Vor kurzem habe ich über meine neue Begeisterung für Nadeln aller Art geschrieben. Auch Fingerhut und Stecknadelkissen erfreuen mich nach wie vor. Allein die Nähnadeln wurden bisher stiefmütterlich behandelt. Nun war es an der Zeit Abhilfe zu schaffen, doch bevor ich mein eigenes (in rosa-grau) fertig stelle, haben drei Nadelhäuschen ihre Reise in den Süden angetreten. Ich hoffe, dass sie den Empfängerinnen gleichermaßen Freude und Nutzen bringen.
Dienstag, 24. Februar 2015
Sonntag, 22. Februar 2015
Sonntagsfreude: Ferien
Die schöne Tradition der Sonntagsfreude wird auch dieses Jahr auf dem Kreativberg weitergeführt!
Samstag, 21. Februar 2015
Selbstgemachte Staubsauger
In meinem Fastenheft steht geschrieben: "Es ist nicht nur üblich, Sonntags das Fasten zu unterbrechen
- es ist sogar eine gewisse Verpflichtung darin zu sehen, die Feier
das Sonntags auch durch ein feierliches Essen zu bereichern. "Wenn
Fasten, dann Fasten; wenn Rebuhn, dann Rebhuhn" soll Teresa von Avila
gesagt habe. Und Sonntag als Tag der Auferstehung ist nunmal Rebhuhn-Zeit."
Für den Sonntagnachmittagskaffee darf es also gerne etwas Süßes sein - aber was hat das mit Staubsaugern zu tun?!
Nun, diese grünen schwedischen Zuckerbomben haben auch den Beinamen Dammsugare - Staubsauger, denn sie erinnern an ein frühes Staubsaugermodell. Hier zeige ich Euch, wie man die Punschrollen (so heißen sie eigentlich) ganz einfach selber machen kann.
Zunächst braucht man altes Hefegebäck oder alten Sandkuchen o.ä., Marzipan, dunkle Schokolade, zimmerwarme Butter, Zucker, Lebensmittelfarbe, Arrak- oder Rumaroma, Kakaopulver.
Zunächst das trockene Gebäck zerbröseln, so dass man einen halben Liter Brösel hat.
Cirka 150 g Marzipan grün (oder anders knallig) einfärben und mit Hilfe von Puderzucker oder Kartoffelmehl zu zwei Bahnen ausrollen.
Für die Füllung 75 g zimmerwarme Butter, 10 g Kakao, etwas Zucker (je nach Süße des Bröselgebäcks) und einige Tropfen Aroma zu einem weichen Teig verkneten.
Die Füllung mittig auf einer Marzipanbahn platzieren, das Marzipan darüberschlagen und so "verrollen", dass die Nahtstelle unten zum Liegen kommt. In cirka 6 cm lange Stücke schneiden.
Nun die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die beiden Enden zügig darin eintauchen. Eventuell die Rollen vorher eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Buttermasse wieder fester wird.
Im Kühlschrank in einer Blechdose mit Butterbrotpapier verwahren. So halten sie auch ein paar Wochen, wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
Für den Sonntagnachmittagskaffee darf es also gerne etwas Süßes sein - aber was hat das mit Staubsaugern zu tun?!
Nun, diese grünen schwedischen Zuckerbomben haben auch den Beinamen Dammsugare - Staubsauger, denn sie erinnern an ein frühes Staubsaugermodell. Hier zeige ich Euch, wie man die Punschrollen (so heißen sie eigentlich) ganz einfach selber machen kann.
Zunächst braucht man altes Hefegebäck oder alten Sandkuchen o.ä., Marzipan, dunkle Schokolade, zimmerwarme Butter, Zucker, Lebensmittelfarbe, Arrak- oder Rumaroma, Kakaopulver.
Zunächst das trockene Gebäck zerbröseln, so dass man einen halben Liter Brösel hat.
