In Stockholm beherbergt man das berühmteste Wrack der Welt, nämlich die Vasa. Das Museum wird jedes Jahr von mehr als einer Million Touristen besucht und es ist wirklich absolut sehenswert (nur nicht an einem regnerischen Sonntag im Sommer, da wird es schon mal wegen Überfüllung geschlossen). Am Osterwochenende ist aber ein anderes Wrack (wieder) aufgetaucht. Weitaus kleiner, unvollständiger und unspektakulärer als die Vasa, aber nicht weniger beeindruckend, finde ich.
Somit war unser Ausflugziel für das Picknick natürlich nicht rein zufällig gewählt, sondern ich wollte unbedingt eben dieses Wrack sehen, das die Ostsee im Moment wegen eines sehr niedrigen Wasserstandes freigibt.
Bei dem Boot soll es sich um ein dänisches Schiff aus dem 17. Jahrhundert handeln, angeblich (so stand es in der Tageszeitung...) mit dem Namen "Grå Ulven" - grauer Wolf (?)...
Egal, ich finde es einfach faszinierend, welche 'Geheimnisse' da am Meeresgrund schlummern, und plötzlich zeigen sie sich - und eine Woche später sind sie wieder verschwunden - trotzdem noch da - aber unsichtbar...
Das ist wirklich interessant zu sehen. Bei uns kann man in besonders trockenen Sommern in einem Stausee eine alte Strasse und eine Brücke sehen. Wir konnten dort sogar schon mal spazieren gehen. Das der Wasserstand so niedrig ist, kommt allerdings sehr selten vor. Ich habe das bis jetzt nur einmal erlebt. Solche Orte sind auch ein wenig unheimich, finde ich.
AntwortenLöschenViele Grüße, Melanie