkombination habe ich mir ausgedacht.
Und an meiner stilsicheren Schwester sieht das dann mit Gürtel, Lederjacke und Minirock kombiniert so fabelhaft aus:
Da bin ich dann auch ein bisschen stolz und zufrieden und notiere schon mal den Wunsch nach einem neonfarbenen Tuch im Auftragsbuch ;-)
Mittwoch, 5. November 2014
Montag, 3. November 2014
Abläufe, Jahresläufe, Lebensläufe...
Wie hier am Blog wohl schon öfter durchgeklungen ist, komme ich aus einer sehr ländlichen Gegend in Ostbayern. Dort habe ich ein viertel Jahrhundert verbracht. Entsprechend groß was der Schock, als mich das Leben an andere, städtischere Orte katapultiert hat. Nun bin ich schon seit zweieinhalb Jahren in der Metropole Skandinaviens - und ich habe mich zwar an vieles gewöhnt, aber ich kann nicht behaupten, dass ich es mag oder mich wohlfühle. Nein, ich bin kein Großstadtmensch.
Hinzu kommt auch noch, dass Schweden wohl eines der säkularisiertesten Länder ist. Zudem gibt es kaum gesetzliche Feiertage und die wenigen, die es gibt, hat man auf Wochenenden gelegt. So ist Allerheiligen beispielsweise immer der erste Samstag im November, egal welches Datum es ist. Dieses Jahr traf es sich zufälligerweise punktgenau. Aber selbst ein Feiertag ist Alltag, denn die Geschäfte haben geöffnet wie immer und auch die Großbaustelle macht weiter Lärm wie auch sonst sieben Tage/24 Stunden im Dreischichtbetrieb. Was für ein Unterschied zu dem rhytmisierten Landleben, geprägt durch das Bauern- und Kirchenjahr.
Ich bin bestimmt kein Verfechter von Festhülsen, die sich selber überlebt haben, oder von unnötig Festgefahrenem, aber ich merke sehr, wie mir der mir vertraute (alpenländische) Jahreslauf fehlt: Die natürliche Rhythmisierung, die gegebene Abwechslung von Feiern und Arbeiten, von Festtag und Alltag.
Wie wichtig die Rhythmisierung ist, erlebe ich täglich in der Schule: Wiederkehrende Elemente, die den Schülern Halt geben, die den Kindern helfen, die Deutschstunde spät am Nachmittag nicht allzu lange zu finden. Zeiten für Lachen und Spielen (und auch mal Quatsch machen), Zeiten zum ruhigen Arbeiten, Vorleseminuten und Erzählrunden. Zunächst hatte ich ernsthafte Bedenken, dass alles schnell ermüdend wird - für alle Beteiligten. Vor den Herbstferien musste ich aber feststellen: Die Kinder mögen den eingeübten Ablauf, er gibt ihnen Struktur und halt - und motiviert sie zum Arbeiten. Sie erzählen mir von ihrem unruhigen Unterricht am Vormittag, dass es sie nervt, weil sie oft nicht wissen, was dann kommt oder sie sind vom medialen Feuerwerk übersättigt. Manchmal kann es so einfach sein - und da mache ich gerne weiter, nun nach den Herbstferien...
Diese einstündigen Einheiten für meine Schüler kann ich beeinflussen, ich kann ihnen Rhythmus und Struktur geben, die ich als Pädagogin für gut und wichtig halte. Schwieriger ist es da mit meinem eigenen Leben. Durch den Umzug in ein anderes Land, in eine andere Kultur und andere Herausforderungen ist es ganz schön aus dem Takt, aus dem Rhythmus gekommen. Nun ist ein wichtiger Schritt für mich, den Rhythmus wieder zu suchen und mit neuen Taktschlägen zu kombinieren. Der Schulalltag gibt mir schon mal einen 5/5-Takt vor, der schwedische Kalender das Vorzeichen. Aber die Melodie, die will ich jetzt selber dazu erfinden. Eine kleine, einfache Rhythmisierung, die gut angelaufen ist, ist unser "Samstag-ist-Waschtag"-Projekt: Samstagvormittag putzen, saugen, wischen wir, bringen den Müll weg, kaufen ein und gießen die Blumen. Dann ist Wochenende. Das soll man von nun an auch mehr merken: Besonderes Essen, vielleicht Fleisch, ein Sonntagskuchen, eine Tischdecke auf den Tisch. Und den Klang meiner Heimat aufnehmen, wo es passt, darf er auch die erste Stimme übernehmen. So haben wir ein stimmiges Allerheiligen-Wochenende gehabt: Mit Kirchenbesuch für mich, den ersten Rindsrouladen meines Lebens (also von mir gekocht...), Lesen, Film schauen, Stricken, ein Spielenachmittag mit neuen, lieben Freunden, dem Totengedenken-Gedanken ein bisschen nachhängen, viel Regen, ein bisschen Auflockerung der Wolken...
