Freitag, 5. Dezember 2014

Die besten Safranbullar der Welt...

... habe ich vor kurzem vor inzwischen fast 2 Wochen bei der wunderbaren Clara auf ihrem neuen Blogg entdeckt. Mit ihrer ausdrücklichen Erlaubnis darf ich hier das Rezept für Euch übersetzen und ich hoffe, dass auch bei euch bald weihnachtliche Düfte durchs Haus ziehen!
 Für ca 16 große Bullar brauch man
  • 2 Tütchen Safran (1 Gramm)
  • 3 dl Milch
  • 1 1/2 dl Zucker
  • 50 Gramm Frischhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 150 Gramm zimmerwarme Butter
  • 1 Ei
  • 11 - 12 dl Mehl
Den Safran mit etwas Zucker fein zerstoßen (z.B. im Mörser). Die Milch mit dem Safranszucker in einem Topf auf 37°C Grad erwärmen. Die warme Milch in eine Schüssel geben. Die Hefe in die warme Milch bröseln. Schließlich die übrigen Zutaten einrühren und nach und nach so viel Mehrl zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig ordentlich durchkneten und unter einem Tuch ca 40 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
 Für die Füllung
  • 100 Gramm zimmerwarme Butter
  • 100 Gramm Marzipanrohmasse (fein gerieben)
  • Saft von einer halben (Bio-)Orange
  • Schale von einer (Bio-)Orange
  • 2-3 Tropfen Bittermandelöl
zu einer streichfähigen Masse verrühren.

Den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen. Mit der Füllung bestreichen, überschlagen und zu Bullar formen (dazu habe ich hier mehr geschrieben). Die fertigen Bullar nun mit
  • 1 Ei bestreichen und mit
  • Mandelblättchen (die waren bei mir grad aus) bestreuen.
In Schweden gibt es übrigens extra "Bullarförmchen", in die man die Bullar zum Backen setzen kann. Vielleicht gehts auch mit platt gedrückten Muffinsformen?

Nochmal  ca 30 Minuten gehen lassen und dann ab in den Ofen für ca 10 bis 15 Minuten.
Das Originalrezept von Clara gibt es hier zum 'Nachlesen'.
Ich wünsche Euch ein schönes 2. Adventswochenende!

Sonntag, 30. November 2014

Sonntagsfreude: Wohlbekannte Düfte...

Jetzt ist sie wieder da, die langersehnte Zeit der Lichter, Lieder und Gerüche...
Das ätherische Öl der Tannennadeln, das beim Zuschneiden, Anfassen und Festdrücken freigesetzt wird. Der Duft von Kerzen und Tee.
Orangenschale, Mandelmasse, Safran - Dezembergerüche, die ich tief einatme und die mir Geborgenheit signalieren.

Diese Adventszeit ist eine besondere Zeit für mich, dieses Jahr. Zum einen will ich bewusst neue Wege beschreiten, neue Gedanken in Bewegung bringen, zum anderen muss ich mich mit meiner neuen Arbeitssituation zurecht finden. Der November hat nur wenig befriedigende Veränderungen und Kompromisse mit sich gebracht, also will ich im Dezember ein anderes Modell ausprobieren. In meinem adventlichen Dezember soll es Zeit für ein Leben geben, in dem ich, mein Mann und unsere Lebens-/Wertvorstellungen Paltz haben, und ich will mich nicht von meiner Arbeit auf- und anfressen lassen. Außerdem will ich die Computerzeit reduzieren. Deshalb gibts im Dezember mehr Bilder- und weniger Textbeiträge - aber das Rezept für die Safranbullar kommt noch :-)

Achja, und der Baum wurde fertig - auch eine Adventssonntagsfreude :-)

 Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.

