Montag, 11. Mai 2015

Rastlos

Im Moment erkenne ich mich selbst kaum wieder - wo ist die organisierte, strukturierte, effektive B. denn hin?!
Ich schussle von einer Ecke zur anderen, fang eines an, denke dann - oh nein, erst wäre das andere noch wichtiger -, mache mit etwas anderem weiter, bereite Sachen für ein drittes oder viertes Projekt vor...
... und schließlich sitze ich gelähmt auf dem Sofa, surfe ziellos im Internet herum und weiß gar nicht mehr, wo ich angreifen soll.
Mit ziemlicher Sicherheit wird es die nächsten Tage besser, wenn wir konkret mit der Deadline Sonntagmorgen die Wohnung ausgeräumt und 'gestylt' haben müssen. Trotzdem weiß ich nicht richtig, wie wir vorgehen sollen, brauchen wir ja auch einige Sachen, die parat, aber unsichtbar sein sollen. Puh...
Symptomatisch dafür ist auch meine Handarbeitssituation und ihr seht hier nur die Stricksektion. Eigentlich wollte ich die meisten Projekte vorm Umzug abschließen, denn - so meine Logik - erst einmal weggepackt, bleibt es dann noch länger liegen. Außerdem sind Nr 1 und Nr 2 als Abschiedsgeschenke gedacht, eine zeitnahe Fertigstellung wäre also wünschenswert (und es gibt eindeutig solche Zeitfenster - siehe zielloses Surfen im Internet...).
Die erfahrenen Umzieherinnen, die auf vielen Hochzeiten Tanzenden, die Vielbeschäftigten unter Euch - habt ihr einen oder mehrere Tipps für mich, den Umzug und das Handarbeitsdilemma?

Herzliche Grüße aus dem Chaos, Barbara :-)

10 Kommentare:

  1. Ach mir kommt das an vielen Tagen ziemlich bekannt vor... ich bin dann auch hin und her gerissen von Ideen, von Sachen die mir durch den Kopf spuken und was nicht alles... mir hilft da nur eine ToDo Liste damit ich meine Ziele nicht aus den Augen verliere und eine Wunsch-ToDo Liste... erstmal immer eine wichtige Sache fertig machen bevor ich die nächste beginne... klappt meistens :-) (ist sehr in Anlehnung an das Buch: von Allen : Wie ich die Dinge geregelt kriege)

    Viel Erfolg bei deiner Vorgehensweise - du findest schon die richtige für dich!

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  2. hallo Barbara
    ich bin umzugsfan, sozusagen, 16 mal zog ich um, um jetzt zu hause zu sein.
    Bis der Umzugswahn richtig anfängt, würde ich mir an deiner stelle mal einen plan machen
    und überhaupt misten, was brauche ich noch was nicht.Ich hab die Erfahrung gemacht, auf jeden fall
    blaue Säcke zu organisieren, um die vielen kleinen dinge des lebens zu verpacken.Man glaubt es kaum
    wie einfach sich die säcke bestücken lassen, sie sind gut alleine zu tragen, huckepack, es geht sogar wäsche hinein, direkt aus dem schrank und wieder in den schrank hinein.Nur Geschirr und bücher bedürfen kisten, ansonsten habe ich wirklich alles in säcke gepackt und abtransportiert.Vielleicht nützt dir der tip etwas, was ich dir wünsche ist, Hauptsache der Humor bleibt und es werden garantiert,
    alle ecken sauber, lach.Liebe Grüße Roswitha

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  3. Hey! Ich fühle mich jetzt einfach mal angesprochen :-) Was hilft mir denn?
    Ja, Listen schreiben! Sich konsequent vom Internet fernhalten und dann eine Tasse Tee trinken und eine Liste machen. Und dann nur Dinge erledigen, die auf diese Liste stehen und diese Dinge auch direkt zu Ende (oder zum Teil-Ende) bringen. Nicht zwischen den einzelnen Dingen hin- und herspringen! Und Verabredungen mit dem Mann treffen, was wer bis wann gemacht haben soll/will. Verbindlichkeit schaffen :-)
    So ungefähr klappt das bei mir ganz gut..
    Viele Grüße von einer, die sich seit Stunden im Netz rumtreibt ohne was geregelt zu bekommen - aber wenn man krank ist, ist man ja entschuldigt :-)

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  4. Da kann ich Dir leider überhaupt keinen Rat geben, Barbara! Ich bin hoffnungslos chaotisch.. guck verlegen! Liebe Grüße, Nicole