... und mit einem Seelwecken*.
Ein Auftakt ist also getan und ich hoffe, dass ich diese Melodie weiterspinnen und weiterführen kann, so dass mein Leben wieder ein bisschen rhytmischer wird.
*Bei uns schenkt eigentlich der Taufpate dem Patenkind einen Seelwecken. Seelwecken gibt es aber in verschiedenen Regionen mit verschiedenen Hintergründen.
Hinzu kommt auch noch, dass Schweden wohl eines der säkularisiertesten Länder ist. Zudem gibt es kaum gesetzliche Feiertage und die wenigen, die es gibt, hat man auf Wochenenden gelegt. So ist Allerheiligen beispielsweise immer der erste Samstag im November, egal welches Datum es ist. Dieses Jahr traf es sich zufälligerweise punktgenau. Aber selbst ein Feiertag ist Alltag, denn die Geschäfte haben geöffnet wie immer und auch die Großbaustelle macht weiter Lärm wie auch sonst sieben Tage/24 Stunden im Dreischichtbetrieb. Was für ein Unterschied zu dem rhytmisierten Landleben, geprägt durch das Bauern- und Kirchenjahr.
Ich bin bestimmt kein Verfechter von Festhülsen, die sich selber überlebt haben, oder von unnötig Festgefahrenem, aber ich merke sehr, wie mir der mir vertraute (alpenländische) Jahreslauf fehlt: Die natürliche Rhythmisierung, die gegebene Abwechslung von Feiern und Arbeiten, von Festtag und Alltag.
Wie wichtig die Rhythmisierung ist, erlebe ich täglich in der Schule: Wiederkehrende Elemente, die den Schülern Halt geben, die den Kindern helfen, die Deutschstunde spät am Nachmittag nicht allzu lange zu finden. Zeiten für Lachen und Spielen (und auch mal Quatsch machen), Zeiten zum ruhigen Arbeiten, Vorleseminuten und Erzählrunden. Zunächst hatte ich ernsthafte Bedenken, dass alles schnell ermüdend wird - für alle Beteiligten. Vor den Herbstferien musste ich aber feststellen: Die Kinder mögen den eingeübten Ablauf, er gibt ihnen Struktur und halt - und motiviert sie zum Arbeiten. Sie erzählen mir von ihrem unruhigen Unterricht am Vormittag, dass es sie nervt, weil sie oft nicht wissen, was dann kommt oder sie sind vom medialen Feuerwerk übersättigt. Manchmal kann es so einfach sein - und da mache ich gerne weiter, nun nach den Herbstferien...
