Mittwoch, 27. August 2014

Wetterfühligkeit

Die Erstellung eines Stundenplans, in dem 13 Schulen Platz finden, das tägliche neu Kennenlernen von Kindern, Erwachsenen, Gebäuden und Stadtteilen sowie Weiterbildungen (diese Woche noch ein Abend zu Thema Roma) und Konferenzen kosten viel, viel Kraft. Auch merke ich wie leer mein Kopf abends ist, das ständige Switchen zwischen den Sprachen braucht pausenlose Konzentration. Da tun die Wetterumschwünge im Moment ihr Übriges: Dauerregen und kühl, eine Ahnung von Altweibersommer, Gewitter und starker Wind.
Früher dachte ich immer, dass meine Wetterfühligkeit besser werden würde, sobald ich nur aus dem Kraftfeld des Föhns kommen würde. Denkste, auch hier gibt es Strömungen, die mir ganz schön zusetzen. Gleichzeitig versuche ich aber auch das Positive zu sehen: Ich bin von natürlichen Kräften und Strömungen noch nicht abgetrennt, ich kann vieles noch spüren und erleben, was den meisten Großstadtbewohnern schon abhanden gekommen ist. Ich brauche keine WetterApp ;)

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