Natürlich nicht aus dem Garten (so einen habe ich hier leider gar nicht), aber von der Küchenfensterbank. Und wenn es draußen noch weiß und grau ist, freut man sich so richtig über Vitamine auf dem Sonntagsfrühstücksbrot und die grüne Farbe erfreut Augen und Seele:)
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Frau Kreativberg. Auf der neuen Liste gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.
Sonntag, 10. Februar 2013
Freitag, 8. Februar 2013
In einer anderen Ecke von Sthlm
Ich bin nun schon ein paar Mal gefragt worden, ob es denn hier so viele Katholiken geben würde, dass ich denn Religion unterrichten könnte/würde.
Die Antwort ist Jein. Es gibt hier in Stockholm sicher eine nicht unbedeutende Anzahl Katholiken, aber in Schweden gibt es keinen konfessionell gebundenen Religionsunterricht. Das Fach Religion, das genau genommen auch Religionskunde oder -wissenschaft heißt, ist nur eines von vier Fächern im Fächerblock SO. SO (sprich S-U) bedeutet samhällsorienterade ämnen und das heißt so viel wie gesellschaftlich ausgerichtete Fächer, es entspricht wohl am ehesten was wir auf deutsch sozialwissenschaftliche Fächer nennen. In den bayerischen Mittelschulen gibt es ja auch GSE - Geschichte, Sozialkunde und Erdkunde. Die gleichen drei Fächer plus eben Religionskunde machen den SO-Block aus. Und im Rahmen der Religionskunde werde ich vergleichende Religionswissenschaft unterrichten, d.h. alles über alle fünf Weltreligionen, die Religion(en) der indigenen Bevölkerung und nationalen Minderheiten und Ethik.
Im Rahmen von dieser sehr intensiven (!) Ausbildung machten uns meine Kollegin und ich auf, um der Großen Moschee einen Studienbesuch abzustatten. Zuvor hatte ich schon einmal eine Moschee in München besucht, meine Kollegin eine im Mittleren Osten. Nun machten wir uns also auf den Weg um die größte Moschee Stockholms zu besuchen, die es erst seit dem Jahr 2000 gibt und in der am Freitag 2000 bis 3000 Gläubige zusammen kommen.
Die Organisation war recht unproblematisch gewesen und nach einem Telefonat durften wir schon zwei Tage später kommen um an einem Gebet teilzunehmen. Allerdings waren wir schon etwas nervös, ob es denn dann auch klappen würde, denn weder der Herr in der Moschee noch wir sind schwedische Muttersprachler und da kann es schon mal zu Missverständnissen kommen :) Aber es hat alles wunderbar geklappt. Wir wurden sehr freundlich empfangen und durften erstmal unsere Schuhe ausziehen und uns fortan auf Strümpfen bewegen. Für 'Damenbesuch' gibt es Mäntel in schicken Oma-Farben (pastellrosa, creme, hellgrau usw.) aus 100% Nylon und mit Goldknöpfen...
Wir zogen also diese Mäntel an und folgten unserem Gastgeber in einen Gesprächsraum im oberen Stock der Moschee. Er beantwortete geduldig alle unsere Fragen und versuchte uns den Kern des Islam näher zu bringen, ohne 'missionarisch' zu wirken. Gegen 4 Uhr wurden wir gemäß unserer christlichen Erziehung nervös, ob man nicht langsam in den Gebetsraum gehen sollte, damit man auch pünktlich da ist... Diese Einstellung schien unserem Gastgeber völlig fremd. Entspannt saß er zurückgelehnt da und philosophierte noch über die Fünf Säulen des Islam, bis man endlich aus den Lautsprechern den Ruf zum Gebet hören konnte. Dieser Gebetsruf wird aber nur im Inneren des Gebäudes übertragen, draußen darf nichts zu hören sein. Wir verabschiedeten uns vorläufig von unserem 'Guide' und gingen flott (zentraleuropäische Pünktlichkeit!) nach unten, setzten die Kapuzen auf und nahmen auf der Bank ganz hinten Platz.
