Diese Woche hat uns das Göteborger Wetter wahrlich gezeigt, dass es erst Anfang Februar ist, und dass die Wochen bis zum Vorfrühling noch lange, kühl und grau sein werden. Umso mehr ein Grund, sich etwas Grünes und Frisches ins Haus zu holen.
Ich ziehe nun wöchentlich Sprossen. Die Gläser haben sich bei mir sehr gut bewährt und ich werde, nachdem die alten Keimgut-Bestände dem Ende zu gehen, erstmals auf die Sonnentor-Mischungen umsteigen. Diese haben viel mehr kleine, feine Samen, aber ich hoffe, es klappt trotzdem.
Diese Woche habe ich einen Maroni-Spinat-Salat ausprobiert: Ich habe eine halbe rote Zwiebel in Wasser ein paar Minuten gedünstet und dann mit Apfelessig (im Original Dattelessig), Olivenöl, Ahornsirup, Senf und Salz zu einem Dressing verrührt. Das mit dem Andünsten war ein guter Trick, um die Schärfe zu mildern.
In einer Pfanne Cashew-Bruch trocken anrösten...
... und in einer Schüssel folgende Zutaten zusammenmischen: Babyspinat, 4 Pflaumen (ich habe eigene aus dem Gefrierfach einfach auftauen lassen), essfertige Maroni/Kastanien (geviertelt) sowie eine halbe Avocado.
Mit dem Dressing gut vermischen und gleich essen, damit es kein "Gatsch" wird. Dazu gab es bei uns warme Käsebrote mit frischen, knackigen Sprossen.
Das Salatrezept kommt aus diesem tollen Buch, das mir meine liebe Freundin K. geschenkt hat. :-)
Samstag, 4. Februar 2017
Freitag, 3. Februar 2017
Apfelliebe: Schnelles Apfelbrot
Jetzt ist aber glücklicherweise der fernsehfreie Februar ;-) und ich verrate euch endlich das Rezept für das schnelle Apfelbrot:
Zwei Kastenformen fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Den Ofen auf 175°C vorheizen.
In einer Schüssel alle trockenen Zutaten mischen:
- 4 dl Haferflocken
- 300 g feines Dinkelmehl
- 300 g Vollkorn-Dinkelmehl
- 1 dl Leinsamen
- 1 dl Sonnenblumenkerne
- 1 1/2 TL Salz
- 4 TL Bikarbonat (Backnatron)
- 2 geriebene Äpfel,
- 2 EL Honig und
- 9 dl (900 ml) flüssigen Magerjoghurt
Ich will auch noch die Gelegenheit nutzen und kurz Gesas Fragen von der Sonntagsfreude beantworten:
Nein, leider backe ich viel zu selten unser eigenes Brot. Ich hoffe, dass es aber wieder mehr wird. Seit November haben wir jetzt einen großen Gefrierschrank und mein Ziel ist es, eine Schublade nach und nach mit selbstgebackenem Brot zu füllen, so dass immer was da ist. Wenn ich in Deutschland bin, kaufe ich dort Brot ein und gefriere es teilweise ein. Ebenso gibt es in unserem Bioladen sehr gutes Brot.
Sauerteigbrot habe ich schon seit fast einem Jahr nicht mehr gemacht. Schade eigentlich...
Ich habe mehrere Alltagsbrote, die alle mit Hefe oder Backpulver bzw. Bikarbonat gebacken werden (z.B. Jakobs Dinkelbrot) und so recht flott gehen. Andererseits bin ich recht experimentierfreudig und teste auch gerne neue Rezepte.
Endlich Freitag!
Was für eine Woche! Trotz bester Vorsätze kam ich einfach nicht zum Bloggen, die Schule hatte mich fest im Griff. Ich betreue im Moment eine Lehramtsstudentin, die hervorragende Unterrichtsversuche macht, aber auch Zeit in Anspruch nimmt, viele erkrankte Kollegen, ein furchtbar emotionaler Elternabend, Konferenzen und und und... Gestern kam ich fast nicht mehr nach Hause, ich musste bei einem Kiosk einen Zwischenstopp einlegen, denn ich war total unterzuckert, ausgetrocknet und eine Migräneattacke war auf dem Weg. Daheim fiel ich nur noch aufs Kanapee und erinnere mich nicht mal mehr, wie ich ins Bett kam.
