Freitag, 19. Juni 2015

Nasse Mittsommergrüße

Nun ist es auch dieses Jahr Mittsommer geworden, heute Nachmittag können wir hoffentlich zum Dorfplatz zum Aufstellen der Mittsommerstange gehen, ohne, dass wir im Regen ertrinken oder erfrieren. Ein ungewöhnlicher, kühler Vorsommer liegt hinter uns, ein hoffentlich wärmerer Hochsommer liegt vor uns. Jetzt machen wir das Beste draus, essen Hering, Frühkartoffeln und Torte und freuen uns an den hellen Abenden, an denen wir in der Küche am Ofen sitzen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Zuckerfrei süß (1)

Habt so herzlichen Dank für die lieben Worte, Tipps und Anregungen! Puh, da gibt es wohl noch einige Fragen, die ich für mich beantworten muss. Im Moment versuche ich gerade herauszufinden, wann ich am meisten Heißhunger auf Süßes bekomme und wie die Umstände drum rum sind. Ein Loch im Bauch, ca 2 Stunden nach dem Frühstück, habe ich heute mit Fruchtjoghurt gefüllt. Vielleicht bin ich eher so jemand, der fünf kleinere statt dreier großer Mahlzeiten braucht, dann entsteht auch gar kein so Heißhungergefühl. (Aber wann und wie diese im Alltag unterbringen? Vielleicht die Ferien für einen neuen Rhythmus nutzen?) Eure Naschtipps werde ich bei Gelegenheit ausprobieren, besonders auf Milchshakes und die Dattelschoki bin ich neugierig.
Morgen werden wir jedenfalls Mittfrühlingsommer feiern und da gibt es sicher eine Zuckerbombentorte, allerdings ohne Schokolade, aber mit Sahne, Baiser und Erdbeeren! Über den unterschiedlichen Zuckerkonsum in Schweden und Deutschland sollte ich auch mal reflektieren.
Ein Anfang ist jedenfalls gemacht, die Kommentare haben mich sehr inspiriert und motiviert und ich werde berichten, wie es mir so ergeht.

Mittwoch, 17. Juni 2015

gestrickt: Grüne Socken

Erinnert ihr euch noch an mein grünes Wollknäuel vom Herbst?
Und an die angestrickten Socken, die mich vorwurfsvoll anschauten?
Eine längere Autofahrt, ein erster verregneter Ferientag, viele Tassen Tee und plötzlich - war das Sockenpaar fertig! :-)
Und bei 10° Grad Außentemperatur kann man sie leider nur zu gut gebrauchen...
Dank isländischem Kaltlufteinfluss wird das dieses Jahr wohl auch mein kühlstes Mittsommerwochenende, an dem ich hoffentlich aber noch mehr Zeit und Lust zum Stricken finden werde...

Dienstag, 16. Juni 2015

Aus Nervernnahrung...

... wird Kummerspeck. Dieses Frühjahr und diesen Vorsommer war es keine Seltenheit, dass ich täglich 100 bis 200 g Schokolade und andere Nervennahrung gegessen habe. Es war ist dieses kühle Wetter, viel Stress und ein bisschen Traurigkeit, was mich immer wieder zur Schoki greifen ließen. Und gut schmeckt sie ja auch ;-)
Allerdings schlägt sich das dann trotzdem irgendwann - trotz anderweitig gesunder Ernährung und viel Bewegung im Alltag - im Gewicht nieder und ich fühle mich seit einiger Zeit etwas 'beschwert'. Es sind nicht mehr als 3 bis 4 Kilo, aber ich möchte mich gerne wieder leichter fühlen und meine Nerven nachhaltig stärken.
Während nun meine Gedanken schon eine Zeit um dieses Thema kreisen, laß ich auch bei Sina über die Entscheidung, weniger Zucker zu verwenden - und trotzdem ein süßes Leben zu führen. Zum Thema Zucker und süß habe ich mich auch hier schlau gemacht, so dass ich mich nicht nur von der Schoki etwas befreien, sondern auch unsere Küche um den weißen Zucker 'erleichtern' möchte.
Mein letztes Schokoladeneis?!
Und wann passt es besser, die Gewohnheiten zu verändern, wenn man sich auch anderweitig verändert. Ein Aussortieren in der alten Küche gibt mir die Möglichkeit, manches gar nicht in die neue Küche mitzunehmen. Und der Sommer bietet ja auch viele natursüße Alternativen an, die den Absprung vielleicht leichter machen.
Habt ihr noch gute Tipps für mich? Was ist eure Nervennahrung in stressigen Zeiten? Wie haltet ihr Maß? Habt ihr noch leckere süße Rezepte ohne Zucker?
Süße Grüße von Barbara :-)

Montag, 15. Juni 2015

Bunte Grüße - Zum letzten Mal (3)

