Jedes Mal, wenn ich meinen Vorrat an Saatgut durchgehe, werde ich irgendwie andächtig. So kleine Körner können so große Pflanzen werden, die uns Freude, Schönheit und Nahrung schenken. Ein Samenkorn, im Herbst gesammelt, zeigt mir auch an, dass wieder ein neues Frühjahr, eine neue Vegetationsperiode kommen wird. Die Bedeutung von Saatgut hat auch ihre Schattenseiten und Firmen nutzen dies für kriminelle Geschäfte. Die Saatgutdiskussionen der letzten Jahre haben mich darin bestätigt, nur noch bei bestimmten Stellen, z.B. Dreschflegel, meine Samen zu beziehen.
Dieses Jahr habe ich aber viele eigene Samen gesammelt, die bis jetzt in verschiedenen Bechern, Schächtelchen und Deckeln lose zum Trocknen auflagen. Aber das ist ja auf Dauer keine Lösung. In einem schwedischen Papierbuch fand ich da die Anleitung zum Falten von Samentüten.
So ein Tütchen hatte man unter den Fußbodenbrettern im Haus von Carl von Linné in Uppsala gefunden und auch Zeugnisse aus dem Botanische Garten in Uppsala bestätigen, dass diese Art von Samentütchen schon (mindestens) seit dem 18. Jahrhundert verwendet wurden.
Die pfiffige Faltung kommt zudem ganz ohne Kleber aus und ist trotzdem absolut dicht, auch bei sehr kleinen Körnern. So was mag ich :-)
Ein Samentütchen mit besonderen Samen wandert auf jeden Fall auch ins Päckchen für die Bingogewinnerin.
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Montag, 30. Oktober 2017
Freitag, 16. Juni 2017
Plötzlich Sommerferien!
Die letzten Wochen seit den Strohwitwentagen vergingen wie im Flug: Wir haben unseren fünften Hochzeitstag gefeiert (mit einem 3-Gänge-Menü zu Hause, inklusive den letzten eigenen Äpfeln!), Göteborger Verwandtschaft (der Cousin meines Mannes mit Frau und zwei Mädchen) beim Umzug innerhalb der Stadt geholfen, Übernachtungsgäste gehabt, ich hatte mir eine fiese Bronchitis eingefangen, Abschlussausflug mit zwei vierten Klassen in den Wald, Aufräumen des Klassenzimmers, Proben für die Abschlussfeier und...
... plötzlich war der Abend vor dem letzten Schultag gekommen. Ich nähte im Akkord noch 25 Stoffbeutel, die ich mit einem einfachen Gitter versah und...
... mit Dekosteinen befüllte. So kann man eine kleine Beschäftigung für die Ferien immer in der Hosentasche dabei haben.
Weit nach Mitternacht war alles vorbereitet und gepackt, einige Stunden Schlaf, dann fuhr mich mein Mann (ausnahmsweise mit dem Auto) zur Schule. Ich dekorierte das Klassenzimmer, die Kinder kamen, wir feierten noch einen Geburtstag, lösten Sommermatheaufgaben, die Eltern kamen, jedes Kind bekam eine Rose, einen Brief und ein Säckchen, wir Pädagogen bekamen einen schönen "Fresskorb" in Anspielung auf die vielen "Fresskörbe", die die Eltern für unsere zig Ausflüge im Mai und Juni packen mussten,...
... Wir sangen ein Sommerlied und die Nationalhymne auf dem Schulhof, die Sechstklässler, die die Schule nun verlassen, zogen mit der Fahne aus, wir Lehrer räumten auf, ich stieg in die überfüllte Straßenbahn, fuhr heim, stellte meine Taschen und Körbe im Flur ab, legte mich aufs Sofa, schlief bis der Mann kam, und dann trat ich hinaus auf die Terasse.
Ich atmete tief durch, nahm die Holunderblüten wahr, schauten den Wolken zu. Plötzlich waren die Sommerferien da.
Wir Lehrer arbeiten noch bis Mitte nächster Woche mit Nach- und Vorbereitung, aber es ist schon ein ganz anderes Tempo. Heute habe ich mir zudem frei genommen und ich mache nur das Notwendigste und wozu ich Lust habe.
