Freitag, 3. Februar 2017

Apfelliebe: Schnelles Apfelbrot

Das Brot im Brotkasten bei der letzten Sonntagsfreude war mein frisch gebackenes Apfelbrot. Das Rezept stammt aus dem Back- und Kochbuch von Saltå Kvarn, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme. Eine Kuriosität muss ich noch dazu erzählen, denn der Bäckermeister der Mühle ist ein Deutscher mit Namen Manfred Enoksson. In dem Back- und Kochbuch ist auch ein Foto von ihm. Im Herbst lief dann im schwedischen Fernsehen eine Show mit dem Titel "Glaube, Hoffnung, Liebe", in der ein bekannter finnlandschwedischer Moderator vier PastorInnen und Diakonen helfen soll, einen Patner/eine Partnerin zu finden. Nicht gerade Abendunterhaltung auf höchstem Niveau, aber glücklicherweise auch nicht so seicht wie Shows auf diversen privaten Sendern. Und nachdem alle im Lehrerzimmer darüber sprachen, begann ich auch zu schauen. Dabei fiel mir ein Anwärter auf eine der Pastorinnen auf. Er hieß Manfred und hatte einen deutschen Akzent. Na, ihr ahnt es schon... Es war der Bäcker, den ich aus meinen Backbuch "wiedererkannte". Tja, die Pastorin hat ihn aber nicht genommen und jetzt bekommt sie nie gutes Bio-Gebäck und Brot. Selber Schuld ;-)
Jetzt ist aber glücklicherweise der fernsehfreie Februar ;-) und ich verrate euch endlich das Rezept für das schnelle Apfelbrot:

Zwei Kastenformen fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Den Ofen auf 175°C vorheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten mischen:
  • 4 dl Haferflocken
  • 300 g feines Dinkelmehl
  • 300 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1 dl Leinsamen
  • 1 dl Sonnenblumenkerne
  • 1 1/2 TL Salz
  • 4 TL Bikarbonat (Backnatron)
In einer zweiten Schüssel mischt man alle feuchten/flüssigen Zutaten:
  • 2 geriebene Äpfel, 
  • 2 EL Honig und 
  • 9 dl (900 ml) flüssigen Magerjoghurt
Den Teig nun sofort in die Kastenformen füllen und etwa 75 bis 80 Minuten backen.
Ich will auch noch die Gelegenheit nutzen und kurz Gesas Fragen von der Sonntagsfreude beantworten:
Nein, leider backe ich viel zu selten unser eigenes Brot. Ich hoffe, dass es aber wieder mehr wird. Seit November haben wir jetzt einen großen Gefrierschrank und mein Ziel ist es, eine Schublade nach und nach mit selbstgebackenem Brot zu füllen, so dass immer was da ist. Wenn ich in Deutschland bin, kaufe ich dort Brot ein und gefriere es teilweise ein. Ebenso gibt es in unserem Bioladen sehr gutes Brot.
Sauerteigbrot habe ich schon seit fast einem Jahr nicht mehr gemacht. Schade eigentlich...
Ich habe mehrere Alltagsbrote, die alle mit Hefe oder Backpulver bzw. Bikarbonat gebacken werden (z.B. Jakobs Dinkelbrot) und so recht flott gehen. Andererseits bin ich recht experimentierfreudig und teste auch gerne neue Rezepte.

3 Kommentare:

  1. Dein Brot sieht lecker aus! Liebe Grüße Petra

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  2. Yammy ist das lecker! Ich sitze hier gerade und geniesse dieses sündhaft lecker Apfelbrot. Nur mit Butter es ist ein Gedicht.
    Heute Morgen gesehen und gleich ausprobiert. Ich habe lange mehr kein Brot gebacken. Doch dieses Rezept hat mich sofort angesprochen. Es hat sich gelohnt.
    Danke das du das Rezept mit uns geteilt hast. Es ist so lecker und geht so schnell.
    Liebe Grüße, Marita

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  3. Vielen Dank, liebe Barbara, für die Antworten auf meine Fragen! :-) Und für das Rezept! Ich habe mir fest vorgenommen, ab nächster Woche zumindest den Großteil unseres Brotes wieder selbst zu backen. Und für's Wochenende werde ich dann sicher dein Apfelbrot auch einmal ausprobieren! Das klingt wirklich lecker! Liebe Grüße, Gesa

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