Diese einstündigen Einheiten für meine Schüler kann ich beeinflussen, ich kann ihnen Rhythmus und Struktur geben, die ich als Pädagogin für gut und wichtig halte. Schwieriger ist es da mit meinem eigenen Leben. Durch den Umzug in ein anderes Land, in eine andere Kultur und andere Herausforderungen ist es ganz schön aus dem Takt, aus dem Rhythmus gekommen. Nun ist ein wichtiger Schritt für mich, den Rhythmus wieder zu suchen und mit neuen Taktschlägen zu kombinieren. Der Schulalltag gibt mir schon mal einen 5/5-Takt vor, der schwedische Kalender das Vorzeichen. Aber die Melodie, die will ich jetzt selber dazu erfinden. Eine kleine, einfache Rhythmisierung, die gut angelaufen ist, ist unser "Samstag-ist-Waschtag"-Projekt: Samstagvormittag putzen, saugen, wischen wir, bringen den Müll weg, kaufen ein und gießen die Blumen. Dann ist Wochenende. Das soll man von nun an auch mehr merken: Besonderes Essen, vielleicht Fleisch, ein Sonntagskuchen, eine Tischdecke auf den Tisch. Und den Klang meiner Heimat aufnehmen, wo es passt, darf er auch die erste Stimme übernehmen. So haben wir ein stimmiges Allerheiligen-Wochenende gehabt: Mit Kirchenbesuch für mich, den ersten Rindsrouladen meines Lebens (also von mir gekocht...), Lesen, Film schauen, Stricken, ein Spielenachmittag mit neuen, lieben Freunden, dem Totengedenken-Gedanken ein bisschen nachhängen, viel Regen, ein bisschen Auflockerung der Wolken...
... und mit einem Seelwecken*.
Ein Auftakt ist also getan und ich hoffe, dass ich diese Melodie weiterspinnen und weiterführen kann, so dass mein Leben wieder ein bisschen rhytmischer wird.
*Bei uns schenkt eigentlich der Taufpate dem Patenkind einen Seelwecken. Seelwecken gibt es aber in verschiedenen Regionen mit verschiedenen Hintergründen.
Sonntag, 2. November 2014
Sonntagsfreude: Sonne
Während ich diese Zeilen hier schreibe, ist es noch nicht einmal fünf Uhr nachmittags und doch ist es schon vollkommen dunkel draußen und der Mond leuchtet durchs Fenster herein, so dass ich ihn von meinem Schreibtisch aus sehen kann. Der Oktober war ein sehr grauer Monat. Er war zwar durchwegs mild, aber die Sonnentage konnte man an einer Hand abzählen. Da ist es extra frustrierend, ermüdend und deprimierend, wenn die immer kürzer werdenden Tage nicht mal richtig hell werden.
Nun kam sie aber wieder - die liebe Sonne. Sie ist schon so schwach und milchig, dass sie nicht mal mehr wärmt. Die armen Nachbarn, die im Erdgeschoss wohnen, bekommen nun bis Februar keine Sonnenstrahlen mehr ins Wohnzimmer, da der niedrige Bogen der Sonne die Nachbarhäuser nicht mehr übersteigt.
Wenn sie kommt, will ich sie bewusst genießen und wahrnehmen - Licht-im-Dunkeln-Momente sammeln, für die kommenden Wochen...
Nun kam sie aber wieder - die liebe Sonne. Sie ist schon so schwach und milchig, dass sie nicht mal mehr wärmt. Die armen Nachbarn, die im Erdgeschoss wohnen, bekommen nun bis Februar keine Sonnenstrahlen mehr ins Wohnzimmer, da der niedrige Bogen der Sonne die Nachbarhäuser nicht mehr übersteigt.
Wenn sie kommt, will ich sie bewusst genießen und wahrnehmen - Licht-im-Dunkeln-Momente sammeln, für die kommenden Wochen...
Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.
Samstag, 1. November 2014
November
Der November ist für mich ein eher ruhiger, einfarbiger Monat. Viele Enden zeigt er mir auf. Der letzte lange Monat des Herbsthalbjahres, das Ende des Kirchenjahres, das Ende der Vegetationszeit - und dann kann wieder etwas Neues beginnen.
Wenn ich meinen Oktober- Eintrag nochmal lese, so kann ich hinter fast alles ein Häkchen setzen. Es ist ein gutes Gefühl, dass meine Ziele und meine Einschätzung bezüglich verfügbarer (Frei-)Zeit realistischer geworden sind. Inwiefern ich einen ausgeglichenen Alltag hinbekommen werde, das wird sich allerdings erst zeigen.
Im November
Wenn ich meinen Oktober- Eintrag nochmal lese, so kann ich hinter fast alles ein Häkchen setzen. Es ist ein gutes Gefühl, dass meine Ziele und meine Einschätzung bezüglich verfügbarer (Frei-)Zeit realistischer geworden sind. Inwiefern ich einen ausgeglichenen Alltag hinbekommen werde, das wird sich allerdings erst zeigen.