Noch fühlt es sich leer und komisch an, aber ich werde mich schon daran gewöhnen, dass nun plötzlich Sommerferien sind! :-)
... plötzlich war der Abend vor dem letzten Schultag gekommen. Ich nähte im Akkord noch 25 Stoffbeutel, die ich mit einem einfachen Gitter versah und...
... mit Dekosteinen befüllte. So kann man eine kleine Beschäftigung für die Ferien immer in der Hosentasche dabei haben.
Weit nach Mitternacht war alles vorbereitet und gepackt, einige Stunden Schlaf, dann fuhr mich mein Mann (ausnahmsweise mit dem Auto) zur Schule. Ich dekorierte das Klassenzimmer, die Kinder kamen, wir feierten noch einen Geburtstag, lösten Sommermatheaufgaben, die Eltern kamen, jedes Kind bekam eine Rose, einen Brief und ein Säckchen, wir Pädagogen bekamen einen schönen "Fresskorb" in Anspielung auf die vielen "Fresskörbe", die die Eltern für unsere zig Ausflüge im Mai und Juni packen mussten,...
... Wir sangen ein Sommerlied und die Nationalhymne auf dem Schulhof, die Sechstklässler, die die Schule nun verlassen, zogen mit der Fahne aus, wir Lehrer räumten auf, ich stieg in die überfüllte Straßenbahn, fuhr heim, stellte meine Taschen und Körbe im Flur ab, legte mich aufs Sofa, schlief bis der Mann kam, und dann trat ich hinaus auf die Terasse.
Ich atmete tief durch, nahm die Holunderblüten wahr, schauten den Wolken zu. Plötzlich waren die Sommerferien da.
Wir Lehrer arbeiten noch bis Mitte nächster Woche mit Nach- und Vorbereitung, aber es ist schon ein ganz anderes Tempo. Heute habe ich mir zudem frei genommen und ich mache nur das Notwendigste und wozu ich Lust habe.
Noch fühlt es sich leer und komisch an, aber ich werde mich schon daran gewöhnen, dass nun plötzlich Sommerferien sind! :-)
Montag, 5. Juni 2017
Diese Strohwitwentage
Zur Zeit ist mein Mann mal wieder auf Dienstreise und wir haben ein langes Wochenende, da morgen der schwedische Nationalfeiertag ist. Da dachte ich mir, ich würde endlich mal wieder Zeit zum Bloggen haben, denn zum Zeigen gäbe es genug.
Nun ist es zwar tatsächlich so, dass ich weniger Zeit mit Kochen usw. verbringe, aber ich kann meine Strohwitwentage ganz gut anderweitig ausfüllen. Bei schönem Wetter bin ich rund um die Uhr im Garten (wenn ich nicht in der Schule bin...) und bei Regen widme ich mich kleinen Kreativprojekten, die ich schon lange mal machen wollte.
Ich habe Rhabarber-Bananen-Marmelade gekocht, die sehr lecker geworden ist. Dieses Jahr werden wir Mittsommer nicht bei den Schwiegereltern feiern (= kein Mittsommerkleid dieses Jahr), aber wir werden schon das Wochenende davor hinfahren. Wenn ich da noch Rhabarber von der Schwiegermutter bekomme, werde ich noch eine Portion kochen, als "Danke-für-das-Schuljahr-Geschenke" für den Hausmeister, die Rektorinnen usw.
Wenn man Selbstgemachtes verschenkt, ist mir auch die Aufmachung immer ganz wichtig. Es muss nicht teuer oder mit zig Rüschen sein, aber meiner Liebe zum Handgemachten Ausdruck verleihen. Also habe ich mal wieder Radiergummi-Stempel geschnitzt.
Von hier habe ich die Anleitung für einen einfachen Mehlleim ...
... und nachdem dieser abgekühlt war, ging's ans Aufkleben.
Es hat super funktioniert und ab jetzt gibt es hier nur noch solche schönen Etiketten geben, die sich außerdem wieder ganz leicht ablösen lassen. Und schwups, war schon wieder ein regnerischer Stohwitwenvormittag vorbei...
p.s.: Da dieses Jahr die Sommerferien ein bisschen anders sein werden, mache ich keine Blogpause diesen Sommer, sondern werde euch die langen, warmen Tage mit extra vielen Beiträgen versüßen. Die Pause mache ich ja notgedrungen jetzt schon ;-) Habt es fein!
