Heute darf ich hier Martina von anitram.pur begrüßen, die ihre Advents-/Weihnachtseindrücke aus dem Norden Deutschlands mit uns teilt. Danke, liebe Martina, dass du dir Zeit genommen hast, diese Zeilen niederzuschreiben und dass ich sie hier veröffentlichen darf!
Advent und Weihnachten in Flensburg
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| Foto von anitram.pur |
Fünf Weihnachtsfeste habe ich im Hohen Norden verbracht. Ursprünglich stamme ich aus Österreich, und dort habe ich bis zum damaligen Zeitpunkt auch immer gefeiert. Mit meiner Familie. Doch es gibt halt Gründe, da bricht man seine Zelte ab und schlägt sie anderswo wieder auf.
Die Übersiedlung von Österreich nach Flensburg fand damals Ende November statt, und als kleine „Erinnerung an die Heimat“ hab ich noch einen wunderschönen Adventkranz aus meiner Lieblingsgärtnerei mitgenommen.
Und so begann mein neuer Lebensabschnitt gleich mit der Stillsten Zeit im Jahr – und einigen großen Unterschieden, die mich heute lächeln lassen. Zum Beispiel hab ich mir bei den Keksen gleich einmal abgewöhnt, Unterschied zwischen glattem und griffigem Mehl zu machen, Universalmehl tuts auch. ;-)
Ich bin ein positiver Mensch, versuche überall etwas Schönes mitzunehmen. Der skandinavische Einschlag, der durch die Nähe zu Dänemark schon sehr gegeben ist, hat mir mit seiner puristischen, klaren Art sehr gefallen. Viel in rot-weiß, Naturmaterialien, alles sehr heimelig.
Es gibt jedoch einfach auch Dinge, die mir wichtig sind. Der Nikolaus ist nicht der Weihnachtsmann. Und Krampus gibt’s dort oben auch keinen. (das ist allerdings, denk ich, wirklich etwas Alpenländisches) So hab ich kurzerhand die Schokofiguren aus Österreich importiert bzw. importieren lassen und habe so auch meinen Arbeitskollegen etwas Neues gezeigt. (Heuer feiere ich schon wieder das zweite Weihnachten in Österreich, und es ging ein kleiner Schokogruß in den Norden).
Und: ich habe immer mit einem Schmunzeln das Christkind hochgehalten, das mit seinen Engerln als Helferlein die Geschenke bringt.
Woran ich mich gerne erinnere, ist die schöne große Holzpyramide, die mitten am Weihnachtsmarkt stand, und dass wir uns, weil die Apotheke in der ich gearbeitet habe, direkt an diesem Platz lag, oft kurz vor Feierabend noch einen Punsch geholt haben. …und die Strandkörbe im Schnee. ;-)
Es war eine gute Zeit im Norden, ich bin um viele Erfahrungen reicher. Dafür bin ich dankbar!
Danke, liebe Barbara, dass ich für Deinen wunderbaren Blog einen kleinen Einblick schreiben durfte. Ich wünsche Dir und allen Deinen Lesern noch eine stimmige Adventzeit und ein friedvolles Weihnachtsfest! Alles Liebe und habt es fein! Martina J