Donnerstag, 27. November 2014

Schwedische Weihnachtsbäume

Wer kennt nicht die Weihnachtsgeschichte mit Pettersson und Findus, in der sich Pettersson und Findus einen Weihnachtsbaum basteln?! (hier gehts zum Film, etwa ab Minute 9:00)
Eine andere Pettersson&Findus-Weihnachtsgeschichten-Postkarte
Nun, diese Technik mit Bohren und Stecken scheint die gängige schwedische Praxis zu sein...
Gerade wird der große Stockholmer Weihnachtsbaum am Skeppsbrokajen unterhalb des Schlosses auf der Altstadtinsel aufgestellt.
Vor zwei Wochen sah er so aus:
Letzte Woche hatten die Kommunenmitarbeiter schon ganze Arbeit geleistet...
... und immer jeweils drei Äste an einer Stelle in vorgebohrte Löcher gesteckt. Zudem werden die Äste noch mit Drahtseilen verspannt und gesichert.
Hoffentlich werden sie bis zum 1. Advent fertig!
Ich werde berichten...

Dienstag, 25. November 2014

TisdagsTutorial: Zwiebelnetz

Gefühlt ist es schon eine Ewigkeit her, in Wirklichkeit glücklicherweise noch nicht mal ein Jahr - als ich hier mein letztes TisdagsTutorial gezeigt hatte. Irgendwie waren mir die Ideen ausgegangen und dann fehlte natürlich die Zeit... Glücklicherweise ist aber auch das ein Vorteil mit dem Bloggen, dass man immer wieder Impulse und Anstöße bekommt :-)
So stellte mir die liebe Gesa vor kurzem die Frage, wo ich denn Knoblauch, Zwiebeln und Kartoffeln aufbewahre. Nun, da bei uns die Vorratshaltung in einer kleinen Wohnung nicht ganz einfach ist, haben wir eigentlich nie mehr als 2 kg von besagtem Gemüse daheim. Die Kartoffeln verwahre ich unten im Geschirrschrank (an der kühlen Außenwand) in einer Papiertüte auf. Der Knoblauch und die Zwiebeln hängen luftig am Küchenregal - bis gestern in Plastiknetz. Äpfel, die ja Reifegase abgeben, stehen im Wohnzimmer.
Na, wenn das kein Anstoß war, endlich das Zwiebelnetzprojekt in die Tat umzusetzen?! Und ich habe es mir auch notiert, so dass ich meine Anleitung hier zur Verfügung stelle.
Man braucht Paketschnur, Jute oder Hanf sowie eine Häkelnadel Nr. 5.
Als erstes habe ich aus 6 Luftmaschen (Lm) einen Ring gehäkelt und ihn mit 12 Doppelstäbchen (DStb) ausgefüllt.
Das erste Doppelstäbchen ersetze ich mit 4 Lm, ein Stäbchen (Stb) mit 3 Lm, ein Dreifachstäbchen (3fachStb) mit 5 Lm.
In jedes DStb kam wieder ein DStb, allerdings mit 2 Lm dazwischen.
In der nächsten Runde: *1 DStb aufs DStb, 2 Lm, 1 DStb in den Lm-Bogen, 2 Lm* **wiederholen
Anschließend habe ich eine Runde Stb gehäkelt, in jeden Lm-Bogen 2 Stb.
Dann habe ich auch nicht mehr zugenommen, sondern nach oben gehäkelt:
1 Reihe DStb
2 Reihen 3fachStb
1 Reihe DStb
In vorletzten Runde habe ich Stb gehäkelt und dabei immer zwei Stb zusammengehäkelt, so dass nur noch die Hälfte der Maschen übrig war. Dann habe ich ca 10 feste Maschen gehäkelt, 10 Lm für die Henkel, dabei 5 Maschen übersprungen, dann wieder in die ca nächsten 20 Maschen feste Maschen, 10 Lm, ca 10 feste Maschen.
Schließlich habe ich alles, v.a. die Henkel zur Verstärkung, noch einmal mit festen Maschen umhäkelt. Man braucht ca 90-100 m Schnur für so ein Körbchen, in das 1,5-2 kg Zwiebeln passen.
Viel Spaß beim Nachmachen und viele winterlichen Zwiebelgerichte wünsche ich euch :-)
Bitte beachtet, dass alle Anleitungen - soweit nicht anders angegeben - mein geistiges Eigentum sind. Alle Anleitungen sind ausschließlich für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch bestimmt; auch Gegenstände, die nach den Anleitungen gefertigt werden, dürfen nicht verkauft werden.