Trotzdem möchte ich keine andere Arbeit. Die Begegnungen mit Menschen über verschiedene Alters- und Kulturgrenzen hinweg sind sehr wichtig für mich und obwohl es nur Kleinigkeiten sind, glaube ich, dass ich einen bestimmten Unterschied bewirken kann. Gerade in solchen Zeiten wie diesen, leisten Lehrer einen wichtigen Beitrag bei der Ausbildung zukünftiger mündiger Bürger, von denen hoffentlich die meisten die freiheitliche, demokratische Grundgesinnung annehmen, die in den Lehrplänen der meisten europäischen Länder verankert ist.
Göteborg hat mal wieder mit bezaubernden Grautönen die Tage "erhellt" und ich kann es kaum erwarten, bis ich auch endlich das Februar-Kalenderblatt umblättern kann und der März sich ankündigt. Im Moment kann ich mir kaum vorstellen, dass ich jemals wieder im Garten arbeiten werde...
Nun denn, ich schulde euch noch einige Blogeinträge, die ich rückdatieren werde, so dass die Reihenfolge hier wieder stimmt. Bitte also hier unten drunter weiter lesen :-)
Trotzdem möchte ich keine andere Arbeit. Die Begegnungen mit Menschen über verschiedene Alters- und Kulturgrenzen hinweg sind sehr wichtig für mich und obwohl es nur Kleinigkeiten sind, glaube ich, dass ich einen bestimmten Unterschied bewirken kann. Gerade in solchen Zeiten wie diesen, leisten Lehrer einen wichtigen Beitrag bei der Ausbildung zukünftiger mündiger Bürger, von denen hoffentlich die meisten die freiheitliche, demokratische Grundgesinnung annehmen, die in den Lehrplänen der meisten europäischen Länder verankert ist.
Göteborg hat mal wieder mit bezaubernden Grautönen die Tage "erhellt" und ich kann es kaum erwarten, bis ich auch endlich das Februar-Kalenderblatt umblättern kann und der März sich ankündigt. Im Moment kann ich mir kaum vorstellen, dass ich jemals wieder im Garten arbeiten werde...
Nun denn, ich schulde euch noch einige Blogeinträge, die ich rückdatieren werde, so dass die Reihenfolge hier wieder stimmt. Bitte also hier unten drunter weiter lesen :-)
Donnerstag, 2. Februar 2017
Auf Lichtmeß - das Ende des WinterHandarbeitsBingos
Nachdem das HerbstHandarbeitsbingo so gut angekommen war, erstellte ich einfach aus Spaß an der Freude ein Bonus-Bingofeld für die Winter- und Weihnachtstage. Ich war nicht sonderlich zielstrebig und habe zeitweise auch gar nicht daran gedacht, sondern mich eher treiben lassen, aber ein paar Kreuze kamen doch zusammen.
Wer Lust hat, kann gerne hier in einem Kommentar Beiträge verlinken, aber wie angekündigt, werde ich keine große Zusammenschau oder Auslosung durchführen. Auch mache ich jetzt eine Frühlings- und Sommerpause von den Handarbeitsbingos, Arbeiten im Haus und vor allem im Garten verlangen meine Aufmerksamkeit und meine Zeit. Alles hat seine Zeit und ich denke der (Spät-)Herbst ist einfach natürlicherweise eine gute Zeit, um sich mehr den Handarbeiten zu widmen.
Ich danke euch noch mal alle fürs Mitmachen und die vielen positiven Rückmeldungen und ihr könnt schon gespannt sein, wenn es im September wieder heißt: HerbstHandarbeitsBingo :-)
Wer Lust hat, kann gerne hier in einem Kommentar Beiträge verlinken, aber wie angekündigt, werde ich keine große Zusammenschau oder Auslosung durchführen. Auch mache ich jetzt eine Frühlings- und Sommerpause von den Handarbeitsbingos, Arbeiten im Haus und vor allem im Garten verlangen meine Aufmerksamkeit und meine Zeit. Alles hat seine Zeit und ich denke der (Spät-)Herbst ist einfach natürlicherweise eine gute Zeit, um sich mehr den Handarbeiten zu widmen.
