Posts mit dem Label Garten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Garten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 19. Oktober 2019

Zwischenbilanz

Kaum zu glauben, aber die Hälfte des Handarbeitsbingos ist schon rum! Man kann ja gute Vorsätze haben, aber wenn das Kind die ersten Zähne bekommt, das Schwesterherz heiratet und der Mann einen großen Forschungsbericht einreichen muss, dann verschieben sich die Prioriäten schon mal etwas. Und gerade abends nochmal den PC einschalten, Bilder hochladen und editieren, ist nicht meine Stärke. Da lümmle ich dann doch öfter noch auf dem Küchensofa, stricke ein paar Reihen, plane unsere Tage und unseren Speiseplan (damit die Planungen verworfen werden können) oder lese bei anderen.

Aber, es ist höchste Zeit für eine Zwischenbilanz in Sachen Bingo. Ich liege ziemlich gut im Rennen (laut meiner Planung), aber ich darf ja nicht mitmachen. Wäre ja schon sehr komisch, bei meinem eigenen Bingospiel mitzumachen und dann vielleicht auch noch zu gewinnen ;-) Sehr ernst nehme ich es dennoch.

Also: Kreuzchen 1: Etwas für die Küche - mein Zwiebelnetz 2.0
          Kreuzchen 2: Ich habe Socken für meine Mama gestrickt (vorbildlich mit Wolle aus dem     
                                Vorrat)

          Kreuzchen 3 und 4: Der Schal ist endlich fertig! Begonnen im August 2016, gut drei Jahre 
                                später vollendet!

          Kreuzchen 5: Anstecker für den Jungesellinnenabschied meiner Schwester. Zu dicken Filz mit 
                                Röschen aus Satinband bestickt. (Fotos werden nachgereicht)
          Kreuzchen 6 und 7: Eine Herbstausstattung fürs Kind, die Farbe vom Saft unserer Brombeeren  
                               inspiriert.

Zum Brombeersaft muss ich noch anmerken: Wir haben dieses Jahr eine Rekordernte (bis jetzt schon 7 kg und noch mehr reift täglich nach) und ich wusste nicht, was ich mit all den Brombeeren anfangen soll. Ich entsafte sie im Dampfentsafter mit 50g Zucker pro 1 kg Beeren und der Saft ist sündhaft lecker! 1/4 in ein Glas, mit Wasser (sprudel oder still) auffüllen - mmmh!

Außerdem habe ich den Nähplatz aufgeräumt und ein recycelte Hose ist in Arbeit. Hoffentlich kann ich euch bald die nächsten Bilder und Kreuzchen liefern.

Wie läuft es bei euch so?
Herzliche Grüße aus dem dauergrauen Göteborg!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Erbsensprossen ziehen

Ich wurde gefragt, welches Saatgut ich für die Erbsensprossen verwende, und da dachte ich, ich zeige Euch einfach, wie ich das mache.
"Richtiges" Saatgut für Erbsensprossen zu verwenden wäre viel zu teuer, wenn man bedenkt, dass man die Sprossen höchstens ein paar Mal beerntet... Ich benutze einfach getrocknete gelbe Erbsen (in Bio-Qualität), wie man sie für deftige Suppen oder Eintöpfe hat.
Bevor ich mit der Anzucht beginne, sterilisiere ich die Anzuchterde zuerst, denn in der Regel befinden sich die Larven der Trauermücken darin. Die kleinen schwarzen Insekten sind nicht nur lästig, deren Larven tun sich gerne auch an jungen Würzelchen gütlich. Auf einem alten Blech erhitze ich die Erde im vorgeheizten Backofen bei 120 Grad für etwa 40 Minuten. Dann gut abkühlen lassen.
In eine Anzuchtschale gebe ich Erde und drücke sie gut fest. Dann ausreichend wässern, denn beim Erhitzen trocknet die Erde auch.
Wenn das Wasser von der Erde aufgenommen wurde, dann reichlich, aber nicht übereinander oder doppelt, Erbsen säen, andrücken und angießen.
Und ab auf die Fensterbank!

