Als ich vor etwas weniger als einem Jahr erfuhr, dass es auf dem Kreativberghof wieder Nachwuchs geben würde, hatte ich sofort eine Idee im Kopf, was die Jungbäuerin/der Jungbauer von mir bekommen sollte.
Nun passt die Jacke dem Jungbauern und man konnte sie schon hier etwas bewundern. Da will ich sie doch nun auch (endlich) zeigen, zudem ich schon so viele Komplimente dafür (Danke!) und Fragen wegen der Anleitung bekommen habe.
Die Wolle stammt wie immer vom Finkhof, der die Schafe nach Bioland-Richtlinien hält/von Bauern mit Bioland-Schafhaltung bezieht.
Als Anleitung habe ich diese und diese von Drops kombiniert.
Fotografiert habe ich die Jacke im Spätsommer, daher kein Schnee... Heute Nacht haben wir aber 25 cm Neuschnee bekommen - so mag ich den Winter.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Dienstag, 15. Januar 2013
TisdagsTutorial: Energiebällchen für den Winterausflug
Das Rezept für diese Energiebälle habe ich in der letzten Ausgabe der schwedischen Zeitschrift Allt om Mat gefunden. Es ist also nicht mein Rezept, sondern mehr eine Übersetzung und Anregung.
Die Energiebällchen, die ich gemacht habe, sind nun schon fast alle in unseren Bäuchen verschwunden, allein ein paar blieben zum Fotografieren übrig. Gerade jetzt in der Winterzeit (heute schneit es ganz heftig) sind sie praktisch zum Mitnehmen und Draußenessen, wenn man auf einem längeren Winterausflug ist.
Man braucht 200g getrocknete Früchte (hier Aprikosen) und genauso viel 'Trockenzutaten', hier Haferflocken, Kokosraspeln und Haselnüsse; außerdem eine Prise Salz.
Im Mixer habe ich das alles zu einer Art Teig zerhackt und verknetet. Sollten die Trockenfrüchte zu trocken/hart sein, kann man sie ggfs. vorher etwas einweichen. Falls der 'Teig' zu weich wird, kann man leicht noch etwas Trockengut darunter mischen.
Aus der Masse nun kleine Bällchen formen und diese anschließend in Kokosraspeln o.ä. wälzen.
In einer Blechdose lassen sie sich gut aufbewahren. Ich habe sie noch in den Kühlschrank gestellt, damit sie wieder etwas fester und härter wurden. Dann einpacken und mit heißer Zimtschokolade aus der Thermoskanne beim nächsten Winterspaziergang verzehren!
Die Energiebällchen, die ich gemacht habe, sind nun schon fast alle in unseren Bäuchen verschwunden, allein ein paar blieben zum Fotografieren übrig. Gerade jetzt in der Winterzeit (heute schneit es ganz heftig) sind sie praktisch zum Mitnehmen und Draußenessen, wenn man auf einem längeren Winterausflug ist.
Man braucht 200g getrocknete Früchte (hier Aprikosen) und genauso viel 'Trockenzutaten', hier Haferflocken, Kokosraspeln und Haselnüsse; außerdem eine Prise Salz.
Im Mixer habe ich das alles zu einer Art Teig zerhackt und verknetet. Sollten die Trockenfrüchte zu trocken/hart sein, kann man sie ggfs. vorher etwas einweichen. Falls der 'Teig' zu weich wird, kann man leicht noch etwas Trockengut darunter mischen.
Aus der Masse nun kleine Bällchen formen und diese anschließend in Kokosraspeln o.ä. wälzen.
In einer Blechdose lassen sie sich gut aufbewahren. Ich habe sie noch in den Kühlschrank gestellt, damit sie wieder etwas fester und härter wurden. Dann einpacken und mit heißer Zimtschokolade aus der Thermoskanne beim nächsten Winterspaziergang verzehren!
Montag, 14. Januar 2013
Wochenendausflug
Grau, winterlich-wild, spannend, etwas unheimlich - kurz: schaurig schön war unser Ausflug am Wochenende
Ähm, mein Wollvorrat wurde nochmal 200g schwerer, aber wer kann da schon widerstehen. Noch dazu, weil es sich ja (wieder) um Wolle mit Geschichte handelt?! ;)
Habt eine schöne neue Woche!
Samstag, 12. Januar 2013
Sonntagsfreude: Zarte Blüten
Vor Weihnachten habe ich ganz radikal ein Liliengewächs von meiner Schwiegermutter geteilt. Und was entdecke ich nun, ein paar Wochen später, ganz unscheinbar: Blüten zwischen zwei Blättern. Ein schöner Fabtupfer - und eine Sonntagsfreude - im Vordergrund während es auf der anderen Seite des Fensters grau ist und schneit.