Nun ist es zwar tatsächlich so, dass ich weniger Zeit mit Kochen usw. verbringe, aber ich kann meine Strohwitwentage ganz gut anderweitig ausfüllen. Bei schönem Wetter bin ich rund um die Uhr im Garten (wenn ich nicht in der Schule bin...) und bei Regen widme ich mich kleinen Kreativprojekten, die ich schon lange mal machen wollte.
Ich habe Rhabarber-Bananen-Marmelade gekocht, die sehr lecker geworden ist. Dieses Jahr werden wir Mittsommer nicht bei den Schwiegereltern feiern (= kein Mittsommerkleid dieses Jahr), aber wir werden schon das Wochenende davor hinfahren. Wenn ich da noch Rhabarber von der Schwiegermutter bekomme, werde ich noch eine Portion kochen, als "Danke-für-das-Schuljahr-Geschenke" für den Hausmeister, die Rektorinnen usw.
Wenn man Selbstgemachtes verschenkt, ist mir auch die Aufmachung immer ganz wichtig. Es muss nicht teuer oder mit zig Rüschen sein, aber meiner Liebe zum Handgemachten Ausdruck verleihen. Also habe ich mal wieder Radiergummi-Stempel geschnitzt.
Von hier habe ich die Anleitung für einen einfachen Mehlleim ...
... und nachdem dieser abgekühlt war, ging's ans Aufkleben.
Es hat super funktioniert und ab jetzt gibt es hier nur noch solche schönen Etiketten geben, die sich außerdem wieder ganz leicht ablösen lassen. Und schwups, war schon wieder ein regnerischer Stohwitwenvormittag vorbei...
p.s.: Da dieses Jahr die Sommerferien ein bisschen anders sein werden, mache ich keine Blogpause diesen Sommer, sondern werde euch die langen, warmen Tage mit extra vielen Beiträgen versüßen. Die Pause mache ich ja notgedrungen jetzt schon ;-) Habt es fein!
Montag, 17. April 2017
Eigentlich...
... ist ja Rita Schuld daran, dass ich heute am letzten Ferientag meinen Schreibtisch nicht aufräumen konnte.
Seit ich ihre tolle, textile Hauswurz gesehen hatte, wusste ich, dass ich auch so eine (ähnliche) brauche. Ich setzte sie auf meine Kreativliste für die Osterferien. Tja, leider war die zu lang bzw. die Osterferien zu kurz, und so bastelte ich mir heute eine Filz-Hauswurz anstatt den Schreibtisch aufzuräumen.
Leider macht sich so eine schöne Filz-Hauswurz aber auf einem chaotischen Schreibtisch nicht so gut, so dass ich doch noch aufgeräumt habe. Das ganze Arbeitszimmer!
So kann ich mich jetzt doch noch in Ruhe auf Morgen vorbereiten und die Osterferien versöhnt abschließen. Und mein Blick fällt immer wieder auf die Hauswurz, deren Grün mich erfreut und beruhigt ;-)
Seit ich ihre tolle, textile Hauswurz gesehen hatte, wusste ich, dass ich auch so eine (ähnliche) brauche. Ich setzte sie auf meine Kreativliste für die Osterferien. Tja, leider war die zu lang bzw. die Osterferien zu kurz, und so bastelte ich mir heute eine Filz-Hauswurz anstatt den Schreibtisch aufzuräumen.
Leider macht sich so eine schöne Filz-Hauswurz aber auf einem chaotischen Schreibtisch nicht so gut, so dass ich doch noch aufgeräumt habe. Das ganze Arbeitszimmer!