Ich danke euch noch mal alle fürs Mitmachen und die vielen positiven Rückmeldungen und ihr könnt schon gespannt sein, wenn es im September wieder heißt: HerbstHandarbeitsBingo :-)
Mittwoch, 1. Februar 2017
FernsehFreier Februar
Als ich bei Gesa letzten Sonntag von ihrer Idee des Fernsehfreien Februars las, war ich sofort begeistert. In vielen Punkten ihres Textes konnte ich mich wirklich wiedererkennen. Hier ist auch Fernsehen (bzw. in der Mediathek findet sich immer was...) oft die einfachere Abendbeschäftigung, aber nur mäßig zufriedenstellend auf die Dauer.
Dabei habe auch ich viele un-fertige Strickprojekte, un-gehörte Podcasts und Hörbücher, un-gelesene Zeitungen, ein un-geplantes Gartenjahr usw.
Jeden Abend werde ich nicht zum Bloggen kommen, aber ich denke, dass ich wöchentlich einen Rückblick bzw. eine Zusammenschau und Auswertung hier zeigen werde. Ein paar Ausnahmen werde ich mir aber gönnen, allerdings will ich wirklich vom allabendlichen Berieseln lassen weggkommen. Auf in einen Fernsehfreien Februar!
Dabei habe auch ich viele un-fertige Strickprojekte, un-gehörte Podcasts und Hörbücher, un-gelesene Zeitungen, ein un-geplantes Gartenjahr usw.
Jeden Abend werde ich nicht zum Bloggen kommen, aber ich denke, dass ich wöchentlich einen Rückblick bzw. eine Zusammenschau und Auswertung hier zeigen werde. Ein paar Ausnahmen werde ich mir aber gönnen, allerdings will ich wirklich vom allabendlichen Berieseln lassen weggkommen. Auf in einen Fernsehfreien Februar!
Das Bild habe ich mir von Gesa ausleihen dürfen. Vielen Dank dafür!
Und herzlichen Dank für die tolle Idee! Ist noch jemand dabei?!
Yarn Along 1/2017
Knitting: Felted mittens for my husband (freestyle according to this pattern)
Reading: Edda - islandic sagas and a book about knitting viking-style
Joining Ginny for another inspiring Yarn Along
Im Heimat- und Sachunterricht stehen im Moment die Wikinger auf dem Stundenplan (Heimatkunde/Geschichte). Das ist sehr spannend und die Kinder sind mit Begeisterung dabei. Dabei sollen wir auch die nordischen Götter durchnehmen. Tja, da brauche ich selbst ein bisschen Nachhilfe, ist mir das doch alles nicht so vertraut. Mit jeder Unterrichtsstunde, die ich vorbereite, lerne ich noch etwas Neues dazu und niemand soll mir den Vorwurf machen, ich würde mich - als neue Staatsbügerin - mit der Geschichte Schwedens nicht auskennen ;-)
Das Wikinger-Strickbuch entdeckte ich im Museumsshop des Stadtmuseums in Göteborg. Wunderschöne Zopfmuster und sehr ausführliche Erklärungen zum Formenschatz und der Ästhetik der Wikingerzeit.
Sonntag, 29. Januar 2017
Sonntagsfreude 2/2017: Unser tägliches Brot
Am Sonntag
einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die
ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung
schlicht und einfach eine
Sonntagsfreude sind :)
Auf Weihnachten haben wir diesen wunderschönen Zirbenholz-Brotkasten vom bayerischen Christkindl bekommen. Damit ist für mich ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Nun habe ich ihn auch endlich "eingeweiht", gut vier Wochen später, mit selbstgebackenem Brot.
Es ist eine Freude, diesen Kasten zu besitzen und damit die Möglichkeit haben, das selbst gebackene Brot gut aufbewahren zu können, ohne Plastik... Eine Form der Wertschätzung auch, für das eigene Handwerk, das eigene Essen.
Freude bereitet mir auch dieses schöne, von Hand bestickte Tuch, das meine Mama noch in die Brotdose hineingelegt hat. Unser tägliches Brot gib uns heute... Eine Erinnerung und eine Mahnung und auch ein Ausdruck der Dankbarkeit, was mir in diesen Tagen immer wieder bewusst wird - es ist in diesen Tagen nicht selbstverständlich, dass wir in Frieden und Freiheit leben können und dass wir immer täglich Brot und anderes in Fülle auf dem Tisch haben.
Abonnieren
Posts (Atom)