Sonntag, 23. November 2014

Sonntagsfreude: Donnerstagslunch

Der Beruf der Muttersprachlehrerin ist ein sehr einsamer: Man reist nach seinem individuellen Stundenplan von Schule zu Schule, man ist schnell hier, mal kurz dort. Umso lustiger sind dann die Donnerstagvormittage. Da haben wir zwar viele sinnlose Treffen und Konferenzen, die im Wesentlichen voller kultureller Missverständnisse sind (kein Wunder, bei all den Sprachen und Herkunftsländern...), aber man sieht die Kollegen.
Seit August habe ich eine sehr liebe (deutsche) Kollegin, mit der die Wellenlänge einfach stimmt und wir treffen uns gerne auch mal privat, wenn die Zeit es erlaubt. Um uns öfter austauschen zu können und ohne teure Restaurants zu besuchen, treffen wir uns jetzt immer donnerstags bei mir zu Hause zum Mittagessen. Wir fahren auf direktem Wege vom Sprachzentrum hier her und wärmen unser Essen. Wenn wir unsere Reste zusammen legen, gibt es schon mal Drei-Gänge-Menüs mit Suppe, Hauptgericht und Nachspeise. Einfach so, unter der Woche. Gute Gespräche, psychologische Beratung und Haushaltstipps gratis dazu. Eine Stunde Pause, bevor der Nachmittagswahnsinn wieder beginnt.
Ich freue mich über diese Begegnung, über das gemeinschaftliche Essen, den kollegialen Zusammenhalt, sprudelnde Unterhaltung auf Deutsch und das viele Lachen :-)
 Mehr Sonntagsfreudensammler gibt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Kreativberg.

Freitag, 21. November 2014

Socken stricken (2)

Zum Wochenende kommt nun also der gewünschte zweite Teil zum Socken stricken. Zunächst hatte Heike hier die Frage nach der Ferse gestellt, die Klara im wesentlichen schon beantwortet hat.
Ich zitiere hier einfach mal: "Ich mache es so: in der ersten Reihe: eine rechts stricken, die nächste rüberheben (wie zum Linksstricken aber ohne Strickmanöver...), dann wieder eine rechts stricken und die nächste wieder rüberheben usw. bis zum Ende der Reihe.
Die nächste Reihe ist genau andersherum: die erste rüberheben, die nächste rechts stricken, wieder rüberheben die nächste rechts stricken, usw. bis zum Ende der Reihe.
Sehr bald sieht man den Effekt, und auch in welcher Reihe man gerade ist. Die länglicher erscheinenden Maschen sind die in der vergangenen Reihe nur rübergehobenen Maschen, und die kleiner erscheinenden Maschen sind die gestrickten gewesen. Dann muss man es in der aktuellen Reihe einfach andersherum machen: die länglicheren werden gestrickt, die kleineren rübergehoben.
Hinten ergibt sich ein schönes Muster: hinter den Maschen die gehoben wurden spannt sich das Garn, was den wunderbaren Effekt hat, das man zwei Lagen Garn hat und folglich die Fersenwand schön dicklich ist"