So kann ich mich jetzt doch noch in Ruhe auf Morgen vorbereiten und die Osterferien versöhnt abschließen. Und mein Blick fällt immer wieder auf die Hauswurz, deren Grün mich erfreut und beruhigt ;-)
Samstag, 31. Dezember 2016
Viel Schwein
In wenigen Stunden geht das alte Jahr 2016 zu Ende und ein neues beginnt. Es war nicht das beste Jahr, aber auch nicht das schlimmste. Wichtige Vorhaben konnten umgesetzt oder zumindest angefangen werden und entscheidende Weichen wurden gestellt. Für das neue Jahr nehmen wir uns nichts Neues vor, sondern wir wollen das, was wir begonnen haben, fertig stellen, sowohl im materiellen als auch im ideellen Bereich.
Eine Portion Glück würde dabei nicht schaden...
Heute Abend werden wir den Jahreswechsel im Kreis von lieben Menschen feiern. Auch wenn ich wieder etwas angeschlagen bin (Erkältung Nr. 324), freue ich mich darauf. Da alle im neuen Jahr etwas Glück brauchen können, haben wir Glücksschweine gebacken.
Aus hellem Hefeteig für Kleingebäck und mit schwarzen Olivenstückchen für die Augen.
Dazu gesellen sich auf dem Tisch gefaltete Schweinchen in verschiedenen Rosatönen. Da kann ja dann gar nichts mehr schief gehen.
Ich danke Euch für dieses Blogjahr, für alle netten virtuellen Begegnungen und für Briefe und Päckchen, die mich auf dem traditionellen Weg erreicht haben.
Eine Portion Glück würde dabei nicht schaden...
Heute Abend werden wir den Jahreswechsel im Kreis von lieben Menschen feiern. Auch wenn ich wieder etwas angeschlagen bin (Erkältung Nr. 324), freue ich mich darauf. Da alle im neuen Jahr etwas Glück brauchen können, haben wir Glücksschweine gebacken.
Aus hellem Hefeteig für Kleingebäck und mit schwarzen Olivenstückchen für die Augen.
Dazu gesellen sich auf dem Tisch gefaltete Schweinchen in verschiedenen Rosatönen. Da kann ja dann gar nichts mehr schief gehen.
Ich danke Euch für dieses Blogjahr, für alle netten virtuellen Begegnungen und für Briefe und Päckchen, die mich auf dem traditionellen Weg erreicht haben.
Dienstag, 22. November 2016
Nachlese 2: Himmeli
Beim HerbstHandarbeitsbingo gab es zwei Felder für die ich Großes vorhatte: Einen Quilt nähen, ein Täschchen mit der Sashiko-Technik besticken, eine Jacke ganz rund stricken und dann aufschneiden und anderes...
"Eine neue Technik ausprobieren" und "Ungewöhnliches Material verwenden" setzte so wilde Gedanken in Gang, dass ich verblüfft war, als ich mich eines Tages Anfang November am Küchentisch wiederfand, einfach nur mit einem Buch, frisch übersetzt aus dem Finnischen, und Kunststofftrinkhalmen...
Himmeli nennt man die filigranen Gebilde in Finnland, oro (Unruhe) in Schweden, da sie sich in der aufsteigenden Luft immer etwas bewegen. So manche Skansenbesucherin hat sie vielleicht schon mal gesehen. Ursprünglich aus Roggenhalmen gemacht, mit Fäden nach einem bestimmten Schema zusammengehalten, werden die komplexesten geometrischen Skulpturen geschaffen, die auch eine gewisse Schutz- und Segenssymbolik haben.
Langes Roggenstroh ist heutzutage Mangelware und nur über Umwege und Fachversand zu erhalten und ich wollte es "einfach" nur mal ausprobieren. Bis jetzt sind ein Stern und drei der Platonschen Körper entstanden und alle werde ich mit in die Schule nehmen, zum Geometrie-Unterricht. Da Kunststofftrinkhalme auch nicht so teuer sind, habe ich überlegt, mit den Kindern einfache Oktaeder aus Glitzerstrohhalmen zu basteln, die wir auf dem Weihnachtsmarkt als Christbaumschmuck verkaufen könnten.
Ich bin jedenfalls völlig begeistert und auch infiziert: Die geometrischen Strukturen (das schlägt das Mathelehrerinnenherz höher!), die Einfachheit und auch die Ruhe, die vom Schaffensprozess sowie vom sich sanft bewegenden Himmeli ausgeht. Ich habe noch große Pläne für die Vorweihnachtszeit, ich habe mir Naturmaterial (aber immer noch kein Roggenstroh) beschafft und so manche liebe Menschen werden dieses Jahr himmelilisch beschenkt werden.
