Freitag, 3. Februar 2017

Endlich Freitag!

Was für eine Woche! Trotz bester Vorsätze kam ich einfach nicht zum Bloggen, die Schule hatte mich fest im Griff. Ich betreue im Moment eine Lehramtsstudentin, die hervorragende Unterrichtsversuche macht, aber auch Zeit in Anspruch nimmt, viele erkrankte Kollegen, ein furchtbar emotionaler Elternabend, Konferenzen und und und... Gestern kam ich fast nicht mehr nach Hause, ich musste bei einem Kiosk einen Zwischenstopp einlegen, denn ich war total unterzuckert, ausgetrocknet und eine Migräneattacke war auf dem Weg. Daheim fiel ich nur noch aufs Kanapee und erinnere mich nicht mal mehr, wie ich ins Bett kam.

Trotzdem möchte ich keine andere Arbeit. Die Begegnungen mit Menschen über verschiedene Alters- und Kulturgrenzen hinweg sind sehr wichtig für mich und obwohl es nur Kleinigkeiten sind, glaube ich, dass ich einen bestimmten Unterschied bewirken kann. Gerade in solchen Zeiten wie diesen, leisten Lehrer einen wichtigen Beitrag bei der Ausbildung zukünftiger mündiger Bürger, von denen hoffentlich die meisten die freiheitliche, demokratische Grundgesinnung annehmen, die in den Lehrplänen der meisten europäischen Länder verankert ist.

Göteborg hat mal wieder mit bezaubernden Grautönen die Tage "erhellt" und ich kann es kaum erwarten, bis ich auch endlich das Februar-Kalenderblatt umblättern kann und der März sich ankündigt. Im Moment kann ich mir kaum vorstellen, dass ich jemals wieder im Garten arbeiten werde...

Nun denn, ich schulde euch noch einige Blogeinträge, die ich rückdatieren werde, so dass die Reihenfolge hier wieder stimmt. Bitte also hier unten drunter weiter lesen :-)

2 Kommentare:

  1. Liebe Barbara, ich finde es bewundernswert, dass du deine Arbeit, die dich so viel Kraft kostet, trotzdem so sehr magst! Ich weiß nicht, ob ich das könnte.. Aber vielleicht lese ich unbewusst v. a. die anstrengenden, frustrierenden Seiten des LehrerInnenberufs aus deinen Beiträgen heraus! Wie auch immer, toll, dass es so engagierte und - ja, doch, ich würde es so nennen - aufopfernde Lehrerinnen gibt! Und der Februar geht bestimmt schnell vorbei! Ist ja ein kurzer Monat! :-) Liebe Grüße, Gesa

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  2. Liebe Barbara, wieder einmal mehr lese ich bei dir still mit, und muss denn heute auch mal Wort geben. Ich kann dich gut verstehen, zwischen der Arbeit und den Ansprüchen zerrieben zu werden, das Gefühl kenne ich nur zu Gut. Die kurzen Momente "Auftanken" zwischendurch, die sind es, die mir viel Kraft geben. Außerdem versuche ich es mit viel Struktur und Planung.
    Gegen das GRAU und die Feuchtigkeit hilft bei mir wöchentliche Sauna.
    Sei gegrüßt in der unbedingten Hoffnung, dass es besser wird Regine

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