Danke, liebe Klara, für die Erklärung! So mache ich es auch, wenn ich meine dreiteilige Käppchenferse stricke (Sockenlehrgang Seite 3). Wie Klara auch schon meinte, so sieht man bald, welche Maschen abgehoben wurden und so geht das ganz einfach.
Susanne fragte dann letzte Woche wie ich meine Spitze mache. Liebe Susanne, hier kommt meine Antwort für dich :-)
Zunächst stricke ich wie bei den meisten Spitzen bis zum Nagel der kleinen Zehe.
Normalerweise nehme ich dann gleichmäßig in Runden ab, aber dieses Mal kam mein Mann mit diversen Anpassungswünschen, so dass ich letztendlich diese asymmetrische Spitze ausprobiert habe. Das Prinzip funktioniert so, dass man zunächst nur auf einer Seite jede zweite Runde zwei Maschen abnimmt, bis man den großen Zehennagel erreicht hat. Dann nimmt man jede Reihe vier Maschen ab, bis nur noch je 3 Maschen (insgesamt 12) auf den Nadeln sind.
Diesen Abschluss mache ich immer gleich, egal ob ich eine symmetrische oder asymmetrische Spitze stricke: Ich hebe nun die Maschen von zwei Nadeln auf eine, so dass ich zwei parallele Nadeln mit je sechs Maschen vor mir habe. Dabei ist es auch wichtig, dass die Parallele waagrecht verläuft, also in einer Linie mit dem Abnahmeband.
Nun schneide/reisse ich nach etwa 30-40 cm den Faden ab und wende die Socke von innen nach außen. Wie auf der Bilderfolge zu sehen, ziehe ich zunächst die Nadeln ganz in eine Richtung, so dass ich sie leicht in die Öffnung einführen kann, dann schiebe ich sie senkrecht fast ganz durch und ziehe dann den Socken drüber. Wenn man die Enden der Nadeln dann noch durchzieht, aufpassen, dass keine Masche verloren geht. Schließlich auch den Faden durchziehen und fertig.
Dann richte ich das Strickstück so aus, dass die Nadel mit dem Faden zu mir zeigt und ich führe den Faden unter zweiten Nadel durch zur Fadenhalte-Hand. Ich nehme den Faden normal auf und hebe dann mit der rechten Nadel die 1. Masche der hinteren Nadel auf die vordere. Beide ersten Maschen stricke ich nun zusammen ab.
Wenn ich zwei Maschen auf diese Weise abgestrickt habe, ziehe ich wie beim normalen Abketten die rechte Masche auf der rechten Nadel über die linke. Dann stricke ich zwei weitere Maschen zusammen hab und kette eine ab und so weiter bis alle Maschen zusammengestrickt und abgekettet sind. Durch die letzte Schlaufe ziehe ich den Faden durch und vernähe ihn etwas.
Der große Vorteil mit diesem Abschluss ist, dass man auf ganz einfache Weise und in einem Arbeitsgang einen schönen, flachen und haltbaren Sockenabschluss machen kann. Wird der Wulst nämlich zu dick, dann drückt auch das wieder...
Von außen ist der Abschluss fast unsichtbar.
Ich wünsche Euch einen schönen Abend und viel Spaß beim Sockenstricken :-)

Donnerstag, 20. November 2014

Leben mit der Dunkelheit

Wenn ich oder meine Familie erzählen, dass ich in Schweden gelandet bin, ist die erste Reaktion der Gesprächspartner oft: "Oh die Arme, da ist es ja den ganzen Winter dunkel! Wie macht sie das nur?"