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Frau Kreativberg. Auf der neuen Liste gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.
Freitag, 11. Januar 2013
Schwedische Lieblingsblogs (2): UnderbaraClara
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| screenshot from underbaraclaras.com |
Ja, Clara ist eine echte Alternative. Sie ist bekennende Christin - eine Provokation im ach so säkularisierten Schweden (oder es wäre zumindest gerne so säkularisiert). Clara kauft fast nur Second Hand und ist die Meisterin im Vintagepimp. Nach dem frühen Krebstod ihrer Mutter, über den sie auch manchmal schreibt, u.a. in diesem Buch, traut sich Clara für Werte wie Familie, Zusammenhalt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gemeinsame, gemütliche Familienabende usw. aufzustehen, was in Schweden auch ganz schön viel Zähneknirschen ausgelöst hat. Denn viele sehen in Clara dann eben nur die junge Frau, die eine ganze Generation wieder zum Dasein am Herd und Dekorieren des Hauses verführen will. Da haben diese Kritiker aber nur oberflächlich gelesen, denn in ihren Radioessays, die sie auch macht, nimmt sie ganz schön scharf Stellung und ist wirklich eine emanzipierte junge Frau.
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| screenshot from underbaraclaras.com |
Nun aber Ende der Lobhudelei, aber es muss einfach gesagt werden: Clara ist ganz wunderbar und ich bin froh, dass es sie in der schwedischen Blogosphäre und Medienwelt gibt.
Tack Clara! Du är verkligen underbar och jag är glad att du finns i både den svenska blogg- och medievärlden.
Donnerstag, 10. Januar 2013
Eisfarben
Vor kurzem hatte ich einen ganz netten Austausch mit einer Blogleserin über die schönen langen blauen Stunden, die es im winterlichen Skandinavien gibt. Und ja, inzwischen kann man schon wieder etwas davon erahnen, bei schönem Wetter verlängert die blaue Stunde den Tag sogar schon um ein halbes Stündchen (bis etwa 15:45). Gestern war dichtester Nebel, die Silos am Güterhafen waren unsichtbar und die großen Fähren verließen mit dem schaurig-schönen Nebelhorngetute die Kais. Graublau - stahlblau - eisblau - eisgrau - nebelfarben: wunderschöne Farbnuancen lockten mich dann doch nach draußen und so nutzte ich die Zeit vor dem Dunkel werden für eine kombinierte Fahrradtour mit Spaziergang am Meer.
| Singschwäne |
Mittwoch, 9. Januar 2013
Wollvorrat 2013
Wie ich es gestern schon erwähnt habe, wurde auch ich angeregt mal wieder meinen Wollvorrat zu sichten. Ähnlich wie Micha, nur in umgekehrter Reihenfolge, habe ich zuerst bei der Distelfliege (bei der es übrigens zum 50. Podcast noch bis nächste Woche ein tolles Gewinnspiel gibt!) etwas dazu gehört und dann bei Ringelmiez über ihre Wollvorratsreduzierungsbilanz nachgelesen.
Hoch motiviert habe ich also den alten Koffer, den Korb mit den aktuellen Projekten und einen Teil aus der Kommode ausgeräumt und meine Wollschätze auf dem Boden ausgebreitet.
Ich finde, dass es recht übersichtlich aussieht, aber ich muss ja gestehen, dass vermutlich nochmal genau so viel daheim bei meinen Eltern geblieben ist. Beim Umzug habe ich nämlich ganz bewusst Wolle für bestimmte Projekte ausgewählt und mitgenommen. Reste, Sockengarn und kleinere Mengen gibt es also in meinem 'schwedischen' Wollvorrat quasi (noch) kaum.
Den Mammutanteil in meinem Vorrat macht die Finkhofwolle aus. Merino dick und dünn wiegen zusammen mehr als die Hälfte. Bei der dicken Merino habe ich verschiedene Naturtöne von denen je mehr als 100g übrig waren gesammelt für eine robuste Outdoordecke. Rechts befinden sich 1200g für einen Pullover für den Mann. Da mich die Technik, wie ich den roten Faden über mehr als 5 Fäden ziehe (fürs 'Weben' nach Fair Isle Technik ist das Garn zu dick) grad nicht überzeugt, liegt das Projekt brach. Wahrscheinlich werde ich auftrennen, grau bis zur Brust stricken und diese "Pünktchen" aufsticken. Oder hat jemand von Euch noch Tipps?!
Auch die Finkhof Merino dünn ist nicht wenig. Rechts in der Tüte befindet sich Wolle, die ich selber mit Giersch/Erdholler gefärbt habe - für eine Jacke gedacht.