Montag, 25. Februar 2019

Kleines Fruchtfolge-Einmaleins

Ein Thema, das mir im Gartenkurs besonders Freude gemacht hat, war die Fruchtfolge. In Gartenbüchern nicht selten oder nur oberflächlich beschrieben, machte mir die Planung einer Fruchtfolge in meinem Garten doch Kopfzerbrechen. Oft versuchte ich nur einfach nicht zweimal hintereinander das Gleiche anzubauen. Zudem hatte ich eine grobe Auffassung davon, was Stark-, Schwach- und Mittelzehrer sind.
Dabei ist eine ausgeklügelte Fruchtfolge das A und O im Ökogartenbau. Mit der richtigen Fruchtfolge kann man nicht nur den Nährstoffhaushalt begünstigen, sondern auch aktiv Bodenverbesserung und Pflanzenschutz betreiben.
Was ich nämlich bis zum Gartenkurs nicht wusste, ist, dass es Pflanzenfamilien gibt, die die Entwicklung von Mykorrhiza-Pilzen im Boden behindern bzw. fördern. Hat man einen gut versorgten Boden, der regelmäßig mit Mulch und/oder Kompost versorgt wird, dann befinden sich in der Regel ausreichend der hilfreichen Pilze im Boden, die mit den Wurzeln eine Symbiose eingehen. Pflanzen der Kohlfamilie und Fuchsschwanzgewächse (Spinat, Mangold und Rote Beete/Randen) verweigern eine Zusammenarbeit und so nimmt der Mykorrhizaanteil im Boden ab. Gerade Zwiebel, Möhren, Wurzelsellerie und Lauch sind aber von den Pilzhelferlein abhängig und deshalb wäre es sehr unvorteilhaft, wenn man diese nach Kohl oder Mangold auf ein Beet setzt.
Außerdem gibt es ein paar Krankheiten, die - einmal eingeschleppt - mehrere Jahre in der Beeterde überdauern können. Kohlhernie und die Welkekrankheit, die bei Erbsen auftreten kann, sind solche. Um ohne Pflanzenschutzmittel auszukommen, ist dann eine Anbaupause von mehreren Jahren sinnvoll.
Bei der Fruchtfolge sind also zu berücksichtigen:
- Stark-, Mittel-, Schwachzehrer oder nährend
- Mykorrhizareduzierend oder -abhängig
- Pflanzenkrankheiten

In der Regel werden drei- oder vierjährige Fruchtfolgen vorgeschlagen, aber je länger der Abstand, desto "sicherer" ist man.
Ich habe mich für eine achtjährige Fruchtfolge entschieden. Man kann nur ganz kleine Parzellen haben und sie mehrfach unterteilen, denn eine lange Fruchtfolge ist nicht vom Platz abhängig.
Ich werde anhand meiner Planung nun kurz die Prinzipien der Fruchtfolge erläutern.

Beet 1, 1. Jahr: Gründüngung: Die Bepflanzung ist nährend, also reichert den Boden mit Nährstoffen und Humus an. Allerdings darf ich keine Gründüngung aus der Familie der Kreuzblütler verwenden (Rettich, Senf), denn auf das gut vorbereitete Beet sollen dann die Starkzehrer aus der Kohlfamilie (auch Kreuzblütler) und so würden Pflanzenkrankheiten zwei Jahre hintereinander einen Wirt haben. Also säe ich nur Klee und Phazelia sowie Ringelblumen und Sonnenblumen.

Beet 1, 2. Jahr: Nun ist das Beet dank der Gründüngung gut vorbereitet und ich setze die Starkzehrer aus der Kohlfamilie darauf.

