Als ich heute endlich mal wieder ein Stündchen Zeit hatte um im Garten zu werkeln und dabei nach der Hektik der letzten Tage ein bisschen durchzuatmen, da fielen mir ganz zarte Blümchen auf.
Der Hühnerdarm, wie das (Un-)Kraut hier im Volksmund heißt, oder auch die Vogelmiere, hatte sich in letzter Zeit prächtig entwickelt und so war nun endlich genügend zusammengekommen, dass ich eines meiner Lieblingsbrote backen konnte. Dafür braucht man etwa 100 g Hühnerdarm/Vogelmiere, das dann gewaschen und kleingehackt wird.
Zu dem normalen Brotteig aus 500g Mehl (400g Dinkel und 100g Kamut) kommen jede Menge Körner: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam. Das Kraut gibt dem Brot eine luftige Struktur. Der recht weiche Teig wird in eine Form gefüllt und dann etwa 1 Stunde gebacken. Das Rezept stammt aus dem wunderbaren Buch von Margarete Vogl.
Und jetzt gönne ich mir zum Abendessen eine Scheibe vom ersten Vogelmieren-Brot des Jahres, vielleicht mit Butter und den ersten Radieserl aus dem Garten...
Oh, das sieht köstlich aus! Vogelmiere hätten wir hier auch zu Hauf, danke für die Inspiration!!!Alles Liebe. maria
AntwortenLöschenDas sieht soooo lecker aus! Hab ich noch nie gehört, dass man Vogelmiere essen kann. Ich muss mal schauen, ob ich die hier finde. Danke!
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