Die Männer (den Frauen ist es zwar nicht verboten, aber für die Männer ist es wichtiger in der Moschee zu beten) kamen langsam, gemächlich und entspannt auch auf Strümpfen in den Gebetsraum, der mit einem schönen grünen Teppichboden ausgelegt war. Der Imam kam auch und alle stellten sich in einer langen Reihe auf. Das Gebet begann und es war ein bisschen "Gänsehautgefühl" dabei. Die tiefe, volle Stimme des Imam und die 'Antworten' von gut 50 Männern erfüllte den ganzen Raum. Während des Gebets kamen auch noch immer mehr Männer, offensichtlich von der Arbeit, entweder in Arbeitskleidung oder mit Anzug und Laptop-Tasche, so dass sich auch noch eine zweite Reihe füllte. Schließlich war das Gebet zu Ende, die Reihen lösten sich auf und man stand noch zwanglos beisammen oder saß auf dem Teppichboden.
Dann stieß auch unser Gastgeber wieder zu uns und erzählte uns noch etwas zur Geschichte der Moschee. Denn wie man auf dem Foto (oberhalb) erkennen kann, war das Gebäude einmal ein Teil des Stockholmer Elektrizitätswerks (siehe den Backsteinteil). Von Innen wäre uns das gar nicht aufgefallen! Da dieses Gebäude von dem bekannten schwedischen Architekten Ferdinand Boberg entworfen worden war, steht es unter Denkmalschutz und man war sich länger unschlüssig, was damit geschehen sollte. 1995 ging es in den Besitz des Islamischen Verbunds über und nach Umbau- und Anbauarbeiten wurde die Mosche im Jahr 2000 eingeweiht. Schließlich durften wir noch ein paar Koranausgaben anschauen. Wir wurden schließlich sehr freundlich verabschiedet und haben unseren Besuch generell als sehr bereichernd und angenehm empfunden. Tja, wenn eine Katholikin und eine ortodoxe Christin eine Moschee besuchen - mehr interkultureller Austausch geht nicht, oder? :)
Wie gesagt, wir haben den Besuch als sehr positiv empfunden und die Herren dort hoffentlich auch. Es war auch für uns sehr nützlich und sinnvoll, unseren Blickwinkel mal einer anderen Ecke der Stadt bzw. von Schweden zuzuwenden. Als Einwanderer(in) ist man sehr damit beschäftigt, zum einen das Eigene zu bewahren, und zum anderen, das 'Typische' der neuen Heimat zu erfassen, in diesem Fall das 'typisch schwedische' bzw. das, was man dafür hält. Ich denke aber, dass gerade auch für die schwedischen Großstädte eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft inzwischen genauso typisch ist wie für Berlin oder Paris. Und neue Blickwinkel und Perspektiven sind immer hilfreich, nicht zuletzt, wenn wir dann unseren zukünftigen Schülern begegnen werden - und schon heute, wenn wir mit anderen ausländischen Lehrern zu tun haben.
Die Antwort ist Jein. Es gibt hier in Stockholm sicher eine nicht unbedeutende Anzahl Katholiken, aber in Schweden gibt es keinen konfessionell gebundenen Religionsunterricht. Das Fach Religion, das genau genommen auch Religionskunde oder -wissenschaft heißt, ist nur eines von vier Fächern im Fächerblock SO. SO (sprich S-U) bedeutet samhällsorienterade ämnen und das heißt so viel wie gesellschaftlich ausgerichtete Fächer, es entspricht wohl am ehesten was wir auf deutsch sozialwissenschaftliche Fächer nennen. In den bayerischen Mittelschulen gibt es ja auch GSE - Geschichte, Sozialkunde und Erdkunde. Die gleichen drei Fächer plus eben Religionskunde machen den SO-Block aus. Und im Rahmen der Religionskunde werde ich vergleichende Religionswissenschaft unterrichten, d.h. alles über alle fünf Weltreligionen, die Religion(en) der indigenen Bevölkerung und nationalen Minderheiten und Ethik.
Im Rahmen von dieser sehr intensiven (!) Ausbildung machten uns meine Kollegin und ich auf, um der Großen Moschee einen Studienbesuch abzustatten. Zuvor hatte ich schon einmal eine Moschee in München besucht, meine Kollegin eine im Mittleren Osten. Nun machten wir uns also auf den Weg um die größte Moschee Stockholms zu besuchen, die es erst seit dem Jahr 2000 gibt und in der am Freitag 2000 bis 3000 Gläubige zusammen kommen.
