Das Stricken geht mir im Moment schnell und leicht von der Hand. Es tut mir gut und man kann es leichter zur Hand nehmen und wieder weglegen als Nähprojekte, bei denen man manchmal einfach länger dran bleiben muss, um in einen Arbeitsfluss zu kommen. Meine Strickprojekte sind überall im Haus verteilt und so stricke ich hier mal eine Reihe, da mal eine Reihe. Vorm Schlafen, zum Frühstück, während die Spülmaschine läuft, beim Anheizen des Holzofens.
So waren die Handschuhe für meinen Mann ratzfatz fertig, aber sie waren mir noch etwas zu fad und unpersönlich. Da ich im Moment auch grad so im "Wikinger-Fieber" bin, wollte ich sie noch mit einem alten Muster aus Gotland besticken: Raben (vielleicht die beiden Raben Odins?!)
Ungefilzt waren die Handschuhe wirklich riiiesig und ich hatte schon Zweifel, ob sie so eingehen, dass sie passen werden...
Ein Bad in der Spüle mit viel warmem Wasser und Schmierseife später...
... hatten sie wirklich die perfekte Größe bekommen.
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Sie sind wunderbar weich und warm, haben eine robuste Textur und mir gefällt auch die 'haarige' Oberfläche sehr gut. Nun kann sie mein Mann gleich einweihen, wenn er dieser Tage auf Exkursion in Südschweden ist.
Ich habe mit Resten von Drops Alpaca von diesen Handschuhen gestrickt. Einen Link zur Anleitung habe ich hier eingefügt. Allerdings strickte ich die Handschuhe in Runden, nicht flach.






Diese "Wikinger-Handschuhe sind wunderschön geworden. Auch eine gute Idee, Wollreste zu verarbeiten. Ich finde man kann auf den Bildern fast sehen wie kuschelig weich und warm sie sind.
AntwortenLöschenDein Mann hat nun sicher nie mehr kalte Hände!
Liebe Grüße aus dem Süden in den Norden