Ehrlich gesagt, frage ich mich das auch oft ;-) Als ich als Ausstauschstudentin für ein Jahr in Schweden war, fand ich den Winter zwar dunkel, aber es war alles so spannend - ein Erlebnis, das man sicher nur einmal im Leben hat...
Tja, nun ist ja das Leben öfter anders als man denkt und als ich 2012 hier ankam wurde ich von der Dunkelheit ziemlich unangenehm überrascht. Gerade die Perspektive "mindestens die nächsten 20 Jahre" machten das ganze ziemlich trostlos. Der Winter 2013/14 war aber wohl der schlimmste bisher - die traurigste Kinderwunschzeit, Studium, erste Gehversuche im Arbeitsleben und kein Schnee, das war sehr heftig. Eine handfeste Winterdepression - mit allem was dazugehört - hatte mich überrollt.
Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal ganz bewusst an diesen Winter herangegangen. Natürlich ist es viel dunkler als in Süddeutschland, aber es ist ja auch ein bisschen schön exotisch ;-) Und ganz dunkel, so wie am Polarkreis und nördlicher wird es schließlich auch nicht, sondern wir haben im Dezember immerhin noch 6 Stunden Tageslicht, das je nach Wetterlage mehr oder weniger sicht- und spürbar ist.
Da wir auch schon mit einem ungewöhnlich dunklen November zu leben haben, ist das eine gute Vorbereitung auf Dezember/Januar. Ich suche die Sonne, wo immer sie zu sehen ist und diese Woche beehrte sie uns gleich mit drei, vier Stunden gestern.
So weit es die Arbeit zulässt, gehe ich auch täglich und bei jedem Wetter raus. Eine schöne Sache in Schweden sind die sog. Elljusspår in den Parks, also beleuchtete Wege und Steige, so dass man auch im Dunkeln spazieren, joggen, Rad fahren, Schlittschuhlaufen und vieles mehr kann. Das ist eigentlich, glaube ich, sogar das Wichtigste und so ist mein Vorsatz für die kommende Woche und den nächsten Monat, meine Arbeit so umzuschichten, dass ich zumindest eine halbe Stunde bei Tageslicht flott spazieren gehen kann.
Ganz viel frisches Obst und Gemüse stehen nun auf unserem Speiseplan. Die skandinavischen Länder sind ja auch nicht gerade der Hit, wenn man sich regional mit Grünzeug versorgen will. So wurde der Regional-Begriff auf Europa ausgedehnt und Bio-Bananen sind auch akzeptabel. Die Äpfel sind aus einer Importlieferung aus Bayern :-)
Eine gesunde, aktive Lebensweise allein reicht aber nicht aus und so nehme ich auf Empfehlung meiner Schwägerin, die Ärztin ist, zum ersten Mal D-Vitamin-Tropfen. Das ist ganz unproblematisch und sie schmecken auch nach nichts :-)
Außerdem versuche ich, es uns in der Wohnung so schön und gemütlich wie möglich zu machen. Grüne Zweige für die Augen, der harzige Duft für die Nase - das tut gut und lässt die Vorfreude schon ein bisschen größer werden.
Ein sehr, sehr gutes Buch und ein schönes Hobby bringen auch 'Sonnenstrahlen', wenn es gerade mal wieder schon, oder auch am Sonntag morgen immer noch, dunkel ist. Schwedische Krimis im Winter? Nein, danke!

Die letzten Tage gelang es mir leider nicht so gut, mich an meine eigenen Ratschläge zu halten und so fühlte ich mich kraftlos und niedergeschlagen. Wie wichtig das Vitamin D und Sonnenlicht nicht nur für unsere psychische Gesundheit sind, zeigt auch schwedische Forschung: Wie an der Universtität Uppsala herausgefunden wurde, haben somalische Frauen, die als Flüchtlinge/Immigranten nach Schweden, kamen oft gar kein messbares Vitamin D im Körper (je dunkler die Haut, desto schwerer ist geringe Sonnenstrahlung aufzunehmen). Neben Folgeerscheinungen wie Knochen- oder Muskelerweichung kann das auch zu Problemen bei Schwangerschaft und Geburt führen und nicht zuletzt wird auch spekuliert, ob der deutlich höhere Anteil an autistisch geborenen Kindern mit somalischen Eltern nicht auch etwas mit dem Vitamin D-Mangel zu tun haben könnte.

Schließlich ist es aber auch unglaublich wichtig, dass man trotzdem seinen Rhythmus beibehält und genügend Schlaf abbekommt. Ist es nämlich erstmal dunkel, dann verliert man schnell das Zeitgefühl. Zu wenig Schlaf ist aber noch schrecklicher an dunklen Tagen als an hellen, sonnigen.
Deshalb schicke ich diesen Post nun ins www und gehe zeitig ins Bett! :-)