Die Organisation war recht unproblematisch gewesen und nach einem Telefonat durften wir schon zwei Tage später kommen um an einem Gebet teilzunehmen. Allerdings waren wir schon etwas nervös, ob es denn dann auch klappen würde, denn weder der Herr in der Moschee noch wir sind schwedische Muttersprachler und da kann es schon mal zu Missverständnissen kommen :) Aber es hat alles wunderbar geklappt. Wir wurden sehr freundlich empfangen und durften erstmal unsere Schuhe ausziehen und uns fortan auf Strümpfen bewegen. Für 'Damenbesuch' gibt es Mäntel in schicken Oma-Farben (pastellrosa, creme, hellgrau usw.) aus 100% Nylon und mit Goldknöpfen...
Wir zogen also diese Mäntel an und folgten unserem Gastgeber in einen Gesprächsraum im oberen Stock der Moschee. Er beantwortete geduldig alle unsere Fragen und versuchte uns den Kern des Islam näher zu bringen, ohne 'missionarisch' zu wirken. Gegen 4 Uhr wurden wir gemäß unserer christlichen Erziehung nervös, ob man nicht langsam in den Gebetsraum gehen sollte, damit man auch pünktlich da ist... Diese Einstellung schien unserem Gastgeber völlig fremd. Entspannt saß er zurückgelehnt da und philosophierte noch über die Fünf Säulen des Islam, bis man endlich aus den Lautsprechern den Ruf zum Gebet hören konnte. Dieser Gebetsruf wird aber nur im Inneren des Gebäudes übertragen, draußen darf nichts zu hören sein. Wir verabschiedeten uns vorläufig von unserem 'Guide' und gingen flott (zentraleuropäische Pünktlichkeit!) nach unten, setzten die Kapuzen auf und nahmen auf der Bank ganz hinten Platz.
Die Männer (den Frauen ist es zwar nicht verboten, aber für die Männer ist es wichtiger in der Moschee zu beten) kamen langsam, gemächlich und entspannt auch auf Strümpfen in den Gebetsraum, der mit einem schönen grünen Teppichboden ausgelegt war. Der Imam kam auch und alle stellten sich in einer langen Reihe auf. Das Gebet begann und es war ein bisschen "Gänsehautgefühl" dabei. Die tiefe, volle Stimme des Imam und die 'Antworten' von gut 50 Männern erfüllte den ganzen Raum. Während des Gebets kamen auch noch immer mehr Männer, offensichtlich von der Arbeit, entweder in Arbeitskleidung oder mit Anzug und Laptop-Tasche, so dass sich auch noch eine zweite Reihe füllte. Schließlich war das Gebet zu Ende, die Reihen lösten sich auf und man stand noch zwanglos beisammen oder saß auf dem Teppichboden.
Dann stieß auch unser Gastgeber wieder zu uns und erzählte uns noch etwas zur Geschichte der Moschee. Denn wie man auf dem Foto (oberhalb) erkennen kann, war das Gebäude einmal ein Teil des Stockholmer Elektrizitätswerks (siehe den Backsteinteil). Von Innen wäre uns das gar nicht aufgefallen! Da dieses Gebäude von dem bekannten schwedischen Architekten Ferdinand Boberg entworfen worden war, steht es unter Denkmalschutz und man war sich länger unschlüssig, was damit geschehen sollte. 1995 ging es in den Besitz des Islamischen Verbunds über und nach Umbau- und Anbauarbeiten wurde die Mosche im Jahr 2000 eingeweiht. Schließlich durften wir noch ein paar Koranausgaben anschauen. Wir wurden schließlich sehr freundlich verabschiedet und haben unseren Besuch generell als sehr bereichernd und angenehm empfunden. Tja, wenn eine Katholikin und eine ortodoxe Christin eine Moschee besuchen - mehr interkultureller Austausch geht nicht, oder? :)
Wie gesagt, wir haben den Besuch als sehr positiv empfunden und die Herren dort hoffentlich auch. Es war auch für uns sehr nützlich und sinnvoll, unseren Blickwinkel mal einer anderen Ecke der Stadt bzw. von Schweden zuzuwenden. Als Einwanderer(in) ist man sehr damit beschäftigt, zum einen das Eigene zu bewahren, und zum anderen, das 'Typische' der neuen Heimat zu erfassen, in diesem Fall das 'typisch schwedische' bzw. das, was man dafür hält. Ich denke aber, dass gerade auch für die schwedischen Großstädte eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft inzwischen genauso typisch ist wie für Berlin oder Paris. Und neue Blickwinkel und Perspektiven sind immer hilfreich, nicht zuletzt, wenn wir dann unseren zukünftigen Schülern begegnen werden - und schon heute, wenn wir mit anderen ausländischen Lehrern zu tun haben.