Im November
- soll alles ein bisschen ruhiger werden
- will ich ein paar Krippenfiguren gestalten und im Wald Material für das Gestalten einer kleinen Krippenlandschaft suchen und sammeln
- hoffe ich, dass es mir gelingt, von so manchen Gedanken Abschied nehmen zu können, damit auch im Kopf etwas Neues beginnen kann
Freitag, 31. Oktober 2014
Skorpor
Es tut mir leid, wenn der Inhalt des Blogges im Moment eher essens- und wetter-/naturlastig ist, aber für mehr ist zur Zeit einfach keine Zeit. Aber ich mag ja die Natur und das rauhe Herbstwetter und Küchenaktivitäten würde ich auch zu meinen Hobbys zählen...
Wenn also zur Zeit das Wetter eher unwirtlich ist und die Natur sich auf den Winter vorbereitet, dann verbringen wir umso mehr Zeit in unserer kleinen, gemütlichen Küche. Die neueste Entdeckung aus dem schwedischen Supermarktregal sind Skorpor - zweifach gebackene kleine Brötchen.
Während ich den süßlichen deutschen Zwieback eher in Zusammenhang mit Kinderkrankheiten in Erinnerung habe, sind diese Skorpor für mich eine echte Entdeckung. Zweifach Gebackenes gibt es ja in vielen Kulturen, man denke nur an Biscotti und eben den Zwieback mit dem gesunden Kind drauf. Die heimlichen Meister des Zwiebacks sind aber wohl die Skandinavier, schon in ihrer Eigenschaft als Seefahrer.
Da diese Skorpor eher neutral schmecken, wie getrocknete und geröstete (!) Vollkornsemmeln, schmecken sie herrlich mit Süßem und Sauerem. Einer meiner Favoriten: Brie-Käse mit Feigensenf... und dazu Schwarztee mit Milch!
Diese knallrote Salami gehört nicht zu unserem Standardrepertoire, sondern war das Geschenk eines französischen Doktoranden an meinen Mann. Garantiert nicht bio, aber sehr, sehr lecker :-)
Nachdem ich nun weiß, dass mir Skorpor schmecken und dass sie außerdem gut haltbar sind, habe ich vor, demnächst, welche selber zu backen. Eingehende Studien in meinen schwedischen Kochbüchern waren aber eine große Enttäuschung: Alle Rezepte beinhalten mindestens 1 1/2 dl Zucker und sind damit wohl nicht so neutral wie die Gekauften. Oder die Rezepte sind mit allerlei Extras wie getrockneten Tomaten, Salbei usw. angereichert. Nicht, dass ich mir das nicht vorstellen kann, aber ich möchte einfach neutrale Skorpor, die ich mit Käse, Wurst oder Marmelade essen kann.
So werde ich also weiter recherchieren und mich der skandinavischen Skorpor-/Schiffszwiebackkultur annähern. Sobald ich ein Rezept gefunden, probegebacken und für gut befunden habe, werde ich es natürlich hier präsentieren. Und bis dahin, müsst ihr euch mit den Fotos zufrieden geben und werde die gekauften bis auf die letzten Brösel aufessen :-)
Wenn also zur Zeit das Wetter eher unwirtlich ist und die Natur sich auf den Winter vorbereitet, dann verbringen wir umso mehr Zeit in unserer kleinen, gemütlichen Küche. Die neueste Entdeckung aus dem schwedischen Supermarktregal sind Skorpor - zweifach gebackene kleine Brötchen.
Während ich den süßlichen deutschen Zwieback eher in Zusammenhang mit Kinderkrankheiten in Erinnerung habe, sind diese Skorpor für mich eine echte Entdeckung. Zweifach Gebackenes gibt es ja in vielen Kulturen, man denke nur an Biscotti und eben den Zwieback mit dem gesunden Kind drauf. Die heimlichen Meister des Zwiebacks sind aber wohl die Skandinavier, schon in ihrer Eigenschaft als Seefahrer.
Da diese Skorpor eher neutral schmecken, wie getrocknete und geröstete (!) Vollkornsemmeln, schmecken sie herrlich mit Süßem und Sauerem. Einer meiner Favoriten: Brie-Käse mit Feigensenf... und dazu Schwarztee mit Milch!