"Eine neue Technik ausprobieren" und "Ungewöhnliches Material verwenden" setzte so wilde Gedanken in Gang, dass ich verblüfft war, als ich mich eines Tages Anfang November am Küchentisch wiederfand, einfach nur mit einem Buch, frisch übersetzt aus dem Finnischen, und Kunststofftrinkhalmen...
Himmeli nennt man die filigranen Gebilde in Finnland, oro (Unruhe) in Schweden, da sie sich in der aufsteigenden Luft immer etwas bewegen. So manche Skansenbesucherin hat sie vielleicht schon mal gesehen. Ursprünglich aus Roggenhalmen gemacht, mit Fäden nach einem bestimmten Schema zusammengehalten, werden die komplexesten geometrischen Skulpturen geschaffen, die auch eine gewisse Schutz- und Segenssymbolik haben.
Langes Roggenstroh ist heutzutage Mangelware und nur über Umwege und Fachversand zu erhalten und ich wollte es "einfach" nur mal ausprobieren. Bis jetzt sind ein Stern und drei der Platonschen Körper entstanden und alle werde ich mit in die Schule nehmen, zum Geometrie-Unterricht. Da Kunststofftrinkhalme auch nicht so teuer sind, habe ich überlegt, mit den Kindern einfache Oktaeder aus Glitzerstrohhalmen zu basteln, die wir auf dem Weihnachtsmarkt als Christbaumschmuck verkaufen könnten.
Ich bin jedenfalls völlig begeistert und auch infiziert: Die geometrischen Strukturen (das schlägt das Mathelehrerinnenherz höher!), die Einfachheit und auch die Ruhe, die vom Schaffensprozess sowie vom sich sanft bewegenden Himmeli ausgeht. Ich habe noch große Pläne für die Vorweihnachtszeit, ich habe mir Naturmaterial (aber immer noch kein Roggenstroh) beschafft und so manche liebe Menschen werden dieses Jahr himmelilisch beschenkt werden.
Montag, 21. November 2016
Nachlese 1: Bommel-Lesezeichen
Das Feld "einen Bommel machen" im HerbstHandarbeitsbingo hat mich, ehrlich gesagt, etwas irritiert. Ich konnte selbst nicht verstehen, was mich dazu gebracht hat, diese Aufgabe aufzunehmen. Na klar, das ist etwas, was gut zu "Mütze stricken" passt und auch etwas, dass man ohne viel Aufwand und Vorkenntnisse machen kann. Aber ich mag keine Bommel. Genauso wie ich keine großen Kunststoffknöpfe mag, die glänzen und sich komisch anfühlen.
Nun ja, als ich nun mit Grippe im Bett lag und die neue ZEITung aus Deutschland eintraf, entdeckte ich im Magazin die Wundertüte Nr. 109 und mir fiel ein riesen Stein vom Herzen: Da sah ich genau die Idee, die ich gebraucht hatte, um doch noch ein Kreuzchen auf dieses Feld setzten zu können.
Kleine Bommel, über eine Gabel gewickelt, als Lesezeichen verwendet. Perfekt! Alle Neffen und Nichten bekommen ja jedes Jahr ein Buch von mir auf Weihnachten und so kann ich diese mit schnellen Lesezeichen persönlicher gestalten.
Was mich nach wie vor irritiert, ist die "Wollverschwendung" beim Trimmen der Bommel, aber ich glaube, da habe ich etwas Zwanghaftes in mir... ;-)
Wunderschön und süß wurden die kleinen Bommel, ich freue mich an ihnen und will sie eigentlich nun gar nicht mehr herschenken. Vielleicht sollte ich sie irgendwo als "Gute-Laune-Bommeln" aufhängen?!
Nun ja, als ich nun mit Grippe im Bett lag und die neue ZEITung aus Deutschland eintraf, entdeckte ich im Magazin die Wundertüte Nr. 109 und mir fiel ein riesen Stein vom Herzen: Da sah ich genau die Idee, die ich gebraucht hatte, um doch noch ein Kreuzchen auf dieses Feld setzten zu können.