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  5. Liebe Barbara
    Da hast Du ja noch viel vor!! Mir haben immer in strengen Zeiten straffe Tages- und Wochenpläne geholfen. Da habe ich mir immer genau aufgeschrieben, was ich wann zu tun habe und versuchte möglichst mich daran zu halten. Das war immer sehr effizient für mich. Projekte, die ich nicht mehr unbedingt lustig war, schnell fertig zu machen, habe ich mir dann jeden Tag 10 oder 15 min gegeben, daran zu arbeiten. So ist immer plötzlich mal was fertig geworden.
    Beim zügeln habe ich immer früh mit ausmisten begonnen, Zimmerweise, nur mal eine Kommode oder einen Schrank. Und wir hatten hier noch die Bananenschachteln, (gibt es auch nicht mehr) praktische Schachteln die ich alleine tragen konnte. Die habe ich immer genau angeschrieben, mit Inhalt und Bestimmungsort.
    Ich hoffe, dass Du Dir was raus picken kannst;) Eine To-Do-Liste ist immer super;)
    Ich wünsche Dir noch eine weitere gut Woche, möglichst effizient;) und eine gute Wohnungsbesichtigung;)
    Liebs Grüessli, Rita

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  6. Tief durchatmen, Oooohhhhmmmm. So und jetzt hinsetzen eine endlos lange to-do Liste schreiben und sie nach wichtig und dringend sortieren und beides fein unterscheiden. Das Stricken ist dir wichtig, das stylen der Wohnung dringend.
    Ganz Liebe Grüsse Tellerränder
    Ansonsten

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  7. Ach diese aufgeregte Durcheinander kenne ich gut. Ich lasse mich dann auch schnell ablenken, treiben, ziellos umherschwirren. Richtige Tips habe ich nicht, da ich sie selber nie angewandt habe. Aber ich denke ebenfalls, dass eine geschriebene List sehr hilft. Dann kannst du nämlich auch getane Dinge abstreichen ;-)
    Liebe Grüße und viel Erfolg!
    Kathrin

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  8. Auf jeden fall dir kein schlechtes Gewissen machen, in Sachen WWW. Du wirst schon sehen, auf einmal läuft es wie geschmiert. Da erledigt sich dann eins nach dem andern.
    Es ist ja nicht euer erster Umzug und nie den Blick über den Berg verlieren.
    L G Pia

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  9. Liebe Barbara,
    ja, das kenne ich und du hast schon sehr viele gute Ratschläge bekommen.
    Um eine to-do Liste kommst du sicher nicht herum, und die noch nach Zeit-Dringlichkeit aufstellen....und ohne Rücksicht auf eigene Befindlichkeiten abarbeiten.
    Ich hab`s aber mit Humor genommen. Immer wenn mich jemand gefragt hat: Wie schaffst du das? Habe ich geantwortet: Mir geht es gut, ich kann mir ja die Arbeit aussuchen, ich habe ja eine Liste und die Arbeit, die ich am wenigsten mag, mache ich zu allererst.
    Ich würde dir ja gerne stricken helfen. Rosa mit grau wollte ich immer schon;-)).
    Alles Gute weiterhin (mit schönen Decken verhängen, schaut auch gut aus).
    Wane

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  10. Als wir umgezogen sind, habe ich schon frühzeitig angefangen, das zu verpacken, was wir nicht so häufig brauchen. Jeder Karton bekam eine Zimmernummer (jede Zimmertür bekam ebenfalls die entsprechende Nummer an die Tür geklebt, so wussten die Umzugshelfer, wo die Kartons hin mussten) und eine laufende Kartonnummer. Alles, was ich verpackte, habe ich unter der Kartonnummer in eine detaillierte Liste in den Computer getippt. So konnte ich, wenn ich etwas gesucht habe, das in die Suchfunktion eintippen und habe in Sekunden gewusst, in welchem Karton der Gegenstand war und in welchem Zimmer der Karton? Dabei ist wichtig, dass die Nummern auf JEDER Seite stehen, denn irgendein Helfer schafft es sonst immer im Eifer der Arbeit, den Karton so hinzustellen, dass die Nummer nicht zu sehen ist ;o)
    Übrigens habe ich auf einem anderen Schwedenblog gelesen, dass die Wohnungsinhaber auch, wie Roswitha schrieb, einen Großteil in blaue Säcke packten und im Keller und im Auto verstauten...
    Viel Erfolg und starke Nerven, liebe Grüße
    Jonna

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