Beet 1, 3. Jahr: Der Kohl hat ganz schön viele Nährstoffe aufgebraucht und die Mykorrhiza-Pilze sind reduziert. Also muss ich Pflanzen wählen, die nicht so viel Nährstoffe brauchen, nicht unbedingt von Mykorrhiza abhängig sind und die nicht aus der Familie der Kreuzblütler stammen. Ich habe mich für Mais und Pastinaken entschieden. Pastinaken sind Mittelzehrer und Doldenblütler und nicht von Mykorrhiza abhängig. Mais braucht zwar schon einiges an Nährstoffen, die kann ich aber mit guten Düngergaben (Kompost, "Goldwasser") zuführen, ist aber nicht näher mit anderem Gemüse verwandt, was das Krankheitsrisiko senkt. Außerdem braucht auch er nicht unbedingt Mykorrhiza. Pastinake und Mais ergänzen sich vom Platzangebot her gut, denn die einen wachsen nach unten, die anderen nach oben.

Beet 1, 4. Jahr: Schwachzehrer bzw. nährend sind die Pflanzen der Bohnenfamilie. Deshalb kommen sie dann im vierten Jahr auf das Beet, so dass es sich wieder erholen kann. Wenn man im Herbst die Pflanzen abschneidet und die Wurzeln im Boden lässt, kann man extra Stickstoff einlagern lassen.

Beet 1, 5. Jahr: Nun ist der erholte Boden wieder bereit für Starkzehrer: Wurzelsellerie und Lauch werden angebaut. Die beiden Arten arbeiten gern mit Mykorrhiza-Pilzen zusammen und die dürften im 3. Jahr nach dem Kohl wieder gut vorhanden sein.

Beet 1, 6. Jahr: Auf die Starkzehrer folgen Mittelzehrer aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse: Rote Beete und Mangold. Sie gehen auch mit Mykorrhiza-Pilzen keine Symbiose ein und tragen daher nicht zu deren Erhalt/Entwicklung bei.

Beet 1, 7. Jahr: Erbsen gehören zu den Hülsenfrüchten und sind Schwachzehrer/nährend.

Beet 1, 8. Jahr: Der Boden ist wieder etwas erholt und bereit für Mykorrhiza-abhängige Mittelzehrer: Gelbe Rüben und Zwiebeln.

Dann kommt wieder ein Jahr mit Gründüngung zur Erholung und Bodenverbesserung.

Gartenanstoß Woche 9-10:
In welche Pflanzenfamilien bzw. Kategorien gehören eure geplanten Gemüse und ähnliches? Wie denkt ihr über eine Fruchtfolge?

Habt ihr schon etwas angesät?

Sonntag, 24. Februar 2019

Farbe im Februar

Vielen herzlichen Dank für all eure lieben Worte und Glückwünsche! Natürlich werde ich hier auch weiterhin über Handarbeiten, Küche und Ausflüge schreiben, nicht nur über den Garten. Aber ich werde hier nichts über mein Kind schreiben. Es kann keinen Einfluss darauf nehmen, ob und wie es etwas von sich im Netz lesen oder sehen möchte, und deshalb werde ich darauf verzichten.
Hier ist es grad sehr grau. Viel Nebel an der Westküste, einfach bläh... Da freut man sich über Farben und ich hole mir Blumen, Garn und Inspiration, ja einfach alles, das etwas Buntes ins Dauergrau bringt. Dieses Jahr hoffe ich auf viele Blumen, denn die musste ich letztes Jahr aufgeben, als das Gießwasser knapp wurde und ich das Gemüse erhalten wollte.
Zum Stricken komme ich nicht viel, es gehen nur einfach Projekte (Milo vest, viel rechts, von oben nach unten), immer nur ein paar Reihen am Tag.
Wir ernten immer noch von letztem Jahr: Hier Lauch, der in eine Gemüsesuppe kam. So schließt sich der Kreis: Neues wird gesät und Altes kann immer noch geerntet werden :-)

Mittwoch, 13. Februar 2019

Ein neues (Garten-) Jahr

Unser Jahr 2019 begann mit der Ankunft eines recht energischen Persönchens, das nun seit gut einem Monat hier bei uns im Häuschen an der Westküste lebt, wächst und gedeiht.
Seit einer Woche haben wir auch keinen Schnee mehr, denn ein Westküstensturm und Starkregen hat die Reste weggewaschen. Statt dessen spitzen überall die Knospen heraus und die Meisen erzählen uns vom kommenden Frühling. Fast jede Woche bekommen wir nun 25 Minuten mehr Tageslicht.