Kleine Bommel, über eine Gabel gewickelt, als Lesezeichen verwendet. Perfekt! Alle Neffen und Nichten bekommen ja jedes Jahr ein Buch von mir auf Weihnachten und so kann ich diese mit schnellen Lesezeichen persönlicher gestalten.
Was mich nach wie vor irritiert, ist die "Wollverschwendung" beim Trimmen der Bommel, aber ich glaube, da habe ich etwas Zwanghaftes in mir... ;-)
Wunderschön und süß wurden die kleinen Bommel, ich freue mich an ihnen und will sie eigentlich nun gar nicht mehr herschenken. Vielleicht sollte ich sie irgendwo als "Gute-Laune-Bommeln" aufhängen?!
Donnerstag, 1. September 2016
Mitmachaktion: Das Herbsthandarbeitsbingo 2016!
Auf dem schwedischen Blog Fredrika på vinden (Fredrika im Dachstübchen) fand ich diesen Sommer das Sommer-Handarbeitsbingo. Die Schweden arbeiten sich ja vor Mittsommer dumm und dusslig, um dann zwei Monate frei zu haben. Die freie Zeit könnte man z.B. gut zum Handarbeiten nutzen und daher kommt wohl die Idee eines Sommer-Handarbeitsbingos.
Ich habe allerdings den Sommer mehr im Garten und mit der Familie sowie anderen Aktivitäten verbracht, so dass mir die Idee kam ein deutschsprachiges Herbsthandarbeitsbingo anzubieten. Ich fühle mich nämlich eher in Handarbeitsstimmung, wenn draußen die Temperaturen fallen, das Laub sich bunt färbt und die Abende länger werden.
Habt ihr Lust mitzumachen? Ich hoffe schon, denn was gibt es schöneres als im Herbst zu stricken, zu häkeln oder zu nähen. Und am Ende werde ich ein schönes Überraschungspäckchen verlosen. So geht's:
1. Unter dem Blogpost einen Kommentar hinterlassen und mitteilen, dass man mitmachen möchte.
2a. Mit der Maus auf das Handarbeitsbingo-Bild gehen und links klicken - Grafik kopieren wählen; ein Word-Dokument öffen und Strg und V gleichzeitig drücken und die Grafik einfügen. Ausdrucken und Loslegen!
2b. Wenn man sich bezüglich der Prozedur 2a unsicher fühlt, einfach eine Mail an mich schicken und ich schicke ein pdf-Dokument fertig zum Ausdrucken.
Die Regeln:
1. Der Zeitraum ist vom 1. September bis zum 20. November 2016. Am 20. November 2016 um Mitternacht sollten alle Beiträge eingeschickt sein.
2. Mitmachen mit Blog: Am 20. November ein Foto des Bingofelds mit den entsprechenden Kreuzen und Fotos von den Projekten in einem Blogpost veröffentlichen. Dazu diesen Eintrag verlinken und wiederum in meinem Eintrag an diesem Tag in einem Kommentar zum eigenen Blog verlinken.
Gerne dürfen die Projekte auch im Laufe des Handarbeitsbingo-Zeitraums schon gezeigt werden, je nachdem, wann ihr fertig werdet.
3. Mitmachen ohne Blog: Bitte macht auch unbedingt mit, wenn ihr keinen Blog habt. Dann am 20. November einfach eine Mail mit einem Foto des Bingofelds mit den entsprechenden Kreuzen und Fotos von den Projekten an mich schicken. Die Fotos bitte unbedingt verkleinern und mit dem Mailen der Projektfotos stimmt ihr zu, dass ich sie hier am Blog zeige (wenn gewünscht auch anonym oder nur mit Vornamen).
4. Jede volle Fünferreihe (waagrecht, senkrecht und diagonal) gibt euch ein Los im Lostopf für mein Überraschungspäckchen. Drei vollständige Reihen = drei Lose usw. Das Maximum sind allerdings fünf Lose.
5. Es ist erlaubt, bei einem Projekt mehrere Kreuze zu setzen. Beispielsweise könnte man einen braunen Rock mit Reißverschluss nähen. Dann kann man "einen Reißverschluss einnähen", "etwas Braunes handarbeiten" und "einen Rock nähen" ankreuzen.