Zum letzten Mal ein Besuch im Botanischen Garten (Bergianska Trädgården) hier in Stockholm. Wir waren als große Lehrergruppe da, um gemeinsam das Schuljahr zu beschließen. Auf einem Steg sitzend füllten wir verschiedene Fragebögen aus, holten uns teilweise den ersten Sonnenbrand des Jahres und picknickten bevor die Chefin die Ruheständler und mich verabschiedete. Zum letzten Mal mit den Kollegen, zum letzten Mal im Botanischen Garten. Ich bin irgendwie nicht so erleichtert, wie ich dachte, dass ich sein würde, wenn diese stressige Sprachzentrumszeit endlich vorüber ist. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass sich noch nichts Neues ergeben hat, dass vielleicht die Zeit für was Neues noch nicht reif ist, dass ich vielleicht noch mal anders denken muss. Den Botanischen Garten, so schön am Brunnsviken gelegen, werde ich ein bisschen vermissen, aber in Göteborg wartet ja schon das Palmenhaus ;-)

Sonntag, 14. Juni 2015

Sonntagsfreude: Ein Date mit dem Mann

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :)
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Maria, die hier weitergeführt wird

So viel Zeit, so viel Ruhe blieb uns nicht in letzter Zeit, aber für unseren dritten Hochzeitstag haben wir uns Zeit genommen: In einem indischen Bio-Restaurant gegessen, miteinander gesprochen, die ungeteilte Aufmerksamkeit genossen. Und wir haben uns zufrieden angelächelt, denn wir haben es als Paar wirklich gut geschafft, mit den Herausforderungen der letzten Jahre umzugehen. Möge uns auch dies in den kommenden Jahren am neuen Ort mit neuen Voraussetzungen gelingen.
Meine Sonntagsfreude - ein Date mit meinem Mann und die Gewissheit, mit ihm an meiner Seite, noch ganz andere Sachen bewältigen zu können.

Samstag, 13. Juni 2015

Mein Sommer

Bei der Wunderbaren Clara habe ich diese Liste gelesen und sie mir auf Deutsch für den Blog ausgeliehen. So denke ich jetzt an den Sommer :-)



Meine Pläne für diesen Sommer:
Diesen Sommer werde ich packen, räumen, umziehen, aber auch Zeit mit der Familie verbringen und leckeres Sommeressen kochen und genießen. Vielleicht ein erstes Beet in meinem Garten anlegen, für Salate und Kräuter.

Der beste Sommerplatz:
1) Unterm Kirschbaum im Garten meiner Eltern
2) Auf dem Steg am See bei den Schwiegereltern


Lieblingssommerblume:
Die Hundsrose – mit ihren feinen, seidigen rosa Blütenblättern ist sie für mich der Inbegriff des (schwedischen) Sommers.


Hier bade ich am liebsten:
Im See bei den Schwiegereltern: Das Wasser ist immer kühl und klar, weich, moorig und erfrischend. Bin ich erstmal im Wasser drin, schwimme ich so lange, bis ich wirklich ganz durchgekühlt bin. Dann setze ich mich entweder an die Hüttenwand und lasse die Sonne mich wärmen, oder ich sitze mit Wollpulli, Wollsocken und heißer Schokolade in der Küche.


Wie lange hast du frei?
Von Mitte Juni bis ? Leider weiß ich noch nicht, ob ich zum neuen Schuljahr eine Arbeitsstelle habe. Das Schuljahr beginnt für Lehrer aber wieder am 10. August.

Worauf freust du dich am meisten? 
Wenn die Küche fertig renoviert und eingeräumt ist, wenn man gemeinsam am größeren Essplatz sitzen, einen leckeren Kuchen aus dem elektrischen Ofen (kein Gasofen, der ausgehen kann…) essen und Kaffee trinken kann.


Was wirst du dir für die Ferien kaufen?
Arbeitshandschuhe und Gummistiefel

Das höre ich während des Sommers:
Das Sommerprogramm des schwedischen Radios P1, schwungvolle Musik der 50er und 60er, deutsche Radiopodcasts und den Göteborg-Musiker Håkan Hellström

Lieblingssommerduft:
Frisch gemähter Rasen, die Luft nach einem warmen Sommerregen


Welche Blessuren wirst du dir holen?
Vermutlich eine Menge blaue Flecken beim Umzug

Was macht dir Sorgen?
Dass der Sommer zu kurz wird und wir die wichtigsten Sachen nicht vor Ferienende fertig bekommen. Die Arbeitssuche…

Wie wirst du dich an die Ferien dann im September erinnern?
Sehr anstrengende, arbeitsintensive Tage mit viel Sonnenschein und Westküstenregen im Wechsel, in denen wir unser Haus ein bisschen in unser Heim verwandelt haben


Der ultimative Sommertag:
Auf der eigenen Terasse frühstücken, Mittag essen und zu Abend essen, viel erledigt bekommen, eine Eis-Pause, abends noch zu einem See fahren und eine Runde schwimmen.
… Mal schauen, ob das was wird. Der sehr kühle und unfreundliche Vorsommer gibt Anlass auf einen warmen, sonnigen Juli zu hoffen!