Diese knallrote Salami gehört nicht zu unserem Standardrepertoire, sondern war das Geschenk eines französischen Doktoranden an meinen Mann. Garantiert nicht bio, aber sehr, sehr lecker :-)
Nachdem ich nun weiß, dass mir Skorpor schmecken und dass sie außerdem gut haltbar sind, habe ich vor, demnächst, welche selber zu backen. Eingehende Studien in meinen schwedischen Kochbüchern waren aber eine große Enttäuschung: Alle Rezepte beinhalten mindestens 1 1/2 dl Zucker und sind damit wohl nicht so neutral wie die Gekauften. Oder die Rezepte sind mit allerlei Extras wie getrockneten Tomaten, Salbei usw. angereichert. Nicht, dass ich mir das nicht vorstellen kann, aber ich möchte einfach neutrale Skorpor, die ich mit Käse, Wurst oder Marmelade essen kann.
So werde ich also weiter recherchieren und mich der skandinavischen Skorpor-/Schiffszwiebackkultur annähern. Sobald ich ein Rezept gefunden, probegebacken und für gut befunden habe, werde ich es natürlich hier präsentieren. Und bis dahin, müsst ihr euch mit den Fotos zufrieden geben und werde die gekauften bis auf die letzten Brösel aufessen :-)
Dienstag, 28. Oktober 2014
Neues im Wörterbuch
Es ist mal wieder an der Zeit, das Wörterbuch um einige wichtige Begriffe zu ergänzen. Folgendes sollte in keinem Wortschatz fehlen:
Gummistövlar: dt. Gummistiefel. Unbedingt notwendig, sowohl bei -> höstrusk als auch bei -> ubåtsjakt.
Höstrusk: Extrem schlechtes Herbstwetter (Herbst - höst) mit hohen Niederschlagsmengen, stürmischen Mengen und der Abwesenheit von Tageslicht.
Kanelbullens dag: dt. Tag der Zimtschnecke, wird am 4. Oktober in allen Bäckereien und Lehrerzimmern gefeiert. Geht mit übermäßigem Kaffeekonsum einher.
Skorpor: dt. Zwieback; schwedisches Tee- bzw. Brotzeitgebäck, das zweimal gebacken wird. Gibt es in süßen und saueren Varianten.
Smulor: dt. Brösel; fällt beim Essen von Kanelbullar und -> skorpor an. Lassen sich durch Ausschütteln des Tischtuches im Herbstwind (-> höstrusk) leicht entfernen.
Ubåtsjakt: dt. U-Boot-Jagd. Häufiges Ereignis zum Ende des Kalten Krieges, allerdings immer ohne Erfolg. Trotzdem befinden sich immer wieder (ziemlich sicher)russische U-Boote im Stockholmer Schärengarten. So angeblich auch in der vorletzten Oktoberwoche 2014. Sogar die deutsche Presse berichtet darüber.
Gummistövlar: dt. Gummistiefel. Unbedingt notwendig, sowohl bei -> höstrusk als auch bei -> ubåtsjakt.
Höstrusk: Extrem schlechtes Herbstwetter (Herbst - höst) mit hohen Niederschlagsmengen, stürmischen Mengen und der Abwesenheit von Tageslicht.
Kanelbullens dag: dt. Tag der Zimtschnecke, wird am 4. Oktober in allen Bäckereien und Lehrerzimmern gefeiert. Geht mit übermäßigem Kaffeekonsum einher.
Skorpor: dt. Zwieback; schwedisches Tee- bzw. Brotzeitgebäck, das zweimal gebacken wird. Gibt es in süßen und saueren Varianten.
Smulor: dt. Brösel; fällt beim Essen von Kanelbullar und -> skorpor an. Lassen sich durch Ausschütteln des Tischtuches im Herbstwind (-> höstrusk) leicht entfernen.
Ubåtsjakt: dt. U-Boot-Jagd. Häufiges Ereignis zum Ende des Kalten Krieges, allerdings immer ohne Erfolg. Trotzdem befinden sich immer wieder (ziemlich sicher)
Sonntag, 26. Oktober 2014
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