6. Die Verben "machen" und "handarbeiten" sollen die Möglichkeit geben, die Technik frei zu wählen, also häkeln, stricken, nähen, sticken u.ä.
Achja, man kann auch später noch einsteigen, wenn man gerade noch unentschlossen ist ;-)
Habt ihr noch Fragen?
Ich hoffe, dass wirklich viele Lust haben, mitzumachen und ich freue mich schon auf einen handarbeitsintensiven und kreativen Herbst!
Ich habe allerdings den Sommer mehr im Garten und mit der Familie sowie anderen Aktivitäten verbracht, so dass mir die Idee kam ein deutschsprachiges Herbsthandarbeitsbingo anzubieten. Ich fühle mich nämlich eher in Handarbeitsstimmung, wenn draußen die Temperaturen fallen, das Laub sich bunt färbt und die Abende länger werden.
Habt ihr Lust mitzumachen? Ich hoffe schon, denn was gibt es schöneres als im Herbst zu stricken, zu häkeln oder zu nähen. Und am Ende werde ich ein schönes Überraschungspäckchen verlosen. So geht's:
1. Unter dem Blogpost einen Kommentar hinterlassen und mitteilen, dass man mitmachen möchte.
2a. Mit der Maus auf das Handarbeitsbingo-Bild gehen und links klicken - Grafik kopieren wählen; ein Word-Dokument öffen und Strg und V gleichzeitig drücken und die Grafik einfügen. Ausdrucken und Loslegen!
2b. Wenn man sich bezüglich der Prozedur 2a unsicher fühlt, einfach eine Mail an mich schicken und ich schicke ein pdf-Dokument fertig zum Ausdrucken.
Die Regeln:
1. Der Zeitraum ist vom 1. September bis zum 20. November 2016. Am 20. November 2016 um Mitternacht sollten alle Beiträge eingeschickt sein.
2. Mitmachen mit Blog: Am 20. November ein Foto des Bingofelds mit den entsprechenden Kreuzen und Fotos von den Projekten in einem Blogpost veröffentlichen. Dazu diesen Eintrag verlinken und wiederum in meinem Eintrag an diesem Tag in einem Kommentar zum eigenen Blog verlinken.
Gerne dürfen die Projekte auch im Laufe des Handarbeitsbingo-Zeitraums schon gezeigt werden, je nachdem, wann ihr fertig werdet.
3. Mitmachen ohne Blog: Bitte macht auch unbedingt mit, wenn ihr keinen Blog habt. Dann am 20. November einfach eine Mail mit einem Foto des Bingofelds mit den entsprechenden Kreuzen und Fotos von den Projekten an mich schicken. Die Fotos bitte unbedingt verkleinern und mit dem Mailen der Projektfotos stimmt ihr zu, dass ich sie hier am Blog zeige (wenn gewünscht auch anonym oder nur mit Vornamen).
4. Jede volle Fünferreihe (waagrecht, senkrecht und diagonal) gibt euch ein Los im Lostopf für mein Überraschungspäckchen. Drei vollständige Reihen = drei Lose usw. Das Maximum sind allerdings fünf Lose.
5. Es ist erlaubt, bei einem Projekt mehrere Kreuze zu setzen. Beispielsweise könnte man einen braunen Rock mit Reißverschluss nähen. Dann kann man "einen Reißverschluss einnähen", "etwas Braunes handarbeiten" und "einen Rock nähen" ankreuzen.
6. Die Verben "machen" und "handarbeiten" sollen die Möglichkeit geben, die Technik frei zu wählen, also häkeln, stricken, nähen, sticken u.ä.
Achja, man kann auch später noch einsteigen, wenn man gerade noch unentschlossen ist ;-)
Habt ihr noch Fragen?
Ich hoffe, dass wirklich viele Lust haben, mitzumachen und ich freue mich schon auf einen handarbeitsintensiven und kreativen Herbst!