Donnerstag, 7. Februar 2013
genäht: Kinderkopfkissen
Durch meine Heirat habe ich auf einen Schlag sechs Neffen und Nichten bekommen (Nr. 7 ist unterwegs), von denen vier nun innerhalb von drei Wochen Geburtstag haben und die beiden jüngsten feiern ihre Geburtstage auch noch in diesem Frühling. Da bietet sich eine Massen-/Serienproduktion ja quasi an...
Meine Idee war Kopfkissen, die mit den jeweiligen Lieblingstieren verziert werden. Die Standardgröße für Kopfkissen in Schweden ist 50 mal 60 cm. Als Stoff habe ich Baumwollstoff ausgewählt, der mit Ökotex 100 zertifiziert und bei 60°C waschbar ist. Für die Tierapplikationen habe ich Bestände aus meiner Schublade verwendet.
Und hier noch einmal in der Kombination, wie sie dann in den jeweiligen Familien sein werden.
Meine Idee war Kopfkissen, die mit den jeweiligen Lieblingstieren verziert werden. Die Standardgröße für Kopfkissen in Schweden ist 50 mal 60 cm. Als Stoff habe ich Baumwollstoff ausgewählt, der mit Ökotex 100 zertifiziert und bei 60°C waschbar ist. Für die Tierapplikationen habe ich Bestände aus meiner Schublade verwendet.
| Für zwei Jungs - 7 und 9 Jahre |
| Für zwei Mädchen - auch 7 und 9 Jahre |
| Für zwei bald 4-jährige Cousinen |
Mittwoch, 6. Februar 2013
6. Februar - Nationaltag der Samen
Heute wird in Skandinavien der Nationaltag der Samen gefeiert. Davon merkt man zwar in Stockholm nicht viel, allerdings gibt es im Skansen und in anderen Kultureinrichtungen auch die eine oder andere Sonderveranstaltung dazu. Von einer solchen im Jahr 2008 stammen meine Fotos, die ich Euch hier zeigen möchte. Damals war es eher mein Interesse am 'exotischen' Teil meines Gastlandes, das mich zu dem Besuch bewogen hat, inzwischen setzte ich mich fast täglich in der Weiterbildung damit auseinander. Denn mittlerweile sind die schwedische Regierung und dazugehörige Ämter sehr bemüht, diesem indigenen Volk einen angemessen Platz in der Gesellschaft - und somit eben auch im Lehrplan - zukommen zu lassen.
Wer sich mehr über die Geschichte, Kultur, Religion usw. der Samen interessiert, findet hier einen - wie ich finde - sehr umfassenden und gut recherchierten Beitrag. Vielleicht mögt ihr euch noch einen Jojk anhören, während ihr meine (alten) Bilder anschaut?!
Wir haben glücklicherweise heute Schneefall und Minusgrade und nicht so ein Matschwetter wie vor 5 Jahren (fünf! Ist das schon wieder so lange her?!). Liebe Grüße aus dem Norden, Barbara
Wer sich mehr über die Geschichte, Kultur, Religion usw. der Samen interessiert, findet hier einen - wie ich finde - sehr umfassenden und gut recherchierten Beitrag. Vielleicht mögt ihr euch noch einen Jojk anhören, während ihr meine (alten) Bilder anschaut?!
| Auch in Schweden betrieb man Anfang des 20. Jahrhunderts 'Rassenforschung'; |
| Live-Darbietung eines Jojks |
Dienstag, 5. Februar 2013
TisdagsTutorial: Textiler Blumentopf
Nachdem ich nun am Samstag die letzten Weihnachtssachen weggeräumt hatte, brauchte ich dringend frischen Wind in der Küche. Gerne in den Farben rot und weiß, denn die finden sich schon in den Vorhängen, Sitzkissen und etwas Deko. Also in der Stoffreste-Schublade gesucht, gefunden und den Plastiktöpfen der Geranienableger ein neues Kleid verpasst. Und wenn sie nicht mehr passen/gefallen werden, können sie ganz flach zusammengelegt leicht verstaut werden.
