Am Maifeiertag, früh morgens, also noch niemand anderer als wir unterwegs war, machten wir uns auf zur Nässel-Ernte. Also, eigentlich pflückte nur ich... Deshalb kann ich Euch hier auch ein paar Fotos 'hinter den Kulissen' zeigen.
| Noch schnell ein paar Fotos für einen Blogeintrag machen... |
Zurück in der Küche wurden diese kurz abgebrüht, dann abgegossen und ausgedrückt (das Wasser war supergrün, ich musste gleich ans Wollefärben denken...).
Zusammen mit Meersalz und Walnüssen habe ich es verhackt und dann mit Rapsöl aufgegossen.
Das Rezept für das Nässel-Pesto habe ich aus einem Kochbuch, das "Svensk vår" (Schwedischer Frühling) heißt. Es ist ein Band von vielen aus einer Reihe, die eine schwedische Koch-Zeitschrift zusammen mit einer Abendzeitung herausgegeben hat und die es nicht mehr gibt (man findet es nicht mal mehr im Internet...). Mein Exemplar habe ich in einem Bücherflohmarkt für 20 Kronen erstanden... Ein anderes Frühlingskräuterpesto gibt es übrigens auf dem Kreativberg.
Jetzt freue ich mich jeden Tag beim Blick in den Kühlschrank über geballte 'Frühlingsenergie' und das schöne Grün. Was ich aus dem Pesto dann gemacht habe, zeige ich Euch in einem extra Eintrag nächste Woche.
Das muß ich unbedingt probieren! Bei uns gab es in den letzten Wochen Giersch-Pesto (Kirskål) und Löwenzahnsüppchen, in das sich auch einige Brennessel-Triebe gemogelt haben. Und zu meiner großen Freude habe ich neulich im Wald ein Riesenfeld mit Bärlauch entdeckt. Die nächsten Wochen gibt es also die verschiedensten Pesto-Varianten, auch die mit Brennesseln ;-)
AntwortenLöschenOh, das ist ja toll! Mit Brennnessel pur hab ich noch kein Pesto gemacht, aber das ist einen Versuch wert (ich hab einen Mann, der mir die pflückt und sagt, er spürt das Brennen nicht mal???). Coole Gummistiefel ;-)
AntwortenLöschenAlles Liebe, maria
Brennnessel klingt spannend. Ich habe letzte Woche Bärlauch-Pesto bei meiner (immer noch nicht richtigen) Schwägerin gegessen. Das war super lecker, ich liebe Bärlauch. Ist auch besser so, denn im Frühling riecht ganz Leipzig danach. Besonders wenn man wie ich mit dem Rad täglich durch die Parks fährt. Bald blüht der Bärlauch. Dieses Jahr werde ich mal versuchen, die verblühten Knospen wie Kapern einzulegen. Nachwievor aber ist mein Favorit: Bärlauch-Schafskäse-Strudel, auch mit Spinat und Mangold, wenn es gerade da ist.
AntwortenLöschenFröhliche Frühlingsküche,
Lydia