Dienstag, 15. Dezember 2015
Alltagsfreuden: Sternstunden
Das schwedische Wort stund bedeutet nicht Stunde, sondern Augenblick oder Moment. Stunden waren es keine, in den letzten Wochen, aber Sternenaugenblicke. Neben der beruflichen Belastung, von der ich am Sonntag schon gejammert habe, ist im Moment die Trauer wieder sehr zentral und auch die schmerzliche Einsicht, dass wieder ein Weihnachtsfest, ein Familienfest, ohne gute Hoffnung für uns ansteht. Wenn das Kind in der Krippe im Mittelpunkt steht, wird mir unsere unfreiwillige Kinderlosigkeit umso schmerzhafter bewusst.
Das Nordseeschmuddelwetter tat sein übriges, etwas Schnee, glaube ich, hätte meine Stimmung definitiv anheben können. Trotzig begann ich aber vor ein paar Wochen in gestohlenen Minuten, gegen das Stimmungs- und Wettertief anzubasteln. Mit farbenfrohe Transparentsternen. Die Bastelminuten wurden meine Sternstunden und haben mich vor manchem Sturz ins Bodenlose bewahrt.
Gemeinsam geben sie dem Werkstattfenster ein fröhliches Aussehen und es macht mich wirklich froh, dass es mir gelungen ist, letztendlich das ganze Fenster zu schmücken.
Auch ein paar weiße Sterne habe ich gefaltet und mit der Überzeugung einer Oppositionellen habe ich während dessen Schneeflöckchen, Weißröckchen durchs Haus geschmettert.
Ja, auch in diesem grauen, traurigen, regnerischen, erdrückenden Dezember gab es sie und gibt es sie: Sternstündchen und Sternaugenblicke! Und weil ich meine Transparentsterne unter der Woche kaum leuchten sehe, weil es immer dunkel ist, freue ich mich auch über gekaufte Sterne, die schon in den Fenstern leuchten, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme.
Unsere Sterne, das sind für mich dieses Jahr ganz wichtige Symbole und Zeichen. Wegweiser auf Weihnachten hin - trotz allem und sichtbar. Wenn ich die Sterne sehe, muss ich lächeln und mich etwas freuen. Sternstunden!
Das Nordseeschmuddelwetter tat sein übriges, etwas Schnee, glaube ich, hätte meine Stimmung definitiv anheben können. Trotzig begann ich aber vor ein paar Wochen in gestohlenen Minuten, gegen das Stimmungs- und Wettertief anzubasteln. Mit farbenfrohe Transparentsternen. Die Bastelminuten wurden meine Sternstunden und haben mich vor manchem Sturz ins Bodenlose bewahrt.
Gemeinsam geben sie dem Werkstattfenster ein fröhliches Aussehen und es macht mich wirklich froh, dass es mir gelungen ist, letztendlich das ganze Fenster zu schmücken.
Auch ein paar weiße Sterne habe ich gefaltet und mit der Überzeugung einer Oppositionellen habe ich während dessen Schneeflöckchen, Weißröckchen durchs Haus geschmettert.
Ja, auch in diesem grauen, traurigen, regnerischen, erdrückenden Dezember gab es sie und gibt es sie: Sternstündchen und Sternaugenblicke! Und weil ich meine Transparentsterne unter der Woche kaum leuchten sehe, weil es immer dunkel ist, freue ich mich auch über gekaufte Sterne, die schon in den Fenstern leuchten, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme.
Unsere Sterne, das sind für mich dieses Jahr ganz wichtige Symbole und Zeichen. Wegweiser auf Weihnachten hin - trotz allem und sichtbar. Wenn ich die Sterne sehe, muss ich lächeln und mich etwas freuen. Sternstunden!
Montag, 8. Juni 2015
gestempelt: Einladungskarten
Nicht nur der erste, nein auch der letzte Eindruck ist nicht ganz unwichtig ;-) und so wollte ich meine deutschsprachigen Kollegen mit Stil und einer Portion von Barbaras "Altmodischkeit"* zu einem Abschiedsessen bei uns zu Hause einladen. Inspiriert von der Natur, mit Moosgummi und Radiergummi entstanden folgende Karten und Tischkarten:
*Dieses Wort gibt es laut Duden leider nicht...
*Dieses Wort gibt es laut Duden leider nicht...
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