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich meinen Gartenkurs begonnen. Es scheint schon eine Ewigkeit her und doch recht nahe. Als ich hier am Blog von meinem Gartenkurs berichtete gab es Interesse an der Planung von Fruchtfolge und Mischkultur. Wenn ihr möchtet, könnten wir die kommenden Wochen gemeinsam planen und ich versuche einmal wöchentlich ein bisschen Feedback und Inspiration zu geben. Habt Ihr Lust?
Gartenanstoß Woche 7-8:
Was für Ansprüche habt Ihr an euren Garten? Wo soll der Fokus liegen? Was möchtet Ihr anbauen?
Schreibt eine Liste mit den Gemüsearten (nicht Sorten! z.B. Tomate, nicht "Roma"), die ihr anbauen wollt.
Schreibt gerne eine Kurzfassung eurer Antwort im Kommentarfeld unter meinem nächsten Eintrag und wenn ihr mehr auf euren Blogs schreibt, publiziert auch gerne einen Link.

Sonntag, 7. Oktober 2018

HerbstHandarbeitsbingo: Erntedank

Leider ein streng geheimes Projekt, das da grad entsteht... Aber es ist toll mit schöner Wolle an einem sonnigen Erntedanksonntag zu stricken. Nebenbei habe ich die letzten Tomaten geerntet und Blumen ins Haus geholt. Trotz des trockenen Sommers so eine Fülle! Da kann man nur demütig staunen und dankbar sein...

Mittwoch, 19. September 2018

September im Garten

Im September ist es noch lange nicht zu spät, noch eine weitere Gartenrunde zu starten. "Winteranbau" oder "Anbau rund ums Jahr" sind Schlagwörter, die man immer öfter hören oder lesen kann.
Die Aussicht, nach diesem Sommer mit Hindernissen nochmal durchzustarten, war durchaus verlockend. Außerdem habe ich im Gartenkurs viel gehört und gelesen, wie man die sich verändernden Jahreszeitenmuster als Möglichkeit sehen kann, die Anbauphasen zu verlängern bzw. besser zu nutzen. Ich begann damit, meine Samenkiste durchzusehen und Saatgut auszuwählen, das im September noch in die Gänge kommt.
Ich wählte u.a. Wintersalate, Asiasalat, Winterportulak, Rettich. Man könnte auch noch Radieschen oder Petersilie säen.
Ich bereitete drei Krägen/Beete vor. Ich habe mich für diese entschieden, da ich diese am leichtesten abdecken kann und damit auch zum Ernten öffnen und dann wieder bedecken kann. Es wäre ja schade, wenn ich schönen Wintersalat hätte, der unerreichbar unter einer dicken Schneeschicht steht.
Eine Reihe Dill säte ich direkt mit Samen von der Pflanze, die ich entfernte. Den Dill möchte ich noch vor dem Winter ernten, in der Regel kann man schon 40 Tage nach der Aussaat Blättchen abzupfen. Zwischen den Reihen verteilte ich Rasenschnitt, der schon angewelkt war.
Wintersalat - Lauchzwiebel - Dill - Lauchzwiebel - Wintersalat
Ich deckte jetzt noch nur mit einem Baustahlgitter ab, das v.a. die Vögel davon abhalten soll, in den Beeten zu scharren. Wenn es kühler wird, werde ich Bögen aus Zweigen einstecken und dann eine Vlieshaube darüber .
In den zweiten Kragen säte ich Asiasalate und in den dritten, der an der Hauswand steht, streute ich Postelein, auch als Winter-Portulak bekannt.
Hier wird sich eine Zeit lang noch nichts tun, denn Postelein kommt erst bei Temperaturen unter 12 Grad so richtig in Schwung.
In den beiden ersten Beeten tut sich nun aber schon etwas und ich freue mich, dass vieles so schön gedeiht. Jetzt bräuchten wir noch ein paar sonnige Tage, damit sich die Pflänzchen gut entwickeln können.
Habt ihr bestimmte Gemüse, die ihr im Herbst noch aussät - entweder für eine Ernte im Spätherbst oder für eine frühe Ernte im Frühling?
Ich möchte die kommenden Tage noch Rettich, Feldsalat und natürlich Spinat säen. 

