Montag, 4. März 2013

Unser tägliches Brot: Frühstückssemmeln

Die Brotkultur in Schweden ist ja eher mau... Manchmal wäre es aber trotzdem schön, frische Semmeln zum Frühstück zu haben. Das war bisher aber nur möglich, wenn ich schon um 6 Uhr aufgestanden bin und welche gebacken habe oder wenn wir auch von mir gebackene, eingefrorene Semmeln aufgebacken haben.
Vor ein paar Tagen fiel mir ein Rezept in die Hände, bei dem man den Hefeteig mit nur 8 Gramm Hefe auf 550 Gramm Mehl ansetzt und über Nacht bei Zimmertemperatur gehen lässt. Dieser Prozess dauert ziemlich genau 8 Stunden, so lange wie ich schlafe :)

Am Morgen muss man dann nur noch - gut gelaunt - aufstehen und den Teig in Stücke schneiden und falten (auch das Kneten usw. entfällt).
Dann nur noch ab in den vorgeheizten Ofen und statt bisher 2 Stunden habe ich nun innerhalb von 30 Minuten frischeste Frühstückssemmeln auf dem Tisch. Der Teig besteht zu 2/3 aus Dinkelmehl und die 'Tupfen' sind gehackte Haselnüsse und getrocknete, gehackte Aprikosen.


7 Kommentare:

  1. Sieht ja ganz köstlich aus! Das Brotbacken habe ich auch wieder entdeckt...und das langsame gehen gibt dem Brot so eine tolle Luftigkeit!
    Genussvolles Essen!
    Guten Wochenstart, Rita

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  2. Hallo Barbara,
    auf die gleiche Art und Weise machen wir uns am Wochenende ganz oft Baguette zum Frühstück. Sehr lecker und unglaublich unkompliziert. Wir sind auch davon begeistert und freuen uns, das entdeckt zu haben. Auf diese Art und Weise muss bei keiner zum Bäcker. Aber bei euch bringt das ja gleich eine ganz andere Lebensqualität =) Die Brotkultur fand ich in Schweden auch unglaublich schlecht. (Dieses labberige, süße Brot! brrr...)
    Dafür haben wir uns letztens extra schwedisches Knäckebrot gekauft, denn das schmeckt bei uns wieder nicht so toll (fehlt nur die salzige Butter und die Orangenmarmelade =) ).

    Liebe Grüße,
    Kathrin

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  3. Zum Reinbeißen lecker sehen Deine Brötchen aus. Das Rezept finde ich ganz toll und werde es gerne ausprobieren. Vielen Dank dafür♥

    Viele Grüße
    Mia

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  4. Mmmhhh, das sieht lecker aus! Muss ich mir mal merken. Habe nämlich derzeit nicht die Zeit und Muße, nach der Arbeit noch Hefeteig anzusetzen, zu kneten, wieder ruhen zu lassen etc. pp. Dein neuer Header gefällt mir auch so gut, so wunderbar frühlingshaft... Hier hat heute die Sonne auch ganz kräftig Morgensport getrieben und sich für den Frühling fit gemacht. Endlich! :-) Das steigert meine Laune immer gleich ungemein.

    Dir sende ich ganz liebe Grüße in den Norden!
    Steffi

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  5. Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch... Ich muss nur Hefe mit Wasser ansetzen und am morgen evtl Körner, Nüsse, o.ä. einkneten und fertig? Klingt wirklich wahnsinnig einfach und gut. Das probier ich bestimmt mal aus. Danke für diese Idee. Ich mag deinen Blog, du teilst oft so nette und unkomplizierte Ideen. Das macht mir wieder etwas Lust auf mehr werkeln. :-)
    Liebe Grüße
    Stefanie

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    1. Also, am Abend, bevor du ins Bett gehst, machst du einen Teig aus etwa 550 g Mehl, etwa 1/2 Liter Wasser, 8 g Hefe und Salz sowie den Körnern, Nüssen oder Früchten. Der Teig ist relativ flüssig/weich. Dann mit einer Frischhaltefolie abdecken und gehen lassen. Am nächsten Morgen NICHT mehr kneten, sondern den Teig nur mit ausreichend Mehl in Form ziehen und falten. Backen und genießen. Ist es so verständlicher? Gutes Gelingen :) Herzliche Grüße, Barbara

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  6. Oh mmmmhhh, sehen die lecker aus, deine Brötchen, werde sie am WE unbedingt probieren!!!! Hurra, ein prima Rezept....
    Liebe Grüße
    Ute

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