Dieses Garn, ist wie einiges in meinem Vorrat, ein Garn "mit Geschichte". Ich habe es mir 2011 bei mylys gekauft, als ich mit meiner Familie nach dem Staatsexamen auf Hamburg-Reise war.
Die Reste in der Mittel sind Rowan Tweed und waren die erste Strickwolle, die ich mir in Schweden gekauft habe. Der Laden war damals gleich um die Ecke und ich habe mir daraus eine Fair Isle Mütze gestrickt, aber dann nie getragen.
Oben links im Plastikbeutel sieht man von mir gesponnenes Garn: Lammwolle und Gotlandschaf, je ca. 120 g.
Unten links in lindgrün sieht man ein Souvenier aus meiner USA-Zeit von KnitPicks.
Über dieses Garn habe ich ja schon mal berichtet. Ich freue mich immer noch sehr über diese warmen freundlichen Farben, aber ein Projekt habe ich noch nicht im Kopf...
Ja, und dann noch mein aktuelles Projekt, bei dem ich mit viel Farbe gegen die Januar-Tristesse anstricke. Die Wolle kommt ebenfalls von mylys und ist 'Frische Fische' von Schoppel Wolle.
Mit Taschenrechner und Buchführung ergeben sich dann nach Adam Riese rund 5200 g. Eine ganze Menge. Ob das dieses Jahr weniger werden wird?! Dann hoffe ich mal auf "Stricken ohne Tränen", wie es die Distelfliege immer so nett sagt :)
Hoch motiviert habe ich also den alten Koffer, den Korb mit den aktuellen Projekten und einen Teil aus der Kommode ausgeräumt und meine Wollschätze auf dem Boden ausgebreitet.
Ich finde, dass es recht übersichtlich aussieht, aber ich muss ja gestehen, dass vermutlich nochmal genau so viel daheim bei meinen Eltern geblieben ist. Beim Umzug habe ich nämlich ganz bewusst Wolle für bestimmte Projekte ausgewählt und mitgenommen. Reste, Sockengarn und kleinere Mengen gibt es also in meinem 'schwedischen' Wollvorrat quasi (noch) kaum.
Den Mammutanteil in meinem Vorrat macht die Finkhofwolle aus. Merino dick und dünn wiegen zusammen mehr als die Hälfte. Bei der dicken Merino habe ich verschiedene Naturtöne von denen je mehr als 100g übrig waren gesammelt für eine robuste Outdoordecke. Rechts befinden sich 1200g für einen Pullover für den Mann. Da mich die Technik, wie ich den roten Faden über mehr als 5 Fäden ziehe (fürs 'Weben' nach Fair Isle Technik ist das Garn zu dick) grad nicht überzeugt, liegt das Projekt brach. Wahrscheinlich werde ich auftrennen, grau bis zur Brust stricken und diese "Pünktchen" aufsticken. Oder hat jemand von Euch noch Tipps?!
Auch die Finkhof Merino dünn ist nicht wenig. Rechts in der Tüte befindet sich Wolle, die ich selber mit Giersch/Erdholler gefärbt habe - für eine Jacke gedacht.
Dieses Garn, ist wie einiges in meinem Vorrat, ein Garn "mit Geschichte". Ich habe es mir 2011 bei mylys gekauft, als ich mit meiner Familie nach dem Staatsexamen auf Hamburg-Reise war.
Die Reste in der Mittel sind Rowan Tweed und waren die erste Strickwolle, die ich mir in Schweden gekauft habe. Der Laden war damals gleich um die Ecke und ich habe mir daraus eine Fair Isle Mütze gestrickt, aber dann nie getragen.
Oben links im Plastikbeutel sieht man von mir gesponnenes Garn: Lammwolle und Gotlandschaf, je ca. 120 g.
Unten links in lindgrün sieht man ein Souvenier aus meiner USA-Zeit von KnitPicks.
Über dieses Garn habe ich ja schon mal berichtet. Ich freue mich immer noch sehr über diese warmen freundlichen Farben, aber ein Projekt habe ich noch nicht im Kopf...
Ja, und dann noch mein aktuelles Projekt, bei dem ich mit viel Farbe gegen die Januar-Tristesse anstricke. Die Wolle kommt ebenfalls von mylys und ist 'Frische Fische' von Schoppel Wolle.
Mit Taschenrechner und Buchführung ergeben sich dann nach Adam Riese rund 5200 g. Eine ganze Menge. Ob das dieses Jahr weniger werden wird?! Dann hoffe ich mal auf "Stricken ohne Tränen", wie es die Distelfliege immer so nett sagt :)
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