Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Das muss ich mir gerade beim Essen immer wieder vor Augen halten. Es macht mir große Freude, immer wieder neue Rezepte auszuprobieren, Kochbücher durchzublättern und auch im Internet zu suchen. Dabei geht es weniger um exotische Zutaten als um neue Rezepte. Allerdings kann ich mich auch leicht damit selbst unter Druck setzen. Für 2017 will ich dem Bewährten einen wohlverdienten Platz auf dem Speiseplan einräumen.
Allerdings vergesse ich auch oft, was gut ist und sich bewährt hat. Dann sitze ich abends, totmüde und leer im Kopf, vor einem leeren Einkaufszettel und vor einem leeren Speiseplan - und nichts fällt mir ein. Nun überlege ich, irgendwie eine Liste mit Gerichten, die uns schmecken, aufzuschreiben. Allerdings bin ich unschlüssig, wie ich das anfangen soll: In ein Büchlein? Auf losen Blättern? Alphabetisch? Thematisch?
Wie macht ihr denn das so? Hat jemand gute Tipps?
Für die Apfelpfannenkuchen einfach einen etwas dickeren Pfannenkuchenteig machen und dann zwei Äpfel grob hineinreiben. Von beiden Seiten goldgelb backen und dann mit Zimtzucker genießen.
Mit einer Gemüsesuppe davor ist das ein gutes, preiswertes Essen.
Mmh lecker. Ich bin dazu übergegangen auch diese Dinge, für die ich eigentlich kein Rezept brauche, mit in die Rezeptsammlung aufzunehmen. Denn dort gucke ich wenn mir nichts einfällt. Früher war das ein Ordner inzwischen habe ich sie im Tablet.
AntwortenLöschenWir haben vor knapp 10 Jahren, als die beiden inzwischen erwachsenen 'Kinder' noch im Haus waren, mal eine Liste auf ein Din A 5 Blatt geschrieben, mit unseren ca. 25 Standard-Familien-Gerichten und in den Durchgang von Küche zum Essraum gepinnt. Wenn nichts geplant ist und mir nichts einfällt - ein Blick darauf hilft immer. Wenn nicht mir, dann den anderen Familienmitgliedern, wer gerade dran ist mit Kochen bzw. wer Hunger hat .... Pfannenkuchen sind übrigens auch drauf....
AntwortenLöschenDein Apfelbrot haben wir am Wochenende gebacken und es schmeckte fantastisch! Diese Apfelpfannkuchen werde ich mir nun für nächsten Sonntag vormerken... :-)
AntwortenLöschenHerzlichen Dank für deine Ideen und Rezepte! Und überhaupt für deinen Blog, ich lese sehr gerne bei dir mit...
Menu-Ideen sammle ich in einer Mappe, kunterbunt durcheinander.
Während ich hier so sitze und Rezepte aus schrot&Korn und sonstigen Heften schnippel, kommt mir die Idee, dass eine Sortierung nach Frühling/Sommer/Herbst/Winter und Jederzeit vielleicht hilfreich wäre? Dann blättert man/frau im Sommer nicht ständig durch Grünkohlrezepte? Aber wie das System dann aussehen soll (Ordner, Heft, digital..) weiß ich leider auch noch nicht..
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Ich koche überhaupt nicht nach Rezept. Es gibt ein paar Sorten Fleisch, die ich gut kann, dazu gibt es dann Nudeln, Reis, Semmelknödel oder Kartoffelbrei oder Kartoffelsalat. Es gibt ein paar Süßspeisen, die wir mögen. Soßen mache ich mit dem, was ich an Gemüse usw. gerade da habe, manches ist auch eingefroren, ... für die Mahlzeiten habe ich keine Rezepte, bzw. manches mittlerweile im Kopf. Grundzutaten habe ich immer im Haus, kaufe ich auch nach Angeboten im Supermarkt auf Vorrat. Fleisch ist auch immer was in der Truhe und Obst vom Garten auch. Habe heute zum Beispiel überlegt, dass ich morgen Pfannkuchen oder Ofenberliner mache, muss mal schauen, ob ich noch Hefe da habe. Falls nicht, dann eben die Pfannkuchen. Eier habe ich täglich frisch von den Hühnern, Milch kaufe ich sowieso Kartonweise ein, Mehl sind auch immer einige Kilo im Haus, ...
AntwortenLöschenMache mir da keinen Kopf mit Speiseplan und Essenlisten.
Und wenn es schnell gehen muss, dann gibt es Tomatensoße - selbst eingekocht - und Spaghetti, das habe ich auch immer da.
Kartoffeln kaufe ich im Herbst frisch und lagere sie selbst ein, dann sind sie noch nicht geschwefelt. Im Handel bekommt man später nur noch die geschweflten Kartoffeln, auch in den Bioläden, damit die Kartoffeln sich halten und nicht austreiben. Zwiebeln kaufe ich auf säckeweise im Herbst und lagere sie selbst ein, dann wenn eben die Sachen Saison haben.
Manches gibt es bei uns über den Winter auch nicht: Gurken, frische Tomaten, verschiede Früchte, wer will schon Erdbeeren im Winter? Ich nicht und Birnen aus Marokko müssen auch nicht sein. Dann lieber Äpfel vom Bauern im Nachbardorf.
Du könntest eure Lieblingsgerichte kochen, fotografieren und die Ausdrucke an den Kühlschrank heften. Dann siehst du schon am Morgen, worauf du am Abend Lust hast. Liebe Grüsse von Regula
AntwortenLöschenIch reiße mir Rezepte, die mir gefallen, aus Zeitschriften raus - außer bei der Servus, da überspringe ich diesen Schritt ;o). Wenn ich sie dann nachgekocht und für gut befunden habe,
AntwortenLöschentippe ich sie in den Computer und drucke sie als A4-Karteikarte aus. Je nach Bedarf kann ich noch ein kleines Bild mit auf die Karte drucken. Ich habe 2 Kartenboxen, eine fürs Kochen und eine fürs Backen. Auserdem benutze ich verschiedenfarbige Karteikarten (gelbe für Kekse, weiß für Kuchen, grün für Brot) und ordne alphabetisch. Karteikarten haben für mich den Vorteil, dass ich die Rezepte jederzeit ändern kann, wenn es Verbesserungen gibt, verschiedene Mengen in verschiedenen Farben drucken kann, die Karten beim Zubereiten an die Magnetwand pinnen kann und Gästen, die nach dem Rezept fragen, einfach die Karte mitgeben kann.
Allerdings ist die Optik der Karteikisten verbesserungsbedürftig...
Für mich ist nach Loserblattsammlung, Einschreibbuch und Ordner die Karteikistenvariante die beste Lösung.
Liebe Grüße Jonna
Ich fotografiere mir die für lecker befundenen Sachen und speichere sie bei Instagram. Dann schau ich da rein, wenn ich mal keine Idee habe. Oder, was noch häufiger vorkommt, ein bestimmtes Rezept wiederfinden möchte. Denn ich habe wirklich sehr, sehr viele Kochbücher und kann mich oft nicht mehr erinnern, wo ich ein bestimmtes Rezept gelesen habe. Bei Instagramm wird dies dann unter dem Bild gespeichert
AntwortenLöschenViele liebe Grüße
Marita