Cirka 150 g Marzipan grün (oder anders knallig) einfärben und mit Hilfe von Puderzucker oder Kartoffelmehl zu zwei Bahnen ausrollen.
Für die Füllung 75 g zimmerwarme Butter, 10 g Kakao, etwas Zucker (je nach Süße des Bröselgebäcks) und einige Tropfen Aroma zu einem weichen Teig verkneten.
Die Füllung mittig auf einer Marzipanbahn platzieren, das Marzipan darüberschlagen und so "verrollen", dass die Nahtstelle unten zum Liegen kommt. In cirka 6 cm lange Stücke schneiden.
Nun die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die beiden Enden zügig darin eintauchen. Eventuell die Rollen vorher eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Buttermasse wieder fester wird.
Im Kühlschrank in einer Blechdose mit Butterbrotpapier verwahren. So halten sie auch ein paar Wochen, wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
Freitag, 20. Februar 2015
JahresZeit Fastenzeit
Seit Mittwoch ist es Zeit für die christliche Fastenzeit. In den letzten Jahren bekam ich das Gefühl, das Eigentliche aus dem Blickfeld zu verlieren. Fasten, Fastenzeit, Frühjahrskur, Detoxing, Minimalisieren und und und - die vorösterliche Zeit wird für vieles strapaziert. Ich wollte dieses Jahr mal wieder zurück zu den Wurzeln und mich damit beschäftigen: Was soll Fastenzeit eigentlich für mich als katholische Christin bedeuten?
Ich wurde im Internet bei der Karl-Leisner-Jugend fündig, die einen einfachen Leitfaden herausgegeben hat (als pdf): Fastenzeit für Anfänger. Nachdem ich mir dieses Geheft ausgedruckt und durchgelesen hatte, kam ich für mich zu dem Schluss, dass ich mich genau an diese Eckpunkte halten will. Nicht mehr und nicht weniger: Fastentage, Abstinenztage (fleischlos), Fastenopfer und die Hinwendung zu Glauben, Spiritualität und Gottesdienst. Und das alles soweit es mir möglich ist. Denn was uns die nächsten40 38 Tage noch so alles erwartet, ich weiß es nicht.
Jedenfalls freue ich mich auf diese Zeit, die so einfach und schlicht sein kann - und in der Einfachheit und Leere ganz viel Platz für anderes bieten kann. Anderes, das sein darf, aber das vielleicht auch sein muss.
Nichts desto trotz greife ich gerne Kathrins Ball auf, den sie mir zugeworfen hat und werde in den kommenden Wochen ein paar meiner fleischlosen Lieblingsrezepte bloggen.
Ich wurde im Internet bei der Karl-Leisner-Jugend fündig, die einen einfachen Leitfaden herausgegeben hat (als pdf): Fastenzeit für Anfänger. Nachdem ich mir dieses Geheft ausgedruckt und durchgelesen hatte, kam ich für mich zu dem Schluss, dass ich mich genau an diese Eckpunkte halten will. Nicht mehr und nicht weniger: Fastentage, Abstinenztage (fleischlos), Fastenopfer und die Hinwendung zu Glauben, Spiritualität und Gottesdienst. Und das alles soweit es mir möglich ist. Denn was uns die nächsten
Jedenfalls freue ich mich auf diese Zeit, die so einfach und schlicht sein kann - und in der Einfachheit und Leere ganz viel Platz für anderes bieten kann. Anderes, das sein darf, aber das vielleicht auch sein muss.
Nichts desto trotz greife ich gerne Kathrins Ball auf, den sie mir zugeworfen hat und werde in den kommenden Wochen ein paar meiner fleischlosen Lieblingsrezepte bloggen.