Sonntag, 16. September 2018

Garten: Mein Bohnengestell

Gesa hatte den Wunsch geäußert, dass sie doch gerne einen näheren Blick auf mein Bohnengestell werfen möchte. Aber bitte, hereinspaziert in meinen Gemüsegarten! :-)



So sah das Gestell frisch gebaut im Juli aus. Vom Prinzip her ist es so aufgebaut: Es sind drei Reihen mit je sechs - sieben - sechs Stagen im Versatz. Jede Stange besteht aus einer "Bodenstange" von ca 1,2 m Länge, am unteren Ende angespitzt. Die kann man so einfach mit voller Kraft in den Boden schlagen. Mit einem Überstand/einer Überlappung von ca. 25 cm wird an den Bodenstangen dann die Verlängerung mit 2-3 Schrauben befestigt, so dass die Bohnenstange eine Gesamthöhe von etwa 2 m erreicht. Höher ist bei mir nicht sinnvoll, da ich selbst nicht so groß bin.
Da wir hier an der Westküste viel Wind haben, ist jede Reihe einmal mit einer Querstange oben (gesamte Länge, ca 3 m) und außerdem mit zwei 2 Schrägstangen verbunden. Außerdem sind die drei Reihen an den Stirnseiten mit Abschnittstücken noch einmal verstrebt.
Alles wurde geschraubt, denn dann kann man im Herbst das Gestell leicht zerlegen und nächstes Jahr auf einem anderen Beet wieder aufbauen.
Ende August sah das Bohnengestell jetzt so aus. Ich habe sechs verschiedene Sorten gepflanzt: 2 verschiedene Feuerbohnen, zwei Borlottibohnen zum Trocknen (u.a. "Spatzeneier", die hoffentlich noch was werden) und zwei normale Stangenbohnen, einmal "Ruhm vom Vorgebirge" und eine Wachsbohne.





Drei Stangen mit je 6 Samen/Pflanzen pro Sorte reicht völlig aus. Ich kann sogar noch einige Portionen einfrieren. Damit es in unserem zwei Personen-Haushalt essenstechnisch nicht langweilig wird, setzte ich lieber auf kleine Einheiten und Vielfalt. Gerade die verschiedenen Blüten sind wunderschön!



Sonntag, 26. August 2018

Aus dem Garten in die Küche: Rohrnudeln

Dieses Wochenende standen nicht die Äpfel im Zentrum, sondern unsere Frühzwetschgen, die dringend verarbeitet werden mussten. Neben Einfrieren, Trocknen und zwei Sorten Marmelade buk ich auch meine Lieblingsrohrnudeln, die für mich den Spätsommer einläuten.
Ich habe einen mittelfesten Hefeteig gemacht (mit etwas Butter, Zucker und einem Ei) und die Zwetschgen entsteint.
Statt der Kerne habe ich ein Stück Honigmarzipan eingeklemmt und die Hälften wieder zusammen gesetzt.
Jede Frucht habe ich in ein Stück Teig eingeschlagen. Mit dem Verschluss nach unten habe ich die Nudeln in eine gebutterte Reine gesetzt und dann im Ofen bei 180°C eine gute halbe Stunde gebacken.
Die fertigen Rohrnudeln unbedingt in der Spätsommersonne draußen genießen, am Besten noch warm mit Vanillesoße.