Viele meiner 'frommen' Wünsche und guten Vorsätze für den März ließen sich leider nicht umsetzen, sie gingen irgendwo im Alltag unter. Generell war der März von einem hohen Arbeits- und Lebenstempo gekennzeichnet - erstaunlich, was alles so in einem Monat Platz finden kann. Trotz der Belastung gelang es mir zumindest meine Gefühle einigermaßen in den Griff zu bekommen, manches gelassener und milder zu betrachten. Wenn man die Situation schon nicht ändern kann, dann vielleicht zumindest den Blickwinkel. Und ich versuche auch auf mich selbst gelassener zu sehen. Es geht einfach nicht alles: Arbeiten, Studieren, vollwertig kochen, kreativ sein, bloggen, Kontakte pflegen... Entsprechend habe ich mir im März 'erlaubt', einfach mal weniger zu lesen. Es ist ok, ein wenig da und dort zu blättern, nur die Tageszeitung zu überfliegen oder sich auch einfach mal von Radio und Mediathek berieseln zu lassen. Unverhofft kam ich aber doch noch zu einem intensiven Lesevergnügen: Auf unserer langen Reise habe ich das Buch "Ich werd sowieso Rapper" von Lea Feynberg gelesen. Ich hatte die Woche zuvor das Gespräch mit ihr auf Bayern 2 (als Podcast) gehört und fühlte mich sehr angesprochen. Es war ein kurzweiliges Buch, das dank der einfachen und klaren, manchmal auch sehr lustigen Sprache ein perfekter Reisebegleiter war. Und heute am letzten Märztag will ich schon ein bisschen in der April-Servus blättern, wenn ich gleich in die Schule zum Nachmittagsunterricht fahre ;)
Oh, ich wusste gar nicht, dass es auch eine Bayern-Ausgabe gibt, sehr fein - ein Stück Heimat mit im Norden. Alles Liebe, Martina :-)
AntwortenLöschenDas Buch klingt lustig. Manchmal blättere ich auch einfach nur gerne in Zeitschriften - das entspannt so schön weil man nur die Artikel liest, die einen interessieren und alles andere weiterblättern darf. Eine schöne Woche wünscht dir
AntwortenLöschenKarin