Mittwoch, 18. Februar 2015
Für einen Februar-Fuchs
Ein dritter Geburtstag schreit nach drei Geschenken! Nichts leichter als das, wenn man die Familie des schlauen Fuchses gut kennt und weiß, was wertgeschätzt und gemocht wird. Das "Thema" war aber nicht gleich selbstverständlich, es ergab sich eher per Zufall: Eine Nähanleitung in einem schwedischen Buch (aus dem auch das Walnadelkissen kommt), Liebe auf dem ersten Blick (gefunden auf Elas Blogg) und ein ansprechendes Kinderbuch sowie ein Stoffrest von Mama. Nun haben diese Geschenke den Weg nach Bayern gefunden und, wie ich schon gehört habe, machen sie dem Dreijährigen große Freude.
Und mir hat es riesen Spaß gemacht, mir das Ganze auszudenken, zu nähen und zu stricken und dabei viele Gedanken an diese Freunde so weit weg zu denken :-)
Und mir hat es riesen Spaß gemacht, mir das Ganze auszudenken, zu nähen und zu stricken und dabei viele Gedanken an diese Freunde so weit weg zu denken :-)
Montag, 16. Februar 2015
In aller Munde: Pegida auch in Schweden
Letzten Montag gab es erstmal die erste Kundgebung des schwedischen Ablegers von Pegida. In Malmö versammelten sich die Anhänger dieser unsäglichen Gruppierung, ihnen gegenüber standen 4000 Gegendemonstranten, die Lärm machten. Das muss ganz schön frustrierend gewesen sein, denn ratet mal, wie viele schwedische Europäer kamen?! Etwa 50 Leute!!!
Ich musste erleichtert lächeln, als ich mir die Situation vorstellte: Ein großes Polizeiaufgebot, engagierte Gegendemonstranten und dann diese kleine Gruppe, die sich kein Gehör verschaffen konnte und nach 45 Minuten wieder abzog. Die Realität hatte glücklicherweise wenig mit den von den Medien aufgemalten Szenarios zu tun.
Leider muss man solche Tendenzen ja trotzdem erstnehmen und beobachten, gerade auch nach den Ereignissen in Kopenhagen vom Wochenende hat man das Gefühl, dass die Entwicklungen in Zentraleuropa auch nach Skandinavien kommen.
Hier ist der Bericht des schwedischen Radios auf Deutsch.
Apropos Satire: Ich lese gerade wieder Erich Kästners Satire "Fabian" - an manchen Stellen mit erschreckender Aktualität und zugleich zeitlos. Aber es darf eben geschmunzelt werden. Eine Empfehlung!
Ich musste erleichtert lächeln, als ich mir die Situation vorstellte: Ein großes Polizeiaufgebot, engagierte Gegendemonstranten und dann diese kleine Gruppe, die sich kein Gehör verschaffen konnte und nach 45 Minuten wieder abzog. Die Realität hatte glücklicherweise wenig mit den von den Medien aufgemalten Szenarios zu tun.
Leider muss man solche Tendenzen ja trotzdem erstnehmen und beobachten, gerade auch nach den Ereignissen in Kopenhagen vom Wochenende hat man das Gefühl, dass die Entwicklungen in Zentraleuropa auch nach Skandinavien kommen.
Hier ist der Bericht des schwedischen Radios auf Deutsch.
Apropos Satire: Ich lese gerade wieder Erich Kästners Satire "Fabian" - an manchen Stellen mit erschreckender Aktualität und zugleich zeitlos. Aber es darf eben geschmunzelt werden. Eine Empfehlung!
Sonntag, 15. Februar 2015
Sonntagsfreude: Sonne
Meine größte Freude zur Zeit: Die zunehmende Tageslichtdauer, Sonne schon vor Unterrichtsbeginn oder am Wochenende von einem Sonnenstrahl wachgekitzelt werden. Noch wärmt sie nicht so viel, aber sie taucht morgens alles in kitschiges gelbes Licht - so auch den Turm der Deutschen Kirche, den ich vom Fenster der Dienstagsschule aus sehen kann!
Die schöne Tradition der Sonntagsfreude wird auch dieses Jahr auf dem Kreativberg weitergeführt!
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