Man braucht: Stoffreste, Nähzubehör, die Maße des Blumentopfs und kleine Plastiktüten (ca. 25 cm breit)
Die Breite des Stoffteils habe ich aus einem Mittelwert des Umfangs (14 cm mal Pi) und einem fiktiven Quadrat (14cm mal 4) erreichnet. 14 cm ist der Topfdurchmesser. Das erste Ergebnis ergab 44 cm, das zweite 56 cm. Also habe ich 50 cm genommen und 2 cm Nahtzugabe zugegeben. Die Höhe ergibt sich aus Nahtzugabe + Radius + Topfhöhe + gewünschter Umschlag.
Den kontrastfarbenen Stoff für innen habe ich mit der gleichen Breite aber nur der halben Höhe zugeschnitten.
Die Stoffe jeweils rechts auf rechts zusammenlegen und beim großen Stoffteil sowohl die Seite als auch den Boden zusammen nähen. Beim kleinen Stoffteil nur die Seite zusammen nähen (s. Bleistiftpfeile). Die Nähte auseinanderbügeln.
Bei dem großen Teil nun die Bodennaht auf die Seitennaht bzw. die Stoffbruchlinie bringen und feststecken. Die Ecken absteppen, so dass in etwa ein Quadrat am Boden entsteht.
Dann den Topf wenden und den kontrastfarbenen Stoffkragen rechts auf rechts draufstecken und steppen. Dann wenden und die Kante abstecken und steppen.
Den Topf auf die gewünschte Höhe umfalten und bügeln. Dann die Plastiktüte am Boden auseinander ziehen und in den Topf geben. Auf die gewünschte Höhe abschneiden und unter dem kontrastfarbenen Stoffstreifen verstecken.
Dann nur noch die glückliche Blume hineinstellen und fertig :)
Man braucht: Stoffreste, Nähzubehör, die Maße des Blumentopfs und kleine Plastiktüten (ca. 25 cm breit)
Die Breite des Stoffteils habe ich aus einem Mittelwert des Umfangs (14 cm mal Pi) und einem fiktiven Quadrat (14cm mal 4) erreichnet. 14 cm ist der Topfdurchmesser. Das erste Ergebnis ergab 44 cm, das zweite 56 cm. Also habe ich 50 cm genommen und 2 cm Nahtzugabe zugegeben. Die Höhe ergibt sich aus Nahtzugabe + Radius + Topfhöhe + gewünschter Umschlag.
Den kontrastfarbenen Stoff für innen habe ich mit der gleichen Breite aber nur der halben Höhe zugeschnitten.
Die Stoffe jeweils rechts auf rechts zusammenlegen und beim großen Stoffteil sowohl die Seite als auch den Boden zusammen nähen. Beim kleinen Stoffteil nur die Seite zusammen nähen (s. Bleistiftpfeile). Die Nähte auseinanderbügeln.
Bei dem großen Teil nun die Bodennaht auf die Seitennaht bzw. die Stoffbruchlinie bringen und feststecken. Die Ecken absteppen, so dass in etwa ein Quadrat am Boden entsteht.
Dann den Topf wenden und den kontrastfarbenen Stoffkragen rechts auf rechts draufstecken und steppen. Dann wenden und die Kante abstecken und steppen.
Den Topf auf die gewünschte Höhe umfalten und bügeln. Dann die Plastiktüte am Boden auseinander ziehen und in den Topf geben. Auf die gewünschte Höhe abschneiden und unter dem kontrastfarbenen Stoffstreifen verstecken.
Dann nur noch die glückliche Blume hineinstellen und fertig :)
Bitte beachtet, dass alle Anleitungen -
soweit nicht anders angegeben - mein geistiges Eigentum sind. Alle
Anleitungen sind ausschließlich für den privaten und nicht kommerziellen
Gebrauch bestimmt; auch Gegenstände, die nach den Anleitungen gefertigt
werden, dürfen nicht verkauft werden.
Montag, 4. Februar 2013
Motto des Monats Februar: Ist Liebe drin?
Ein mittlerweile liebgewordenes Ritual am Sonntag ist das bewusste Hören der katholischen Morgenfeier über das Internetradio. Hier in Stockholm gibt es zwar eine deutsche Kirche, aber die ist protestantisch und feiert ihre Gottesdienste nach dem Ritus der Svenska Kyrkan. Es gibt natürlich auch katholische Kirchen (drei Stück), in denen ist der Gottesdienst aber auf schwedisch und Katholiken in der Diaspora sind auch so ein Kapitel für sich. Manchmal hätte ich einfach gerne Impulse und Gebetsanstöße innerhalb des mir vertrauten Referenzrahmens und in meiner Muttersprache, gerne auch mit Dialektfärbung.
Soweit also meine Einleitung... Gestern war jedenfalls das übergreifende Thema der Morgenfeier 'Ist Liebe drin?' (zum Nachlesen hier ) und es hat mich sehr berührt und inspiriert. Und irgendwie finde ich alle diese Gedanken und Impulse auch so passend zum Februar, zu diesem Februar in diesem Jahr.
Mein Mann ist grad wieder auf der anderen Seite des Ozeans - Ist in unseren Mails, Telefonaten, SMSen Liebe drin? Wenn ich meine Literatur für die Weiterbildung lese und Aufsätze schreibe, kann da Liebe drin sein? Wenn ich alleine für mich koche und alleine bei Tisch bin, ist da trotzdem Liebe im Essen drin? Außerdem ist im Februar der Valentinstag, der Tag der Liebenden, zu dem es ganz tolle und unkommerzielle Anregungen hier gibt.
Ich lasse mich gerne von Martina inspiereren und mache gerne bei ihrem Monats-Motto mit. Mein Motto für den Monat Februar ist somit: Ist Liebe drin? Es soll mich wie ein roter Faden begleiten und immer wieder anregen, die Sachen nicht 'einfach so' zu machen und Gespräche nicht 'einfach so' zu führen, sondern mit Liebe und Zuwendung zu dem, was ich gerade mache, was gerade passiert und zu denjenigen, mit denen ich gerade in Austausch stehe.
Soweit also meine Einleitung... Gestern war jedenfalls das übergreifende Thema der Morgenfeier 'Ist Liebe drin?' (zum Nachlesen hier ) und es hat mich sehr berührt und inspiriert. Und irgendwie finde ich alle diese Gedanken und Impulse auch so passend zum Februar, zu diesem Februar in diesem Jahr.
Mein Mann ist grad wieder auf der anderen Seite des Ozeans - Ist in unseren Mails, Telefonaten, SMSen Liebe drin? Wenn ich meine Literatur für die Weiterbildung lese und Aufsätze schreibe, kann da Liebe drin sein? Wenn ich alleine für mich koche und alleine bei Tisch bin, ist da trotzdem Liebe im Essen drin? Außerdem ist im Februar der Valentinstag, der Tag der Liebenden, zu dem es ganz tolle und unkommerzielle Anregungen hier gibt.
Ich lasse mich gerne von Martina inspiereren und mache gerne bei ihrem Monats-Motto mit. Mein Motto für den Monat Februar ist somit: Ist Liebe drin? Es soll mich wie ein roter Faden begleiten und immer wieder anregen, die Sachen nicht 'einfach so' zu machen und Gespräche nicht 'einfach so' zu führen, sondern mit Liebe und Zuwendung zu dem, was ich gerade mache, was gerade passiert und zu denjenigen, mit denen ich gerade in Austausch stehe.
Sonntag, 3. Februar 2013
Sonntagsfreude: Singvögel
Sie sind wieder da und wenn die Sonne scheint, sitzen sie schon ab Sonnenaufgang auf den höchsten Ästen der alten Eichen vor unserem Haus und singen ein Lied. Ein Lied, das von Lebensfreude und Vorfrühling erzählt und das gute Laune und (Sonntags-)Freude verbreitet.
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Frau Kreativberg. Auf der neuen Liste gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Frau Kreativberg. Auf der neuen Liste gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.
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